Manchmal sucht sich das Leben harte Wege. Wahre Geschichten, die berühren und Zuversicht geben. Von der Suche nach…

Softcover mit Klappen.
Taschenbuch
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Krisen bewältigen und Lebensfreude wiederfinden: Geschichten, die Mut machen

Als Katharina Afflerbach vom tödlichen Unfall ihres Bruders erfährt, hebt dieser Schicksalsschlag ihr Leben aus den Angeln. Sie muss lernen, ihre Trauer zu verarbeiten. Dabe … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Manchmal sucht sich das Leben harte Wege. Wahre Geschichten, die berühren und Zuversicht geben. Von der Suche nach neuem Lebensmut: Wie Sie eine Lebenskrise meistern und Schicksalsschläge überwinden
Autor/en: Katharina Afflerbach

ISBN: 399060239X
EAN: 9783990602393
Softcover mit Klappen.
Goldegg Verlag GmbH

5. September 2021 - kartoniert - 180 Seiten

Beschreibung



Krisen bewältigen und Lebensfreude wiederfinden: Geschichten, die Mut machen

Als Katharina Afflerbach vom tödlichen Unfall ihres Bruders erfährt, hebt dieser Schicksalsschlag ihr Leben aus den Angeln. Sie muss lernen, ihre Trauer zu verarbeiten. Dabei begegnen ihr Wärme und Mitgefühl, aber auch verschlossene Herzen. In diesem inspirierenden Buch erzählt sie offen und persönlich von diesem traumatischen Erlebnis und wie das Leben trotzdem weiterging.
Ihr eigenes Empfinden öffnet ihr den Blick für andere. Die Autorin spricht mit dreizehn Betroffenen über den Verlust eines geliebten Menschen und ihre individuellen Wege zur Trauerbewältigung. Die Erfahrungsberichte dieser Menschen zeigen: Lebenskrisen sind auch eine Chance, sich weiterzuentwickeln!
 
»Ich fühle mit dir« Ein Buch, das Kraft schenkt und neue Perspektiven aufzeigt Wenn nichts mehr ist, wie es einmal war: über den Umgang mit Trauer, Tod und Verlust Wie können positives Denken, Achtsamkeit und Selbstliebe Zuversicht in schweren Zeiten geben? Einfühlsames Geschenk für Trauernde, das Trost spendet 

Motivierende Lebensgeschichten: Wie gelingt das Weiterleben nach Schicksalsschlägen?

Tod, Schmerz und Leid das sind keine einfachen Themen, doch sie gehören zum Leben dazu. Katharina Afflerbach erfährt in dreizehn Gesprächen von Verzweiflung, Angst und dem Gefühl unendlichen Alleinseins. Oft sind Freunde und Angehörige beim Umgang mit Trauernden überfordert. Mit diesen berührenden Geschichten können Sie nachempfinden, wie sich die Betroffenen fühlen.
Doch die Berichte stecken auch voller Hoffnung: Wenn Sie erfahren möchten, wie es diesen Menschen gelingt, wieder Halt zu finden und neuen Lebensmut zu schöpfen, dann sind Sie hier richtig!

