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Liebesnacht mit einem Mörder

Roman. Originaltitel: Holiday in Death. 'Blanvalet Taschenbücher'.
Taschenbuch
Der 7. Fall für Lieutenant Eve Dallas!

Niemand ist gern allein - und schon gar nicht während der Ferien. Dann ist Hochsaison für die New Yorker Partnerschaftsvermittlungen. Diesmal aber wird die Freude getrübt: ein Serien… weiterlesen
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Liebesnacht mit einem Mörder als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Liebesnacht mit einem Mörder
Autor/en: J. D. Robb, Nora Roberts

ISBN: 3442360269
EAN: 9783442360260
Roman.
Originaltitel: Holiday in Death.
'Blanvalet Taschenbücher'.
Übersetzt von Uta Hege
Blanvalet Taschenbuchverl

1. Mai 2004 - kartoniert - 416 Seiten

Beschreibung

Der 7. Fall für Lieutenant Eve Dallas!

Niemand ist gern allein - und schon gar nicht während der Ferien. Dann ist Hochsaison für die New Yorker Partnerschaftsvermittlungen. Diesmal aber wird die Freude getrübt: ein Serienmörder schlägt zu, der alle seine Opfer über eine Agentur sucht. Lieutnant Eve Dallas taucht bei ihren Ermittlungen tief ein in eine Welt, in der angeblich jeder nach der wahren Liebe sucht - und doch oft genug nur ein kleines schmutziges Geheimnis verbirgt. Eine Welt, in der irgendjemand schon die Grenze zwischen grenzenloser Liebe und abgrundtiefen Hass überschritten hat.



Portrait

J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Nora Roberts wurde 1950 in Maryland geboren und veröffentlichte 1981 ihren ersten Roman. Inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt: Ihre Bücher haben eine weltweite Gesamtauflage von 500 Millionen Exemplaren überschritten. Auch in Deutschland erobern ihre Bücher und Hörbücher regelmäßig die Bestsellerlisten. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland.


