schöne seichte Liebesgeschichte, die mehr Tiefe vertragen hätte
Das Buchcover:Das Buchcover zeigt ein liebevoll gestaltetes Backsteinhaus, das sofort eine warme, einladende Atmosphäre ausstrahlt. Besonders ins Auge fällt die grüne Tür mit einem Open Schild, welches das Gefühl vermittelt, willkommen zu sein. Vor dem Haus stehen ein geschmückter Weihnachtsbaum, stimmungsvolle Laternen sowie ein kleines Buchsbäumchen, die gemeinsam eine behagliche, festliche Szenerie schaffen.<p data-end="766" data-is-last-node="" data-is-only-node="" data-start="427" style="box-sizing: inherit; outline: 0px !important; margin: 0px 0px 15px;">Sanft fallender Schnee legt sich über die Szene und verstärkt die winterliche Stimmung, wodurch das Cover wie eine Momentaufnahme aus einem schottischen Weihnachtsmärchen wirkt. Insgesamt vermittelt das Motiv Geborgenheit, Romantik und Vorfreude auf eine herzerwärmende Geschichte - perfekt passend zum Titel und zur Atmosphäre des Buches.<p data-end="766" data-is-last-node="" data-is-only-node="" data-start="427" style="box-sizing: inherit; outline: 0px !important; margin: 0px 0px 15px;">Meine Meinung:Ein schottisches Weihnachtswunder entführt die Leser:innen in eine winterliche Kulisse Schottlands und punktet vor allem mit einer ruhigen, sanften Liebesgeschichte. Die Atmosphäre ist stimmungsvoll und lädt zum Wohlfühlen ein - besonders die Idee, Edinburgh als Ausflugsort einzubauen, hat mir sehr gut gefallen und verleiht der Geschichte einen zusätzlichen Charme.Die Liebesgeschichte selbst ist angenehm leicht, blieb für meinen Geschmack jedoch zu oberflächlich. Ich hätte mir deutlich mehr Tiefgang in der Beziehung gewünscht. Gespräche über Gefühle kommen kaum vor, und auch die gemeinsame Vergangenheit von Jonah und Peter wird nur sehr wenig beleuchtet. Dadurch fiel es mir schwer, die emotionale Verbindung der beiden wirklich nachzuvollziehen.Stattdessen wiederholen sich einige Themen recht häufig, insbesondere die Schulden und die Masterarbeit, was auf Dauer etwas eintönig wirkt und Raum für emotionalere Entwicklungen genommen hat. Auch die Weiterentwicklung der Charaktere ist nicht immer klar erkennbar, da innere Veränderungen nur selten vertieft dargestellt werden.Positiv hervorzuheben sind jedoch die liebevoll gestalteten Nebencharaktere, die der Geschichte Wärme verleihen und sie lebendiger machen. Das Ende hingegen empfand ich als zu übereilt und abrupt - nach dem langsamen Erzähltempo zuvor hätte ich mir einen runderen, ausführlicheren Abschluss gewünscht.Insgesamt ist Ein schottisches Weihnachtswunder eine schöne, ruhige Weihnachtslektüre mit viel Atmosphäre und sympathischen Figuren, die jedoch emotionales Potenzial verschenkt und an manchen Stellen mehr Tiefe hätte vertragen können.