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Verlorene Illusionen als Taschenbuch
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Verlorene Illusionen

Die menschliche Komödie. Die großen Romane und Erzählungen. 'Insel-Taschenbücher'. Neuauflage.
Taschenbuch
Balzac entwickelt in diesem Roman ein umfassendes Zeitbild der Restauration in Frankreich und polemisiert gegen die Kommerzialisierung von Literatur und Journalismus.
Taschenbuch

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Verlorene Illusionen als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Verlorene Illusionen
Autor/en: Honoré de Balzac

ISBN: 3458336060
EAN: 9783458336068
Die menschliche Komödie. Die großen Romane und Erzählungen.
'Insel-Taschenbücher'.
Neuauflage.
Herausgegeben von Eberhard Wesemann
Übersetzt von Hedwig Lachmann
Insel Verlag GmbH

1. Mai 2008 - kartoniert - 821 Seiten

Beschreibung

Balzac entwickelt in diesem Roman ein umfassendes Zeitbild der Restauration in Frankreich und polemisiert gegen die Kommerzialisierung von Literatur und Journalismus.

Portrait

Honoré de Balzac wurde am 20. Mai 1799 in Tours geboren. 1816 begann er ein Jurastudium an der École de Droit in Paris auf und besuchte daneben Vorlesungen an der Faculté des lettres und am Collège de France, was ihn dazu veranlaßte, neben seinem Jurastudium philosophische Überlegungen niederzuschreiben. Schließlich brach er das Studium ab, um sich ausschließlich dem Schreiben zu widmen. Sein Vater finanzierte ihm die ersten zwei Jahre, die Balzac schreibend in einer Mansarde verbrachte. Das Ergebnis war allerlei Feuilletonistisches und Lyrisches, Fragmente eines Opernlibrettos und einer Tragödie. 1823 verdiente er sein Geld vor allem mit Beiträgen für das Feuilleton littéraire. Den erhofften Durchbruch als Romanautor schaffte er erst 1829 mit dem historischen Roman Le dernier Chouan, ou La Bretagne en 1800. In den folgenden Jahren schrieb Balzac wie besessen. Die Comédie Humaine sollte Balzacs Lebenswerk werden, das er jedoch nicht mehr vollenden konnte. 91 der geplanten 137 Romane und Erzählungen wurden fertiggestellt. Ab 1843 bekam Balzac aufgrund seiner ständigen Überanstrengung und seines exzessiven Kaffeeverbrauchs ernsthafte gesundheitliche Probleme, von denen er sich nicht mehr erholte. Er starb am 18. August 1850 in Paris.

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 10.03.1997

1837
Honoré de Balzac "Die beiden Dichter"

Dieses herrliche Stück ist der Anfang der großen "Verlorenen Illusionen" - noch sind die Köpfe der jungen Leute voll davon, hier in Angoulême, einer dieser Provinzstädte, in deren Beschreibung Balzac immer seine ganze Bravour entfaltet. Romane leben ja auch davon, daß sie uns fremdes Leben nahebringen (denn was ist schon das eine, das wir zu leben haben - es sei denn eben, wir lesen), also auch in andern Städten andre Milieus, andre Gewerbe. Und gerade in diesem Buch verblüfft es erst, und dann fasziniert es als ein glänzender Griff, wenn Balzac auf vielen Seiten nichts schildert als eine alte Druckerei, die Luciens Freund (Lucien ist später dann der große Literat in Paris, sein Freund, auf seine Weise auch ein Poet, arbeitet an einer großen Erfindung in der Papierherstellung) von seinem trinkenden und geizigen Papa übernehmen muß. Balzacs Seiten riechen (fast wie Süskinds Grasse nach den Parfums) nach Druckerschwärze und Papier, man möchte selber beinahe ein Drucker sein, ganz wie das kleine Mädchen bei Achim von Arnim unter dem Lesen alter Geistergeschichten einmal sagt: "Ich bin heute bei meines Vaters Büchern gewesen und habe da so schöne Geschichten gefunden, daß ich gern ein Gespenst werden möchte." Der Freund heiratet Luciens Schwester, sie werden ein treues Paar; Lucien leiht sich Geld von ihm und begleitet von ihm und von Angoulême weg die Frau, in die er sich verliebt hat, nach Paris, ins wahre Leben, in die große Welt. Das ist eine gewaltige Stimmung, als er geht; er wird am Ende ins Unglück rennen, das ist sicher, in ein größeres Unglück, als Angoulême ihm je hätte bieten können. Aber da liegt es, das ist es: Lieber ein Knecht auf der Erde als ein König in der Unterwelt, sagt der weise Odysseus da unten, aber Lucien lebt noch, er will lieber den großen Untergang in Paris als das kleine Dasein in Angoulême, und Balzac gibt ihm, was er will, darin ist er noch einmal groß. (Honoré de Balzac: "Verlorene Illusionen". Aus dem Französischen übersetzt von Hedwig Lachmann. Insel Verlag, Frankfurt am Main und Leipzig 1996. 821 S., br., 17,80 DM. Auch bei Diogenes, Zürich 1981, deutsch von Otto Flake. 800 S., br., 19,80 DM.) R.V.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.

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