Portrait

Katharina Afflerbach ist SPIEGEL-Bestsellerautorin, Coach und Veränderungsmanagerin und beschäftigt sich in ihren Büchern mit Schicksalsschlägen und Bewältigungsstrategien. Sie thematisiert auch ihre eigenen Erfahrungen mit dem Unfalltod ihres Bruders, gibt anderen Menschen dadurch Kraft und zeigt Wege auf, mit Zäsuren im Leben fertigzuwerden.
Bewertungen unserer Kunden
Auf die kleinen Gesten kommt es an
von brenda_wolf - 16.09.2021
Tod und Sterben sind Tabuthemen mit dem sich kaum jemand auseinandersetzt, dem es nicht betrifft. Sterben und das eigene Ende bereiten uns Unbehagen. Auch Gedanken, dass liebe Angehörige sterben könnten, schieben wir weit weg. Nur wenige beschäftigen sich bewusst mit diesem Thema. "Angst verhindert nicht den Tod, sagte Buddha, Sie verhindert das Leben. Katharina Afflerbach widmet sich in ihrem Buch "Manchmal sucht sich das Leben harte Wege. Wahre Geschichten, die berühren und Zuversicht geben" genau diesem brisanten Thema. Wie kommt man nach einem harten Schicksalsschlag wieder auf die Beine. Wie verarbeite ich meine Trauer. Auch die Autorin musste den Tod ihres Bruders verarbeiten. Wie ihr dies gelang, beschreibt sie in ihrem Buch "Bergsommer", dass ich mit großem Interesse gelesen habe und das mich sehr berührte. Nicht jeder hat die Möglichkeit sich für einen Sommer auf einer Alm zurückzuziehen. Deshalb führte sie mit Menschen aus ihrem Bekanntenkreis sehr sensible Gespräche, wie diese mit Schicksalsschlägen umgegangen sind. Denn die Welt ist nicht mehr die, die sie vorher war, das muss man sich klar machen. So unterschiedlich wir Menschen sind, so unterschiedlich gehen Menschen auch mit der Trauer um. Die meisten leben einfach so weiter, leben auf Autopilot. Funktionieren. Viele fallen in eine Sinnkrise und rappeln sich erst nach einer gewissen Zeit wieder aus diesem Loch. So war es bei mir. Zirka. zwei Wochen nach der Beisetzung meines Vaters fiel ich wie aus heiterem Himmel in eine Sinnkrise, die einige Wochen anhielt. Wie ich mich daraus heraus holte? Weitermachen. Lange Wanderungen in der Natur. Und eben der Entschluss: Das Beste aus meinem Leben zu machen. Und mich und meine eigenen Bedürfnisse mehr in den Mittelpunkt meines Lebens zu stellen. Denn bisher hatte ich mich nicht wichtig genommen. Und das habe ich tatsächlich auch durchgezogen. Nicht gleich, das war ein allmählicher Prozess. Aber der Anstoß dazu kam mit dieser Sinnkrise nach dem Tod meines Vaters. Trauer ist laut. Sie bestimmt unsere Gedanken. Deshalb können gezielte Unterbrechungen dieser schmerzlichen Gedanken hilfreich sein, z.B. sich bewusst auf andere Dinge konzentrieren. Wir Menschen können viel aushalten und traumatische Erfahrungen in unser Leben integrieren. Aber es tut auch gut in Schmerz und Leid Gesten der Zuwendung zu erhalten, auch wenn dem Gegenüber die Worte fehlen. Die sind auch nicht nötig. Eine Hand die uns hält, eine Schulter zum Ausweinen, eine mitfühlende Umarmung, mehr braucht es nicht. "Wenn nichts mehr ist, wie es einmal war, braucht es Menschen, die sagen: Ich fühle mit dir!" schreibt die Autorin. Viele Menschen sind hilflos, wissen nicht wie sie sich Hinterbliebenen gegenüber verhalten sollen. Hier rät die Autorin: "Wenn wir uns mitfühlend begegnen, versuchen, uns in den anderen hineinzuversetzen und unsere Herzen sprechen lassen, können wir nichts falsch machen. Und: Es sind die kleinen Gesten, auf die es ankommt." Fazit: Ein hilfreiches Buch für den Umgang mit Menschen, für die nichts mehr so ist, wie es vorher war. Denen das Leben, den Boden unter den Füßen weggezogen hat.
Mit Schicksalsschlägen umgehen: ein mutmachendes, einfühlsames, authentisches Bu
von Anonym - 12.09.2021
