
Der Autor untersucht, welche Rechte aus nichtigen Verträgen folgen können. Dazu gehören Schadensersatzansprüche wegen Verletzung von Rücksichtspflichten, aber auch (Nach-)Erfüllungsansprüche und Gestaltungsrechte. Ein besonderes Augenmerk wird gerichtet auf formnichtige Verträge, Ohne-Rechnung-Abreden sowie Verträge mit nicht voll Geschäftsfähigen.
Der Buchtitel «Rechte aus nichtigen Vertragsverhältnissen» erscheint auf den ersten Blick in sich widersprüchlich. Der Autor weist jedoch nach, dass dieser Schein trügt. So können die Parteien eines nichtigen Vertrags Rücksichtspflichten treffen, deren Verletzung Schadensersatzansprüche der anderen Partei auslöst. Zudem kann einer Partei die Berufung auf die Nichtigkeit nach Treu und Glauben verwehrt sein. Die Gegenpartei kann dann trotz der Nichtigkeit (Nach-)Erfüllungsansprüche geltend machen. Besonders relevant sind insoweit formnichtige Verträge und Ohne-Rechnung-Abreden. Eine Partei kann unter Umständen in Bezug auf einen nichtigen Vertrag Gestaltungsrechte ausüben, etwa ein Widerrufsrecht. Schließlich werden die Besonderheiten bei unwirksamen Verträgen mit nicht voll Geschäftsfähigen untersucht.
Inhaltsverzeichnis
Schadensersatzansprüche wegen Verletzung von Rücksichtspflichten (Nach-)Erfüllungsansprüche aus nichtigen Verträgen nach Treu und Glauben, insbes. bei Formnichtigkeit sowie Ohne-Rechnung-Abrede Gestaltungsrechte in Bezug auf nichtige Verträge, insbes. Widerrufsrecht Unwirksame Verträge mit nicht voll Geschäftsfähigen
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