Endlich ist es soweit: Leo kann wieder nach Hause zurückkehren, an den malerischen Gardasee und zur Villa Marina. Doch die Rückkehr bringt nicht nur Erinnerungen, sondern auch die Hoffnung, vielleicht wieder mit Lilly zusammenzufinden.
Während Leo unterwegs ist, begibt sich auch eine andere Person auf die Reise mit demselben Ziel: Bella, Lillys Tochter, folgt den Spuren ihres leiblichen Vaters. Ihr Weg führt sie genau an diesen Ort: zum Gardasee, zur Villa Marina. Sie ist fest entschlossen, Antworten auf ihre Fragen zu finden und die Geheimnisse aufzudecken, die bisher verborgen blieben. Doch wird sie tatsächlich das finden, wonach sie sucht oder vielleicht sogar mehr?
Bella erreicht den Gardasee ohne Plan und ohne eine Unterkunft. Während sie gedankenverloren umherwandert, passiert ihr ein kleines Missgeschick, ihr Eis landet auf einem fremden Mann. An der Villa Marina angekommen, stellt sie fest, dass kein Zimmer mehr frei ist, aber zufällig wird eine Servicekraft gesucht. Kurzentschlossen bewirbt sie sich, obwohl sie keinerlei Erfahrung hat, in der Hoffnung, so ihrer neuen Familie näher zu kommen. Doch ausgerechnet der Mann vom Eisunfall wohnt im selben Hotel und bringt Bellas Welt gehörig durcheinander.
Das Chaos scheint perfekt, als schließlich auch Bellas Mutter auftaucht, um sie zurückzuholen und dabei auf Leo trifft. Ein Wirbelsturm aus Gefühlen und Emotionen nimmt seinen Lauf. Es steht auf Messers Schneide: Wird alles zerstört, was noch steht, oder fügt sich am Ende doch alles zum Guten?
Die Autorin Susan de Winter versteht es meisterhaft, die Leserinnen und Leser an die Grenze der Spannung zu treiben. Selten habe ich ein Buch so oft aus Verzweiflung beiseitegelegt, nur um es direkt wieder in die Hand zu nehmen. Immer wieder fragte ich mich: Nein, nicht so! Warum handeln die Figuren so? Warum hören sie nicht richtig zu? Die Geschichte fesselt bis zur letzten Seite und lässt einen nicht mehr los.
Mein Tipp: Holt Euch alle drei Bände, für das komplette Leseerlebnis