In ihrem Buch "Manchmal sucht sich das Leben harte Wege. Wahre Geschichten, die berühren und Zuversicht geben"", das im September 2021 erschienen ist und in der Taschenbuchausgabe 180 Seiten umfasst, erzählt Katharina Afflerbach ganz persönlich von einem Schicksalsschlag in ihrem Leben und dem Umgang damit, aber auch 13 andere Menschen kommen durch die Autorin zu Wort mit ihren verlustreichen Erlebnissen und der Zeit danach. Die Autorin geht das Thema der Trauer, der Schicksalsschläge, der Krisen und deren Verarbeitung an und macht klar, dass wir Menschen damit nicht alleine sind, dass es Wege aus solchen Krisen gibt und dass Verstehen, Mitgefühl, Zuhören, Darübersprechen, Dasein dazugehören. Dies hat sie selbst ganz persönlich erlebt, aber auch in Gesprächen mit vielen Menschen als heilvoll und wohltuend, als mutbringend und zukunftsweisend erlebt. Katharina Afflerbach ist es ein persönliches Bedürfnis, anderen Menschen in ihrer jeweiligen Situation des Verlustes Mut zu machen, Erlebnisse zu teilen und Kraft daraus zu schöpfen für die Zukunft, ihnen aber auch die Zeit des Trauerns zu gewähren. Jeder hat individuelle Wege zu trauern, die gesehen und verstanden werden wollen. Mich hat der sehr authentische, sensible und wertschätzende Schreibstil der Autorin beeindruckt und die Geschichten gingen mir sehr nahe. Mir wurde durch die unterschiedlichen Geschichten wieder einmal bewusst, wie vielfältig der Umgang mit Schicksalsschlägen, der Zeit der Trauer und Verarbeitung sein kann und wie wir oft hilflos, ja sprachlos neben einem Betroffenen stehen. Im Buch von Katharina Afflerbach habe ich wertvolle Impulse gefunden, die mich innehalten und nachdenken lassen und mich bereichern. Vielen Dank!
Sensationell
von Anonym - 11.09.2021
Keeper of the lost cities ist der Auftaktband einer neuen grandiosen Fantasyserie. Mir und auch meinem Sohn hat das Buch hervorragend gefallen. Es ist ein absoluter Pageturner, den man nach den ersten Seiten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Protagonisten Sophie und Fitz sind sehr sehr sympathisch und man fiebert richtig mit ihnen mit. Was ich daran liebe ist, dass man die beiden immer besser kennen lernt und sich die Welt immer weiter aufzeichnet und man daran vollkommen eintaucht. Das Buch ist super geschrieben: spannend, lebendig und mit tollen Wendungen und Ideen. Auf keiner Seite langweilig, sondern einfach nur toll. Fantasylesern sei dieses Buch ans Herz gelegt. Sie werden mit Sicherheit Sophie so sehr ins Herz schließen wie wir. Wir können es kaum erwarten den nächsten Band aufzuschlagen um zu erfahren wie das Abenteuer weitergeht.
Unbedingt lesenswert
von Anonym - 07.09.2021
Katharina Afflerbach schafft es mit ihrem Buch Manchmal sucht sich das Leben harte Wege eine Brücke zum Thema Trauer zu bauen, zur tiefen Hilflosigkeit und Sprachlosigkeit die der Tod in unserer Gesellschaft innehat. Durch ihre eigene Geschichte und die vieler anderer Männer und Frauen, deren Schicksalsschläge sie einfühlsam und wertschätzend aufzeichnet, schafft sie es das Tabuthema Tod hervorzuholen und ein mitfühlendes Verstehen entstehen zu lassen. Jede Geschichte geht einem Nahe. Das Öffnen der Menschen in ihrer Trauer schafft eine ungemeine Nähe. Es ist als würde man mit am Tisch sitzen und zuhören. Jede Geschichte spiegelt einen anderen Verlust wieder, keiner ist wie der andere. Daher denke ich, dass viele Menschen mit unterschiedlichen Schicksalen sich hier wiederfinden können und ihnen das Buch auf ihrem Weg hilft. Katharinq Afflerbachs Buch ist wichtig! Wichtig, Menschen den Mut zu geben trauern zu dürfen und Menschen den Mut zu geben, Trauernden aus der eigenen Hilflosigkeit nicht aus dem Weg, sondern einfach da zu sein. Von ganzen Herzen Dank für dieses Buch.
Tiefgründig, Geschichten, die im Herzen berühren
von Amelia Sunsign - 05.09.2021
