Eloise Bridgerton macht das, was sie am besten kann: Was sie will, ohne Rücksicht auf Verluste¿
Eloise Bridgerton macht das, was sie am besten kann: Was sie will, ohne Rücksicht auf Verluste...Eloise ist neben Penelope schon lange mein absoluter Lieblingscharakter der Reihe, deshalb konnte ich es kaum erwarten, endlich ihre Geschichte zu lesen. Umso höher waren natürlich meine Erwartungen an dieses Buch.Leider konnte mich die Geschichte dann aber doch nicht so überzeugen, wie ich es mir erhofft hatte. Zwar war es durchaus unterhaltsam und ließ sich angenehm lesen, insgesamt plätscherte die Handlung für mein Empfinden jedoch eher vor sich hin, ohne mich wirklich zu fesseln. Gerade bei einer Figur wie Eloise, die so viel Witz, Eigenständigkeit und Persönlichkeit mitbringt, hätte ich mir deutlich mehr erhofft.Besonders schade fand ich außerdem, dass Lady Whistledown überhaupt nicht vorkam. Gerade dieses Element hat für mich einen großen Teil des Charmes der Reihe ausgemacht und ihr Fehlen war hier deutlich spürbar.Insgesamt war das Buch für mich leider, neben Benedicts Geschichte, eines der bisher schwächsten der Reihe. Das ist wirklich enttäuschend, weil ich mich auf Eloises Band ganz besonders gefreut hatte. Schade.Lesegenuss:¿¿Wie ein Tankstellen-Croissant: fettig, zäh und wenig aromatisch - Lesefluss nur vereinzelt vorhanden.Literarische Qualität:¿¿¿Solide, mit einigen gelungenen Momenten, aber zwischendurch etwas bitter.