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Der Tagträumer

Erzählung. Originaltitel: The Daydreamer. 'detebe Diogenes Taschenbücher'.
Taschenbuch
Die gesamte Familie mittels einer Zaubercreme zum Verschwinden bringen, das wäre doch was, denkt sich Peter Glück - ein wenig aus Langeweile, ein wenig aus Trotz. Oder wie wäre es, einen Tag lang das Leben des Katers der Familie zu führen? Und was wä … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Der Tagträumer
Autor/en: Ian McEwan

ISBN: 3257232578
EAN: 9783257232578
Erzählung.
Originaltitel: The Daydreamer.
'detebe Diogenes Taschenbücher'.
Übersetzt von Hans-Christian Oeser
Diogenes Verlag AG

1. Oktober 2000 - kartoniert - 160 Seiten

Beschreibung

Die gesamte Familie mittels einer Zaubercreme zum Verschwinden bringen, das wäre doch was, denkt sich Peter Glück - ein wenig aus Langeweile, ein wenig aus Trotz. Oder wie wäre es, einen Tag lang das Leben des Katers der Familie zu führen? Und was wäre erst, wenn Bewegung in die Puppen der Schwester käme und sie ihm ein Bein ausrissen?

Portrait

Ian McEwan, geboren 1948, lebt und schreibt in London; las mit zwanzig Kafka und Freud als sich ergänzende Texte; wurde als Literaturstudent von Angus Wilson und Malcolm Bradbury gefördert, von Philip Roth für ein Schriftsteller-Stipendium nominiert, für den ersten Erzählungsband mit dem Somerset-Maugham-Preis ausgezeichnet, gelangte mit dem zweiten auf die Bestsellerliste der 'Sunday Times'; erscheint deutsch von Christian Enzensberger, Harry Rowohlt und Wulf Teichmann im Diogenes Verlag.

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 23.10.1995

Die schwierige Schwester
Was Ian McEwan findet, wenn er die Mottenkiste aufmacht

Der siebenundvierzigjährige Ian McEwan ist einer der lohnendsten, aber auch unberechenbarsten Autoren der englischen Gegenwartsliteratur. In den Kurzgeschichten, die er als Diplomarbeit am "Creative writing"-Institut der Universität von East Anglia in Norwich einreichte (und die ihn über Nacht berühmt machten), prallten die Themen Kindheit und Gewalt so verstörend aufeinander, manifestierte sich Macht in perverser Sexualität so brutal, daß man den verschlossenen Offizierssohn bald "Ian Makaber" nannte und ihn schon in Richtung Schauerroman und Mystery abwandern sah.

Über die literarische Qualität seiner Bücher gehen die Meinungen weit auseinander; an dem einen Extrem hält man ihn für einen hintergründigen, kühlen Analytiker, am anderen für einen gehobenen Pornographen. Das Motiv vom Kind im Erwachsenen spielte bei McEwan von Anfang an eine zentrale Rolle. Seit er selber eine Familie (mit mittlerweile vier Kindern) hat, fühlt er sich, so sagt er, emotional bereichert - und dazu angeregt, "richtige" Kinderbücher zu schreiben.

Sein erster Versuch in diesem Genre, eine Erzählung mit dem Titel "Der Tagträumer", ist jetzt, zuverlässig übersetzt von Hans-Christian Oeser, aber leider ohne die Illustrationen der Originalausgabe, auf deutsch erschienen. Die Geschichten von den Verwandlungen des zehnjährigen Peter Glück in eine Puppe, ein Baby, einen Kater und einen Einbrecher sind amüsant zu lesen, hinterlassen aber doch zwiespältige Eindrücke. Das liegt wohl vor allem daran, daß die Harmlosigkeit der Oberfläche bei diesem Autor immer verdächtig wirkt - man traut McEwans Märchenwelt nicht so recht.

Hinzu kommt das Gefühl, daß der Autor seine kindlichen Leser gleichzeitig überfordert und unterschätzt. Er stellt dem Buch ein hochtrabendes Motto aus den Metamorphosen des Ovid voran - und holt dann die alten Requisiten von der schwierigen Schwester oder dem schikanösen Rüpel aus der Mottenkiste. Allzuoft gehen die phantastischen Passagen in den banalen Kalamitäten eines Familienalltags unter, und das prekäre Pendeln des Peter Glück zwischen Phantasie und Wirklichkeit, zwischen kindlichen und unkindlichen Reaktionen, trägt auch nicht gerade zur Eingängigkeit der Geschichten bei. Ein supergescheites, anspruchsvolles, hintersinniges Kinderbuch, das letztlich wohl doch ins Erwachsenenregal gehört. HELMUT WINTER

Ian McEwan: "Der Tagträumer". Erzählung. Aus dem Englischen übersetzt von Hans-Christian Oeser. Diogenes Verlag, Zürich 1995. 155 S., geb.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.

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