Vielen lieben Dank an die (Spiegel-Beststeller-) Autorin Katharina Afflerbach und den Goldegg Verlag, dass ich dieses kostbare Buch in den Händen halten, lesen und rezensieren darf. Der Titel samt Cover ist ja schon als allererstes prägnat: Manchmal sucht sich das Leben harte Wege - Wahre Geschichte, die berühren und Ziversicht geben - In der Wahrheit und Tiefe des Lebens kann auch Schönheit stecken und das zeigt uns Katharina Afflerbach anhand von ihrer eigenen Lebensgeschichte und anhand derer Geschichten von ausgewählten Personen, die hier im Buch erzählt werden. Wer hier nicht berührt wird, liegt falsch. Die Autorin erzählt auf genaue, ehrliche und einfühlsame Weise das Schicksal verschiedener Menschen, die sie auf ihrem Lebensweg getroffen und für dieses Buch interviewt hat. Auch eine Art Heilungsprozess und Weg mit dem Eigenen umzugehen. Schicksalsschläge: Sie macht uns klar, es gibt zwar ein Leben Vor und Danach, aber wir sind nicht alleine und es gibt Methoden, den Mut zurückzugewinnen und weiterzumachen und ein gelungenes Leben zu führen. Wir sitzen alle im selben Boot und deshalb ist es so wichtig das Mitgefühl zu bewahren und einem Betroffen ein ehrliches Mitgefühl zu geben. Sicherer Hafen, Katharina Afflerbach schildert, dass wir selbst aus eigener Kraft diesen Hafen erreichen können. Methoden dafür können ganz einfach sein: Bewegung, körperliche Betätigung (z.B. auf der Alp), denn der manchmal damit empfundene Schmerz lässt uns unseren Körper und damit auch unsere Seele wieder spüren. Aber auch sanfte Methoden wie Yoga helfen Balance zu finden, Gefühle durch uns durchwandern zu lassen und den Fokus zu erlangen. Ohne jeglichen Druck und nur mit viel Zeit wird uns das gelingen und uns vielleicht selbst am Ende unseres Lebens, rückwirkend, versöhnlich auf Alles schauen lassen. Das Cover (mit filigranen Pusteblumen) finde ich hervorrangend - gar poetisch gewählt, es zeigt das Spiel, die Balance von Schwere und Leichtigkeit, eine Kunst, die es im Leben zu meistern gilt. Es zeigt auch wie hilfreich es ist eine erleichternde Hand an unserer Siete zu wissen (z.B. wie das Buch der Autorin). Die Geschichten haben mich tief berührt und hinterlässen einen Eindruck. Vielen Dank. Empfehlung von Herzen!
wertvoll, bewegend und einfühlsam
von Anja - 02.09.2021
ein wunderschön geschriebenes buch, das verschiedene berichte wiedergibt über meist plötzliche verluste von geliebten menschen und wie das auf denjenigen eingewirkt hat, was es mit ihm gemacht hat und wie es sein leben beeinflusst hat. sehr einfühlsam sind die einzelnen geschichten widergegeben worden und verdeutlichen so unendlich viel. wie die trauer erlebt wird, aber auch die mitmenschen damit umgehen. das buch hat mich sehr berührt und bewegt, zum nachdenken angeregt. einfach da sein, ohne phrasen, zuhören, hand halten, umarmen, das ist hilfreich, in meinen augen, für mich auf jeden fall. es tut gut, nicht sprechen zu müssen, aber zu dürfen, ohne abzuwägen, einfach sein und sagen oder eben nicht was grad dran ist. schwer, wenn man mehr helfen will und nicht weiss was sagen und tun, aus hilflosigkeit und angst, versteh ich total. es geht mir viel durch den kopf bei diesem thema und ich finde dieses buch, diese berichte sind sehr wertvoll und bereichernd, auch für das eigene leben, um daraus kraft zu schöpfen und mut, hoffnung und zuversicht, egal auf welcher seite man gerade steht.
Berührend, emotional und wertvoll
von Maya83 - 02.09.2021
Inhalt (übernommen): Krisen bewältigen und Lebensfreude wiederfinden - Geschichten, die Mut machen. Als Katharina Afflerbach vom tödlichen Unfall ihres Bruders erfährt, hebt dieser Schicksalsschlag ihr Leben aus den Angeln. Sie muss lernen, ihre Trauer zu verarbeiten. Dabei begegnen ihr Wärme und Mitgefühl, aber auch verschlossene Herzen. In diesem inspirierenden Buch erzählt sie offen und persönlich von diesem traumatischen Erlebnis - und wie das Leben trotzdem weiterging. Wenn die eigene Welt durch den Verlust eines geliebten Menschen zerbricht: behutsam und einfühlsam schildert die Autorin eigene Erfahrungen, aber auch Geschehnisse aus ihrem Umfeld und gibt der individuellen Trauer einen Raum. Es zeigt Wege auf und gibt Anregungen, wie ein Weitermachen gelingen kann. Es regt aber auch zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit Trauernden an, indem aufgezeigt wird, wie viele verschiedene Facetten Trauer haben kann. Berührend, emotional und wertvoll - eine wirkliche Bereicherung, daher fünf Sterne!
