Thomas Barths Monographie [. . .] besticht zuvorderst durch ihre klare Sprache, ihre umfangreiche Quellenanalyse und ihr konsequentes methodologisches Konzept, das gemeinsam mit den aufwendig gestalteten Schemata und Tabellen der vorgenommenen Datenauswertungen sehr stark den Charakter eines betont nüchternen Lehrbuches befördert. [. . .] Dass mit vorgelegter Publikation folglich auch tatsächlich keine schlichtweg neue Biografie Freuds entstanden ist, sollte jeden Leser überzeugen. [. . .] Barth [gelingt] allein mit seinen ideengeschichtlichen Studien zu Lamarck, Haeckel und Freud eine außerordentlich gründliche und in der Tat längst überfällige Aufarbeitung, die in dieser Form wohl ihresgleichen suchen dürfte. Nicht nur für den eminent therapiewissenschaftlich definierten Forschungsbereich macht dies die Publikation doch sehr lesenswert. Stefan Köchel in: Werkblatt. Zeitschrift für Psychoanalyse und Gesellschaftskritik. H. 2/2013
Die Untersuchung von Thomas Barth ist durch die Fülle des Materials sehr anregend; man stößt auf Namen, Ideen und Quellen, die man nicht unbedingt sofort mit psychoanalytischen Gedankengängen verbindet. Christfried Tögel in: Luzifer-Amor, 54/2014