Simon zieht mit seinen Eltern und seinem Bruder Mark von der Berliner Großstadt aufs Land.Die Dorfjugend empfängt sie alles andere als freundlich. Unter ihnen befindet sich ein Mädchen namens Sandy, welches sich als hinterhältig und bösartig herausstellt.Das neue Leben beginnt nicht schön und dann beginnt auch noch ihr Vater sich zu verändern...Die Blutschule ist recht einfach geschrieben. An dieser Stelle ein großes Lob an Herrn Fitzek, der es wirklich geschafft hat, das Buch wie ein Erstlingswerk eines unerfahrenen Schriftstellers wirken zu lassen. Der Schreibstil unterscheidet sich stark von den typischen Fitzek Werken.Die Geschichte an sich war recht unterhaltsam, wenn auch leider sehr vorhersehbar. Für mich persönlich gab es eigentlich selten offene Fragen und leider keine Überraschungen.Das Ende des Buches wurde schon am Anfang verraten. Darauf wird auch noch einmal hingewiesen, wenn man das Buch beendet hat, aber dem aufmerksamen Leser wird dies wohl schon vorher aufgefallen sein.Zum Joshua Profil hat dieses Buch leider nicht viel beigetragen. Es gibt wenige Abschnitte die tatsächlich für Das Joshua Profil relevant sind und diese wurden an den entsprechenden Stellen im Joshua Profil abgedruckt, so dass man die Blutschule eigentlich gar nicht lesen muss, um das Joshua Profil umfänglich zu verstehen. Zur Abwechslung ein nettes kleines Buch, allerdings hat sich der gewünschte Effekt für das Joshua Profil nicht eingestellt.Dennoch muss man sagen, dass das Buch an sich gut zu der Figur des Max Rhode passt und sich hier auch klare und nötige Differenzen zu Fitzeks Stil zeigen.