Du bist nicht allein
von Elaine - 28.08.2021
Der Tod ist in unserer Gesellschaft leider immer noch oft ein Tabuthema und es besteht eine Befangenheit dabei, wie denn am besten mit Trauernden umgegangen werden könne. Hinzu kommt allzu oft ein moralisierender Aspekt und die Frage von Schuldzuweisungen. Wie geht es nun aber Trauernden? Wie konnten sie mit der Trauer umgehen und mit der Zeit neuen Lebensmut und neue Zuversicht gewinnen? Diesen Fragen räumt die Autorin Katharina Afflerbach in dem hier vorliegenden Buch einen großen Stellenwert ein, indem sie Trauernde selbst zu Wort kommen und ihre Geschichten erzählen lässt und daran anknüpfend Impulse der Stärkung und Unterstützung gibt. Viele der Geschichten gehen richtig unter die Haut und lassen die Leser_innen oft erst einmal sprachlos zurück. Gleichzeitig sorgt die bewusst sachlich - berührende Schreibweise der Autorin dafür, das ein Mitfühlen, aber nicht Mitleiden bei den Leser_innen entstehen kann. Für Trauernde kann das Gefühl entstehen, mit der eigenen Trauer nicht allein in der Welt zu sein und das es viele gibt, mit denen sich ein Austausch lohnt.
Und wenn es nur ein kleiner Tautropfen Licht ist ...
von Angelsammy - 26.08.2021
Und wenn es nur ein kleiner Tautropfen Licht ist ... das ist mein persönliches Motto. Nichts im Leben ist sicher, außer dem Tod, sagt schon ein beredtes Sprichwort. Nicht jeder kann darauf hoffen, sehr alt zu werden,, zuhause sich ins Bett legen, die Augen schließen und nie mehr aufwachen. Friedvoll entschlafen. Ein schöner Wunschtraum, der sich für manche tatsächlich erfüllt. Oft genug aber ist der Tod, und noch öfters das Sterben davor, qualvoll, voller Schmerzen und Angst. Bei einem längeren Sterben aber kann man sich zumindest darauf ein klein wenig vorbereiten, daß es zu Ende ging, auch wenn hinterher die Trauer nichtsdestotrotz zerschmetternd ist. Noch eine Stufe apokalyptischer ist es, wenn jemand unerwartet, plötzlich und abrupt aus dem Leben gerissen wird, sei es durch Unfall, Mord oder irgendeiner körperlichen Ausfallerscheinung, die fulminant zum schnellen Tode führt ( unentdecktes, gerissenes Aneurysma, Sekundenherztod usw. ). Kann man sich überhaupt vorstellen, was die Angehörigen und Freunde dieser Dahingegangenen erleiden? Oder generell bei einem Trauerfall, auch wenn der Tod vorhersehbar war? Katharina Afflerbach selbst merkte erst die unermessliche Tiefe des Abgrunds der Schwärze, als ihr Bruder Flo, 35jährig 2016 durch ein Auto zu Tode kam. Der Schock, der Unglauben, die Irrealität, die Fassungslosigkeit. Das Leben davor und danach. Auf einmal scheint man vom Rest der Menschheit getrennt. Willkommen auf dem düsteren Planeten Trauer! Die Autorin verbrachte als Sennerin danach Zeit in den Alpen. Das war wohl ihre erste Phase das Ungeheuerliche zu adaptieren und zu integrieren. Sie befragte dann aus ihrem Umfeld, Freunde, Freunde von Freunden, ehemalige Schulkameraden, Bewohner aus ihrem ehemaligen Heimatdorf, die Leiterin der Selbsthilfegruppe Verwaiste Geschwister in Köln nach ihren persönlichen Erfahrungen mit diesen ihren Schicksalsschlägen. Das Buch beginnt damit, daß die Autorin erst einmal in Zeitraffer ihre Kindheit und Jugend rekapituliert, ihre Begegnungen mit dem Tod, daß ihr heißgeliebtes Familienmitglied, Katze Minki starb, aber auch ihre Oma, bis es dann zur absoluten Zäsur ihres erwachsenen Lebens kommt, die sie eindringlich und eindrücklich schildert und die Zeit danach. Es folgt dann jener Teil, in welchem die von ihr Interviewten, von ihren persönlichen Traumata erzählen, Brüder, verloren durch Suizid, Sternenkinder, kleine Kinder, die viel zu früh sterben, durch einen Gendefekt und Krebs, Autounfälle, plötzlicher, unerwarteter Tod des Partners, Suizid des