Leseprobe

Sie tr'te vom Tod.
Das schmutzig-rote Licht des Neonschildes pulsierte wie ein zornbebendes Herz hinter dem verschmierten Fenster. Sein Blinken lie'den blutbefleckten Boden wechselweise hell und dunkel schimmern und zeigte in steter Regelm'gkeit die Konturen des schmuddeligen kleinen Zimmers, ehe es wieder in totaler Finsternis versank.
Das magere kleine M'hen mit dem wirren braunen Haar und den gro'n Augen in der Farbe des Whiskey, den er, wenn er ihn sich leisten konnte, allzu gerne trank, kauerte in einer Ecke. Schmerz und Schock hatten die Augen glasig werden lassen, und sie hatte eine totengleiche w'serngraue Haut. Hypnotisiert von dem blinkenden Licht, starrte sie auf die W'e, auf den Boden und immer wieder auf ihn.
Ihn, der in seinem eigenen Blut auf dem verkratzten Boden lag.
Aus ihrer Kehle drang ein leises Wimmern.
Und in der Hand hielt sie das bis zum Griff mit Blut getr'te Messer.
Er war tot. Sie wusste, er war tot. Der faulige Gestank der Eingeweide dieses Mannes vergiftete die Luft. Sie war ein Kind, ein kleines Kind, doch das Tier in ihrem Innern erkannte den Geruch, und er rief gleicherma'n Angst wie stumme Freude in ihr wach.
Sie sp'rte das Stechen ihres von ihm gebrochenen Arms und das Brennen zwischen ihren Beinen, das die Folge seiner letzten Vergewaltigung des eigenen Kindes war. Nicht alles Blut stammte von ihm.
Doch er war tot. Es war vorbei. Endlich war sie befreit.
Da drehte er langsam, wie eine Marionette, seinen Kopf, und das Grauen verdr'te ihren Schmerz.
Er glotzte sie an, w'end sie sich mit einem leisen Aufschrei tiefer in die Ecke dr'ckte, um aus seiner Reichweite zu gelangen, und verzog den toten Mund zu einem widerlichen Grinsen.
Du wirst mir nie entkommen, kleines M'hen. Ich bin ein Teil von dir. F'r immer. Tief in deinem Inneren. Und das f'r alle Zeiten. So, und jetzt muss Daddy dich bestrafen.
Er stemmte sich mit den H'en und den Knien vom Boden ab. Blut troff in dicken Tropfen von s
einem Gesicht, seinen Hals entlang, glitt obsz'n 'ber seine Arme auf die Erde. Als er auf die F'' kam und anfing, durch das Blut auf seine Tochter zuzuwaten, schrie sie in nacktem Entsetzen auf.
Und wurde davon wach.
Sie verbarg das Gesicht zwischen den H'en, hielt sich, um den Schrei zu unterdr'cken, der brennend aus ihrer Kehle dr'te, fest den Mund zu und zuckte bei jedem Atemzug qualvoll zusammen.
Die Angst verfolgte sie, blies ihr eisig in den Nacken, doch sie k'fte dagegen an. Sie war nicht mehr das hilflose Kind von damals. Sie war eine erwachsene Frau, eine Polizistin, die wusste, wie man sch'tzte und verteidigte. Auch wenn sie selbst das Opfer war.
Sie war nicht allein in irgendeinem gr'lichen, mickrigen Zimmer, sondern in ihrem eigenen Haus. Roarkes Haus. Roarke.
Indem sie sich auf diesen Namen konzentrierte, schaffte sie es, sich allm'ich zu beruhigen.
Da er unterwegs war, hatte sie den Liegesessel in ihrem Arbeitszimmer als Schlafst'e gew't. In ihrer beider Bett konnte sie nur schlafen, wenn er bei ihr war. Die Tr'e kamen so gut wie nie, wenn er neben ihr schlief. Wenn sie jedoch allein war, peinigten sie sie mit f'rchterlicher Konstanz.
Sie hasste diese Abh'igkeit fast genauso wie sie diesen Menschen liebte.
Sie richtete sich auf und zog den 'erst gut gen'ten grauen Kater, der sie aus halb ge'ffneten, zweifarbigen Augen anblinzelte, Trost suchend an ihre Brust. Galahad war zwar ihre Alptr'e gew'hnt, doch behagte es ihm gar nicht, wenn sie ihn deshalb um vier Uhr morgens weckte.
'Tut mir Leid', murmelte sie und schmiegte ihr Gesicht in sein seidig weiches Fell. 'Es ist wirklich d'ich. Er ist tot und kommt garantiert nicht zur'ck. Tote kehren nicht zur'ck.' Seufzend starrte sie ins Dunkel. 'Das sollte mir allm'ich klar sein.'
Sie lebte mit dem Tod, arbeitete mit ihm, watete Tag f'r Tag und Nacht f'r Nacht hindurch. Sie befanden sich in den letzten Wochen des Jahres 2058, und Schusswaffen waren schon lange verboten. D
ie Medizin hatte au'rdem Methoden entwickelt, um das Leben weit 'ber die Hundert-Jahres-Grenze zu verl'ern.
Trotzdem brachten die Menschen einander hartn'ig weiter um.
