Warenkorb
€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei
Sexueller Missbrauch - Mediendarstellung und Medienwirkung als Buch
PORTO-
FREI

Sexueller Missbrauch - Mediendarstellung und Medienwirkung

Auflage 2005. Book.
Buch (kartoniert)
Mediendarstellung und Medienwirkung

unter Mitarbeit von Susanne Mayer
Buch

49,99*

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Sexueller Missbrauch - Mediendarstellung und Medienwirkung als Buch

Produktdetails

Titel: Sexueller Missbrauch - Mediendarstellung und Medienwirkung
Autor/en: Bertram Scheufele

ISBN: 3531148702
EAN: 9783531148700
Auflage 2005.
Book.
VS Verlag für Sozialwissenschaften

15. November 2005 - kartoniert - 248 Seiten

Beschreibung

Sexueller Missbrauch ist ein emotional und ideologisch aufgeladenes Thema, das spätestens seit dem Fall Dutroux zum Medienthema avancierte. Die Publikation untersucht anhand dieses Themas massenmediale Problemkonstruktionen und deren Wirkungen auf die Vorstellungen, die Einstellungen und die Handlungsbereitschaft der Rezipienten. In theoretischer Hinsicht werden nicht nur die faktischen (negativen) Wirkungen der tatsächlichen Berichterstattung, sondern auch die möglichen (positiven) Wirkungen einer alternativen Problemkonstruktion untersucht. In methodischer Hinsicht leistet die Arbeit mit ihrer Kombination aus Inhaltsanalyse, Bevölkerungsbefragung und (Quasi-)Experiment einen Beitrag zu Mehrmethodendesigns.