Vaters, das Sterben der altgewordenen Eltern, die Ermordung des Seelenfreundes, auch Sabine, die Schwester der Autorin äußert sich, das Sterben der Mutter. Katharina Afflerbacher hat eine sehr sensible und empathische Art, wie sie mit ihren Gesprächspartnern umgeht und wie sie dann anschließend die verbalen Interaktionen hier in Sätze faßte. Es ist tiefgründig, berührend, ergreifend, todtraurig, erschütternd. Ich mußte öfters weinen. Unangemessene, unsensible Reaktionen, die schon mal auftraten, kommen auch zur Sprache. Manche Menschen sind wie die Axt im Walde. Leider. Unmöglich! Trauer hat einige universelle Gemeinsamkeiten, aber ansonsten ist sie so individuell wie jeder Mensch selbst. Es gibt keine Phase, jetzt trauerst du, und dann, jetzt hast du wieder fröhlich zu sein. Jedem sollte man die Zeit zugestehen, die er oder sie braucht und nicht genervt reagieren, wenn die Person nach ein, zwei, drei Jahren und länger immer noch schlechte Phasen hat. Pathologische Trauer gibt es nicht. Da zeigt sich nur das Unbehagen der Gesellschaft, die Sterben und Tod verdrängt und tabuisiert hat. Soviele sterben im Hospital, kaum noch einer zu Hause. Das sagt schon viel aus. Über ihre Gesprächspartner reflektiert die Autorin auch immer wieder ihre eigene Trauer, um dann darüber zu schreiben, was sich sehr gut mit dem Text durch das ganze Buch hindurch verbindet. Aber durch ihre Gesprächspartner zeigt sich auch zarte Hoffnung und leise Zuversicht, auch wenn es nur der eine Lichtstrahl ist, der in die Finsternis fällt. Überall findet sich Trost, ebenso in Phänomen, die ich ebenso schon erlebt habe. Die Autorin selber schildert ebenso, woraus sie Trost, Zuversicht und Kraft schöpft. Zum Ende hin schreibt sie noch über Energiequellen, die Trauernden Kraft geben können und gleichzeitig kann dieser Abschnitt Leuten dabei helfen, Orientierung zu geben, wie sie mit Trauernden umgehen könnten. Die Autorin jedenfalls schreibt in einem lichten Stil voller Emotionen von und über wahre Geschichten Betroffener und sich selbst, was höchstmögliche Authentizität ist und einem unter die Haut fließt und kriecht. Es macht nachdenklich und läßt bei einem selbst viele Erinnerungen aufsteigen. Danke, Katharina Afflerbach!!!!!
Trauer nach Verlusten
von SaintGermain - 24.08.2021
Die Autorin erzählt neben ihrem eigenen Verlust und ihrer eigenen Verarbeitung auch weitere wahre Fälle, wo nahe Angehörige verstorben sind und die Überlebenden die Trauer und den Schmerz realisieren müssen und wie sie damit umgingen bzw. umgehen. Das Cover des Buches ist wunderschön, passt perfekt zum Buch und drückt Trauer, aber auch Hoffnung zugleich aus. Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet. Sie beschreibt die Situation sehr emotionsvoll und geht in den Interviews, die sie dann in Geschichten verpackt, sehr einfühlsam um. Die Geschichten zeigen, dass jeder seine eigene Art hat mit Verlusten und der dazugehörigen Trauer umzugehen, dass es aber auch viele Gemeinsamkeiten gibt, was einfach jeder braucht, um einen Todesfall so zu verarbeiten, dass das eigene Leben nach einiger Zeit auch wieder auf normalen Bahnen verläuft und man wieder glücklich werden kann. Einige Stories haben mich besonders berührt, v.a. wenn ich an den Umgang von Martin mit dem Verlust fast seiner ganzen Familie denke. Aber auch andere Schicksale haben mich nicht nur emotional gepackt, sondern man konnte sich auch in der einen oder anderen Situation wiederfinden, denn wer hatte noch nicht mit einem Todesfall von einem nahestehendem Menschen zu tun? So zeigt das Buch ganz gut, wie man so schwere Schicksalsschläge meistern kann, v.a. wenn man das passende Umfeld hat. Und umso wichtiger ist das Buch, um anderen in schweren Zeiten auch beistehen zu können. Fazit: Emotionale Schicksale und wie sie gemeistert wurden/werden mit wichtigen Ratschlägen einfühlsam geschrieben. 5 von 5 Sternen
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