Und es war ihr Job, f'r die Toten einzutreten.
Statt einen erneuten Alptraum zu riskieren, schaltete sie das Licht ein und kletterte entschieden aus dem Sessel. Sie stand sicher auf den Beinen, ihr Puls schlug fast wieder normal, und das Kopfweh und die 'elkeit, die die normale Folge ihrer Tr'e waren, w'rden sich, wie sie aus Erfahrung wusste, in wenigen Minuten legen.
In der Hoffnung auf ein vorgezogenes Fr'hst'ck sprang auch Galahad von seinem Platz und strich, als sie in die K'chenecke ging, schmeichelnd um ihre Beine.
'Ich zuerst, Kumpel.' Sie programmierte ihren Autochef auf starken, schwarzen Kaffee, stellte eine Schale mit Katzenfutter auf den Boden, und w'end sie m'de aus dem Fenster blinzelte, begann das kleine Fellmonster mit einer Gier zu fressen, als w'rde man es ihm gleich klauen.
Statt auf die Stra' blickte sie auf eine ausgedehnte Rasenfl'e, und am Himmel herrschte keinerlei Verkehr. Es war, als w' sie v'llig alleine auf der Welt. Roarke hatte diese Abgeschiedenheit und Ruhe mit seinem Geld erkauft. Hinter der hohen Steinmauer jedoch, au'rhalb des wunderbaren Grundst'cks, pulsierte Tag und Nacht das Leben. Dicht gefolgt vom Tod.
Das war ihre Welt, dachte sie, w'end sie an dem starken Kaffee nippte und die noch nicht v'llig verheilte Schulter, um die Steifheit daraus zu vertreiben, langsam kreisen lie' Heimt'ckische Morde, hochfliegende Pl', schmutzige Gesch'e und schreiende Verzweiflung. Sie kannte sich mit diesen Dingen besser aus als mit dem farbenfrohen Reichtum und der Macht, von der ihr Mann umgeben war.
In Momenten wie diesem, wenn sie allein und deprimiert war, fragte sie sich, wie sie beide einander je gefunden hatten - die gradlinige Polizistin, die an Gesetz und Ordnung glaubte, und der gerissene Ire, der diese Gesetze st'ig 'bertrat.
Sie wa
ren zwei verlorene Seelen, die entgegengesetzte Wege eingeschlagen hatten, um zu 'berleben. Und entgegen jeder Logik und jeglicher Vernunft hatte ein Mordfall sie nicht nur zusammenkommen lassen, sondern regelrecht miteinander verschwei'.
'Himmel, ich vermisse ihn. Das ist einfach absurd.' W'tend auf sich selbst, drehte sie sich, in der Absicht zu duschen und sich anzuziehen, entschlossen um, sah das Blinken ihres Tele-Links und lief, da sie wusste, wer sie um diese Uhrzeit anrief, rasch an den Apparat.
Sofort tauchte Roarkes Gesicht auf dem kleinen Bildschirm auf. Was f'r ein Gesicht, dachte sie, als er eine seiner dunklen Brauen hochzog. Er hatte lange, dichte, schwarze Haare, einen perfekt geformten Mund, fein gemei'lte Knochen und durchdringende, leuchtend blaue Augen.
Sie kannte ihn seit beinahe einem Jahr, und trotzdem weckte bereits der Anblick seines umwerfend attraktiven Gesichts hei's Verlangen in ihr.
'Meine liebste Eve.' Seine rauchig-weiche Stimme klang wie teurer, irischer Whiskey, auf dem ein Sahneh'chen schwamm. 'Warum schl't du nicht?'
'Weil ich wach bin.'
Sie wusste, was er sah, als er sie eingehend studierte. Sie konnte nichts vor ihm verbergen. Er sah die Schatten unter ihren Augen und die Bleiche ihrer Haut. Unbehaglich zuckte sie mit den Schultern und fuhr sich mit der Hand durch das kurz geschnittene, zerzauste Haar. 'Ich fahre heute etwas fr'her auf die Wache. Ich muss noch jede Menge Papierkram erledigen.'
Er sah mehr, als sie ahnte. Sah St'e, Mut und Schmerz sowie eine Sch'nheit - in den hervortretenden Wangenknochen, dem vollen Mund und den brandyfarbenen Augen -, derer sie sich nicht ann'rnd bewusst war. Da jedoch auch ihre Ersch'pfung ihm nicht verborgen blieb, 'erte er spontan seine Pl'.
'Ich komme heute Abend heim.'
'Ich dachte, du br'htest noch ein paar Tage.'
'Ich komme heute Abend', wiederholte er und betrachtete sie l'elnd. 'Du fehlst mir, Lieutenant.'
'Ach ja?' Auch wenn sie die warme Fr
eude, die diese Worte in ihr verursachten, eher idiotisch fand, grinste sie breit.


Pressestimmen

"Eine einzigartige Schilderung härtester Polizeiarbeit und leidenschaftlichster Liebe - gewürzt mit wunderbarem Humor! Eine Meisterleistung!"


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