Ava und Hervart arbeiten für Jacob Fugger. Den bekannten Kaufmann aus Augsburg, er verkauft in der ganzen bekannten Welt und rührt auch politisch in vielen Töpfen. Fugger ist eine reale Person im fünfzehnten Jahrhundert. Während Ava und Hervart fiktionale Personen sind. Ihre Abenteuer beruhen auf geschichtlichen Tatsachen. Die Ausschmückung dagegen ist dem Kopf des Autors entsprungen.Es
Tatsache ist: Fugger hat Schwierigkeiten, seine Lieferungen werden beschädigt oder verschwinden ganz, seine Angestellten werden bedroht oder verletzt. Es liegt an der Konkurrenz und an seinem politschen Handeln. Ava und Hervart sollen heraus finden wer genau dahinter steckt.
Die historischen Figuren wirken distanziiert, als ob der Autor sich streng an die bekannten Tatsachen gehalten hat. Beispiel Javob Fugger war nach den historischen Beschreibungen ein berechnender Mann, zwar auch Wohltäter aber immer mit dem Hintergedanken an sieinen Vorteil. Diese Beschreibung findet sich auch im Roman wieder, er zahlt gut, denn nur gut bezahlte Leute sind loyal und leisten gute Arbeit.
Im Gegensatz dazu sind die fiktiven Figuren. Sie wrken lebendig Sie machen den Roman spannend, man kann ihren Hang zum Abenteuer und den Wunsch nach einem besseren Leben nachvollziehen. Denn Fugger ist einer der Wenigen die das möglcih machen.
Die Mischung ist gelungen, der Autor hat die Historie in eine spannende Geschichte eingebaut. Gleichzeitig hat er die Tatsachen nicht verbogen oder für die Geschichte an andere Orte oder Zeiten verlegt. Das stört mich immer bei seinen Kollegen. Denn wenn man Spaß an Geschichte hat, möchte man das das Drumherum stimmt.