Das Cover erinnert einen von der Aufmachung her schon an die Cover von Freida McFaddens Büchern und passt auch inhaltlich dazu. Der Titel klang spannend und das Cover mit dem passenden Farbschnitt hat mir unglaublich gut gefallen.
Die reiche Familie von Natalie, die in LA in einer Villa leben, nimmt eine Austauschschülerin aus England bei sich auf. Man erfährt zu Anfang des Buches, dass die zwei Kinder Paige und Will bis vor zwei Jahren noch eine Schwester hatten, die aber verstorben ist. Von Anfang an ist klar, dass die Austauschschülerin Tanya dieser Tochter sehr ähnlich sieht und die Mutter Natalie offenbar eine mütterliche Anziehung zu ihr spürt. Auch ist direkt klar, dass sowohl Natalie als auch Tanya etwas zu verbergen haben.
Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen und fühlte mich sehr gut unterhalten, auch wenn ich einige Wendungen bereits vorausahnte. Trotzdem mochte ich die Geschichte. Sie ist aus Sicht von Paige und Natalie geschrieben und man wechselt zwischen den beiden Charakteren hin und her, das hat mir gut gefallen, hier auch Natalies Sicht zu kennen. Wer einen sehr tiefgründigen Thriller sucht, ist hier allerdings falsch, da die Charaktere teils etwas oberflächlich bleiben und das Buch mit vielen amerikanische Klischees spielt. Trotzdem liest es sich sehr gut weg und ich würde es allen empfehlen, die gerne was Spannendes (ohne zu viel Spannung) für Zwischendurch suchen.