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Aufwertung der Erziehungsarbeit als Buch
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Aufwertung der Erziehungsarbeit

Europäische Perspektiven einer Strukturreform der Familien- und Gesellschaftspolitik. Auflage 1999. Book.
Buch (kartoniert)
Mit dieser Zusammenfassung aller Beiträge von Wissenschaftlern und Ex perten aus neun europäischen Staaten wollen wir einen Überblick über die Familienf6rderung in diesen Staaten gewinnen und zugleich Vergleiche zie hen. Wir stellen fest, die Familie … weiterlesen
Buch

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Aufwertung der Erziehungsarbeit als Buch

Produktdetails

Titel: Aufwertung der Erziehungsarbeit

ISBN: 3810023418
EAN: 9783810023414
Europäische Perspektiven einer Strukturreform der Familien- und Gesellschaftspolitik.
Auflage 1999.
Book.
Herausgegeben von Christian Leipert
Leske + Budrich

30. Januar 1999 - kartoniert - 320 Seiten

Beschreibung

Mit dieser Zusammenfassung aller Beiträge von Wissenschaftlern und Ex perten aus neun europäischen Staaten wollen wir einen Überblick über die Familienf6rderung in diesen Staaten gewinnen und zugleich Vergleiche zie hen. Wir stellen fest, die Familienförderung unter dem Aspekt der ,,Aufwer tung der Erziehungsarbeit" ist in allen Ländern unterschiedlich. Ähnlichkei ten lassen die skandinavischen Länder erkennen mit ihren Lohnersatzleistun gen. In allen neun Staaten gleich ist die Unterbewertung der Erziehungsarbeit schlechthin. In keinem Land kann auch nur ansatzweise von Bezahlung der Kindererziehungsarbeit in der eigenen Familie die Rede sein. Lediglich in Norwegen soll ein zaghafter erster Versuch gemacht werden. Der ,,Arbeitsbegriff' hat nur dort allgemeine Anerkennung, wo diese Ar beit auch monetär vergütet wird, z. B. bei einer Hauspflegerin, die an Mutter Stelle die häusliche Arbeit verrichtet und dafiir Bezahlung erhält. Warum auch? Die Gesellschaft hatte es in der Entwicklungsphase zur Industriegesell schaft so gewollt. Was daheim in den eigenen vier Wänden geschieht, ist an geblich keine Arbeit, obwohl sie häufig anstrengender ist und mehr Leistung erfordert als Berufsarbeit, ich muß mich verbessern, als außerhäusliche Er werbsarbeit. Die Erziehungs-und Betreuungsarbeit dagegen erfordert häufig im Kleinkindalter mit der notwendigen Bereitschaft eine Wochenarbeitszeit von 168 Stunden, ohne Bezahlung, ohne Freizeitausgleich, ohne Urlaubsan spruch, praktisch ohne Sozialversicherung.

Inhaltsverzeichnis

Das Buch liefert einen Überblick über den Stand derFamilienpolitik - mit Schwerpunkt auf dem Erziehungs- und Betreuungsbereich -in neun europäischen Ländern sowie eine Auseinandersetzung mit neuenStrukturmaßnahmen und Konzeptdebatten in Europa, die unter dem Zeichen desZiels einer Aufwertung der Erziehungsarbeit stehen. Kern des Buches sind Länderberichte aus Frankreich, Italien,Spanien, Österreich, Deutschland, der Schweiz, Schweden, Dänemark undNorwegen. Sie befassen sich vor allem mit der Frage, welche politischenAnsätze bei den Förderungsmaßnahmen, die den Familien die Bewältigung derErziehungs- und Betreuungsaufgaben erleichtern, in den jeweiligen Länderndominieren. Besonderes Gewicht liegt auf der Darlegung aktuellerAuseinandersetzungen in diesem Bereich und auf der Charakterisierung neuerMaßnahmen und Konzepte, die im Zeichen einer politischen und wirtschaftlichenAufwertung der Erziehungsarbeit stehen. So wird u.a. über neue Strukturmaßnahmen und Konzeptdebatten ausNorwegen, Österreich, Deutschland, Dänemark und der Schweiz berichtet(Kinderbetreuungsscheck, Betreuungsgutschein, Erziehungsgehalt,Betreuungsabgeltung u.a.). Aus dem Inhalt: Länderberichte Frankreich Italien Spanien Österreich Deutschland Schweiz Dänemark Schweden Norwegen Resümee der Länderberichte Finanzierungsfragen Reden auf der Paulskrichenversammlung Der Herausgeber: Dr. Christian Leipert, Institut für Sozialökologie, Bonn undInstitut für ökologische Wirtschaftsforschung, Berlin. Pressestimmen: Die Debatte darüber steht in Deutschland noch ganz amAnfang; andere Länder wie Österreicht, Dänemark oder Frankreich sind daweiter. Gut deshalb, daß nun ein neues Buch die deutsche Schieflage im LichteEuropas betrachtet und Defizite wie Lösungswege aufzeigt. Südwest Presse
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