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung.
2 Definition ,Sexueller Missbrauch'.
2.1 Juristische Perspektive.
2.1.1 Sexueller Missbrauch.
2.1.2 Vergewaltigung, Inzest, Pornographie, Prostitution.
2.2 Sozialwissenschaftliche Perspektive.
2.2.1 Sexueller Missbrauch.
2.2.2 Missbrauchsverwandte Phänomene.
2.3 Schlussfolgerungen und eigene Nominaldefinition.
3 Die Sachlage sexuellen Missbrauchs.
3.1 Epidemiologische Probleme.
3.1.1 Deskriptive und analytische Epidemiologie.
3.1.2 Varianzen in Prävalenz- und Inzidenzraten.
3.1.3 Das Problem der Dunkelziffer.
3.2 Ausmaß, Täter, Opfer.
3.2.1 Prävalenzen.
3.2.1.1 Befunde der Kriminalstatistik.
3.2.1.2 Sozialwissenschaftliche Befunde.
3.2.2 Täter.
3.2.2.1 Befunde der Kriminalstatistik.
3.2.2.2 Sozialwissenschaftliche Befunde.
3.2.3 Opfer.
3.2.3.1 Befunde der Kriminalstatistik.
3.2.3.2 Sozialwissenschaftliche Befunde.
3.2.4 Schlussfolgerungen.
3.3 Bedingungs- und Risikofaktoren.
3.3.1 Mehrfaktorielle Erklärungsansätze für Kindesmissbrauch.
3.3.2.1 Modell der vier Voraussetzungen.
3.3.2.2 Drei-Perspektiven-Modell.
3.3.2.3 Modell der vier Faktorenbündel.
3.3.2.4 Praxisorientiertes Zyklenmodell.
3.3.2 Mehrfaktorielle Erklärungsansätze für sexuelle Gewalt.
3.3.3 Schlussfolgerungen.
3.4 Folgen.
3.4.1 Folgen für die Opfer.
3.4.1.1 Körperlicher Folgenbereich.
3.4.1.2 Psychischer Folgenbereich.
3.4.1.3 Soziale Folgen.
3.4.1.4 Symptomlosigkeit und intervenierende Faktoren.
3.4.2 Folgen für Täter und Gesellschaft - Intervention und Prävention.
3.4.2.1 Täterbezogene Intervention und Prävention.
3.4.2.2 Opfer- und gesellschaftsbezogene Intervention und Prävention.
3.4.3 Schlussfolgerungen.
4 Mediale Problemkonstruktionen und deren Wirkungen.
4.1 Darstellung gesellschaftlicher Probleme in den Massenmedien.
4.1.1 Darstellung von Gewalt in den Massenmedien.
4.1.1.1 Mediendarstellung fiktionaler Gewalt.
4.1.1.2 Mediendarstellung realer Gewalt.
4.1.2 Konstruktion sozialer Probleme in den Massenmedien.
4.1.2.1 Quantitative Aspekte.
4.1.2.2 Qualitative Aspekte.
4.1.3 Zusammenfassung.
4.1.4 Positionsbestimmungen.
4.2 Wirkungen massenmedialer Darstellungen gesellschaftlicher Probleme.
4.2.1 Medienwirkungen auf die Kognitionen der Rezipienten.
4.2.1.1 Agenda-Setting- und Priming-Ejfekte.
4.2.1.2 Kognitive Framing-Effekte.
4.2.1.3 Kognitive Kultivierungseffekte.
4.2.2 Medienwirkungen auf Einstellungen und Verhalten der Rezipienten.
4.2.2.1 Framing- und Kultivierungseffekte.
4.2.2.2 Effekte persuasiver Kommunikation.
4.2.2.3 Effekte von Informationskampagnen.
4.2.3 Modell zur Wirkung der Berichterstattung über sexuellen Missbrauch.
4.3 Ausblick auf Untersuchungsanlage und postulierte Wirkungen der Berichterstattung über sexuellen Missbrauch.
5 Hypothesen.
5.1 Hypothesen zur Inhaltsanalyse.
5.1.1 Quantitative Aspekte.
5.1.2 Qualitative Aspekte.
5.1.3 Qualitätszeitungen versus Boulevardzeitung.
5.2 Hypothesen zur Befragung.
5.2.1 Vorstellungen.
5.2.2 Einstellungen und Handlungsbereitschaft.
5.3. Hypothesen zum Quasi-Experiment.
5.3.1 Vorstellungen.
5.3.2 Einstellungen und Handlungsbereitschaft.
6 Untersuchungsanlage und Methodik.
6.1 Gesamtanlage der Untersuchung.
6.2 Inhaltsanalyse.
6.2.1 Einheiten der Inhaltsanalyse.
6.2.2 Dimensionen und Kategorien auf der Beitragsebene.
6.2.3 Dimensionen und Kategorien auf der Fallebene.
6.2.4 Reliabilitätstest.
6.3 Befragung.
6.3.1 Stichprobe und Durchfuhrung.
6.3.2 Fragebogen.
6.3.3 Soziale Erwünschtheit.
6.4 Quasi-Experiment.
7 Ergebnisse der Untersuchung.
7.1 Ergebnisse der Inhaltsanalyse.
7.1.1 Stichprobenbeschreibung.
7.1.2 Quantitative Aspekte der Berichterstattung über sexuellen Missbrauch.
7.1.3 Qualitative Aspekte der Berichterstattung über sexuellen Missbrauch.
7. 1. 3.1 Mediendarstellung sexuellen Missbrauchs.
7.1.3.2 Mediendarstellung der Täter und Opfer.
7.1.3.3 Mediendarstellung der Ursachen und Folgen.
7.1.4 Zwischenfazit.
7.2 Ergebnisse der Befragung.
7.2.1 Stichprobenbeschreibung.
7.2.2 Intervenierende Faktoren bzw. Kontrollvariablen.
7.2.3 Unterschiede zwischen Befragten nach spezifischer Zeitungsnutzung.
7.2.3.1 Vorstellungen über sexuellen Missbrauch.
7.2.3.2 Vorstellungen und Stereotype über Täter und Opfer.
7.2.3.3 Vorstellungen über Ursachen und Folgen.
7.2.3.4 Einstellungen und Handlungsbereitschaft zu Prävention und Intervention.
7.2.3.5 Zwischenfazit.
7.3 Ergebnisse des Quasi-Experiments.
7.3.1 Vorstellungen über sexuellen Missbrauch.
7.3.2 Vorstellungen und Stereotype über Täter und Opfer.
7.3.3 Vorstellungen über Ursachen und Folgen.
7.3.4 Einstellungen und Handlungsbereitschaft zu Prävention und Intervention.
7.3.5 Zwischenfazit.
8 Schlussfolgerungen.
8.1 Theoretische und empirische Schlussfolgerungen.
8.1.1 Mediale Problemkonstruktionen - am Beispiel sexuellen Missbrauchs.
8.1.2 Wirkungen medialer Problemkonstruktionen - am Beispiel sexuellen Missbrauchs.
8.2 Methodische Schlussfolgerungen.
9 Literaturverzeichnis.

Portrait

Dr. Bertram Scheufele ist wissenschaftlicher Assistent (C1) am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität München.

Pressestimmen

"[...] eine sehr solide, nüchterne und ernüchternde kommunikationswissenschaftliche Studie [...]." Medien & Kommunikationswissenschaft, 03/2006
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.