Mit Beyond the End of the World ist gleichzeitig mit Band 1 der Dilogie auch der Abschluss dieser erschienen. Da Band eins eine Neuauflage eines Titels aus dem Jahre 2022 ist, das damals nicht weiter übersetzt wurde, habe ich mich sehr gefreut, nun doch noch weiterlesen zu können.Da die beiden Bücher nun optisch perfekt zusammenpassen, bot es sich an, den ersten Teil nochmal zu lesen. Aber es gibt auch eine Zusammenfassung im zweiten Teil.Die Ereignisse knüpfen direkt an denen des ersten Bandes an, was den Einstieg leicht macht.Wer die beiden Autorinnen kennt, weiß, dass der Schreibstil absolut bildgewaltig ist, aber auch hin und wieder zum weiten Ausholen neigt. Nichtsdestotrotz fällt es leicht, sich auf die Geschichte einzulassen.Die Handlung ist eher ruhig aufgebaut und hat auch die ein oder andere kleinere Länge. Doch es gibt auch Überraschungen, die die Handlung vorantreiben. Die Geschichte bewegt eher mit leisen Tönen, der Aufbau ist aber absolut gelungen so. Lediglich das Ende kam ein wenig zu abrupt.Wie schon zuvor stehen hier Nimh und North im Zentrum der Handlung. Aus der Sicht der Beiden erlebt man auch wieder die Geschichte und nach wie vor geht es um die Frage: Liebe oder Pflicht, da beide Verpflichtungen haben und für die Zukunft ihrer Welten kämpfen. Wer Band 1 im Kopf hat, weiß, dass North aus einer Art Cyberwelt stammt und Nimh eine Göttin ist. Das Buch lebt auch einfach von seinem detailreichen Worldbuilding, das absolut aus Gegensätzen besteht.Unsere beiden Protagonisten sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Nimh und North, aber auch die Nebencharaktere verleihen der Geschichte Lebendigkeit und Tiefe.Mein Fazit: Wer, wie ich, Band 1 mochte, sollte unbedingt weiterlesen. Insgesamt finde ich es sehr schade, dass die Bücher so völlig untergehen, denn sie sind voller Gefühl und bildgewaltig. Wer die Bücher nicht kennt, sollte einfach mal reinlesen.