Meine Meinung
Dem Autor ist mit Käichlmord ein kurzweiliger, wendungsreicher und unterhaltsamer Cosy Crime auf das Beste gelungen.
Obwohl ich die Reihe um die beiden Versicherungsdetektive Agathe Viersen und Gerhard Leitner nicht kannte, fand ich mich durch geschickt eingebaute Informationen aus den Vorgängerbänden rasch im aktuellen Fall zurecht und schloss die beiden unkonventionellen Ermittler gleich ins Herz.
Die Städtepartnerschaft zwischen Schwandorf in der Oberpfalz und Libourne in Frankreich sind der Anlass für gegenseitige Besucher diverser Abordnungen aus den jeweiligen Orten. Dabei kommt es aber zu zwei Todesfällen, einer in Deutschland und einer in Frankreich, die sich die beiden Versicherungsdetektive im Zuge ihrer Berufstätigkeit näher betrachten sollen. Agathe und Gerhard ermitteln daher in Deutschland und Frankreich und stoßen alsbald auf Ungereimtheiten, die sie schließlich selbst in Gefahr bringen.
Ich mochte an diesem Cosy Crime besonders das Lokalkolorit und die immer wieder eingestreuten Vergleiche der deutschen und der bayerischen Lebensart. So manches wurde mit einem Augenzwinkern auf humorvolle Art und Weise kommentiert. Der Humor kam auch in den oftmals witzigen Dialogen nicht zu kurz und ich musste des Öfteren schmunzeln. Nichtsdestotrotz war der Plot spannend aufgebaut und mit einigen Wendungen versehen, sodass ich mehrmals mein Urteil über den möglichen Täter oder die Täterin revidieren musste. Auch ein Schuss Erotik machte den Krimi stellenweise pikant.
Ich freue mich auf weitere Bände mit den beiden Versicherungsdetektiven Agathe und Gerhard!
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem unterhaltsamen, witzigen, mitreißenden und gut eingefädelten Cosy Crime mit viel Oberpfälzer und französischem Lokalkolorit ist, dem sei Käichlmord wärmstens ans Herz gelegt. Ich fühlte mich kurzweilig, humorvoll und dennoch spannend unterhalten.