Ich habe sie geliebt nicht, um ihnen nahe zu sein, sondern um sie fallen zu lassen. Ich wusste, wie ich schauen, reden, schweigen muss. Ich wusste, was sie hören wollen, und ich habe es ihnen gegeben. Zärtlichkeit, Verletzlichkeit, Geschichten voller Schmerz. Alles gespielt. Alles inszeniert.
Sie wollten mich retten. Und ich ließ sie. Ich ließ sie hoffen, fühlen, glauben bis sie sicher waren, mich erreicht zu haben. Und genau dann ließ ich sie los. Nicht aus Hass. Nicht aus Wut. Sondern weil ich konnte.
Dieses Buch ist kein Ruf nach Mitleid. Kein Versuch, verstanden zu werden. Es ist meine Wahrheit roh, kalt, ehrlich. Ich bin kein Held. Kein Opfer. Ich bin der, der liebt, um zu zerstören. Der Nähe nutzt, um Kontrolle zu spüren. Der in der Leere lebt und genau dort am mächtigsten ist.