"Jenseits von Gut und Böse" ist eines der zentralen Werke Friedrich Nietzsches und ein Schlüsseltext seiner Philosophie. In dieser Schrift, die seine Spätphase einleitet, wendet sich Nietzsche nach "Also sprach Zarathustra" verstärkt der philosophischen Analyse zu. Mit scharfer, aphoristischer Sprache und brillanter Kulturkritik stellt er die traditionelle Moral radikal infrage und entwickelt ihr eine Philosophie der "Immoralität" entgegen, eng verbunden mit dem Gedanken des Willens zur Macht. Das Werk bündelt Nietzsches grundlegende Ideen und bietet einen idealen Einstieg in sein bis heute kontrovers diskutiertes Denken.