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Einführung in die frühromantische Ästhetik als Taschenbuch
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Einführung in die frühromantische Ästhetik

Vorlesungen. 'edition suhrkamp'. Neuauflage. Mit Notenbeisp.
Taschenbuch
Das Schöne, heißt es, ist nicht das Wahre, während die Philosophie auf eine Sehnsucht der menschlichen Seele nach unmittelbarer Nähe zur Wahrheit verweist. Diese Situation ändert sich erst mit Kants kritischem Werk: Objektivität von Vorstellungen ha … weiterlesen
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Einführung in die frühromantische Ästhetik als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Einführung in die frühromantische Ästhetik
Autor/en: Manfred Frank

ISBN: 3518115634
EAN: 9783518115633
Vorlesungen.
'edition suhrkamp'.
Neuauflage.
Mit Notenbeisp.
Suhrkamp Verlag AG

6. Dezember 1989 - kartoniert - 466 Seiten

Beschreibung

Das Schöne, heißt es, ist nicht das Wahre, während die Philosophie auf eine Sehnsucht der menschlichen Seele nach unmittelbarer Nähe zur Wahrheit verweist. Diese Situation ändert sich erst mit Kants kritischem Werk: Objektivität von Vorstellungen hat ihr Kriterium in der Wahrheit von Aussagen über sie; und letztere gründet in Produktionen transzendentaler Subjektivität, die auch als >poetisches Handeln< verstanden werden dürfen. In der Nachfolge von Kant werden Schiller und Schelling der Ästhetik systemabschließende oder systemkrönende Funktionen zuerkennen, und für die Frühromantiker (Friedrich Schlegel und Novalis, auch Solger) rückt Ästhetik auf in den Rang des höchsten epistemischen Mediums, in dem endliche Subjektivität mit dem Fühlung nimmt, woraus sie sich selbst versteht (»dem Absoluten«). Kunst wird »Darstellung des Undarstellbaren«, der als solche nicht zugänglichen Einheiten unserer theoretischen und praktischen Vermögen.Die Vorlesungen Manfred Franks durchmessen in eingehenden Textanalysen den weiten Weg von Kants »Analytik des Schönen« bis zu den ästhetischen Entwürfen der Jenenser Romantik. Sie setzen den Akzent auf die spezifisch philosophische Leistung der Schlegels, des Novalis und Solgers, die hinter gattungstheoretischen und anwendungsbezogenen Interessen regelmäßig zu kurz kam.

Inhaltsverzeichnis

1. Vorlesung

Ausschluß der Ästhetik aus dem wahrhaftsbezogenen Fragen

(der »Philosophie«) von der Antike bis ins 18. Jahrhundert.

Die Wende bei Kant. Schelling und Heideggers Kunstwerk-

Aufsatz. Die Orientierung der Wahrheits-Frage am Aussage-

Satz und die Wiedergewinnung des Wahrheitsbezugs der

Kunst 7




2. Vorlesung

Weitere Zeugnisse für die Wiedergewinnung der ästhetischen

Wahrheitsfrage in der Moderne: Adorno. Die frühromantische Vorgeschichte derselben und ihre kantische und vorkantische Basis. >Reflektierende Urteilskraft< 25Ästhetik< Baumgartens 41Zwecklosigkeit ohne Zweck<) 70Modalität< des Geschmacksurteils. Seine Mittlerschaft

zwischen Theorie und Praxis. Das Schöne als Symbol der

Freiheit. Die Prinzipien-Anwärterschaft der Ästhetik und die

unausschöpfliche Sinnfülle der >ästhetischen Idee< 87einzigen wahren und ewigen Organon und Document zugleich der Philosophie< 137absoluten Idealis-

mus> in der identitätsphilosophischen Phase. Die Philosophie

der Kunst und die Relativierung des ästhetischen Letztbegründ-ungsanspruchs. Sinn der Identitäts-Formel; ihre Entwicklung aus der Struktur der Aussage. Fortdauernder Wahrheitsanspruch der Kunst 175




12. Vorlesung

Aufbau und Durchführung des >allgemeinen Teils< der Philoso-phie der Kunst 191besonderen Teil< der Philosophie der Kunst.

Schellings Philosophie der Musik als Illustration. Modulation

und Rhythmus. Naturschönes versus Kunstschönes. Vom

Unterschied der idealistischen und der frühromantischen

Philosophie und ihres philosophischen Stils 208romantische Ironie<. Solgers philosophischer Einsatz, besonders in den Philosophische[n] Gesprächen über Seyn, Nichtseyn und Erkennen 307Seyns<. Die Ästhetik des Dialogs Erwin und Solgers Bestimmung der Ironie als »der wahre Sitz der Kunst«. Die Vollendung derselben in der und als Ironie 324gemeinen< oder >rhetorischen Ironie< an Beispielen: Gegenbeispiele für die >höhere Ironie< bei Tieck und Novalis 341Rhythmus und Modulation<. >Totale Durchführung<, >unendliche Melodie< und >Emanzipation der Dissonanz<. Musikbeispiele für die Tendenz romantischer Musik zur Prosa (C. M. von Weber und R. Wagner). Die Aktualität der frühromantischen Ironiekonzeption und Ästhetik überhaupt 380

Portrait

Manfred Frank ist Professor für Philosophie an der Universität Tübingen. Zuletzt erschienen: Immanuel Kant, Kritik der Urteilskraft / Schriften zur Ästhetik und Naturphilosophie (2009, hg. gemeinsam mit Véronique Zanetti), Auswege aus dem Deutschen Idealismus (2007) und Warum bin ich Ich? Eine Frage für Kinder und Erwachsene (2007).

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