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Die Geschichte des verlorenen Kindes

Band 4 der Neapolitanischen Saga (Reife und Alter). Originaltitel: Storia della bambina perduta.…
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Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose... weiterlesen
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Die Geschichte des verlorenen Kindes als Buch
Produktdetails
Titel: Die Geschichte des verlorenen Kindes
Autor/en: Elena Ferrante

ISBN: 3518425765
EAN: 9783518425763
Band 4 der Neapolitanischen Saga (Reife und Alter).
Originaltitel: Storia della bambina perduta.
'Neapolitanische Saga - L'amica geniale'.
Übersetzt von Karin Krieger
Suhrkamp Verlag AG

4. Februar 2018 - gebunden - 614 Seiten

Beschreibung

Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Schicksalsort nie verlassen hat, ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden, aber dieser Erfolg kommt sie teuer zu stehen. Denn sie gerät zusehends in die grausame, chauvinistische Welt des verbrecherischen Neapels, eine Welt, die sie Zeit ihres Lebens verabscheut und bekämpft hat.
Bei allen Verwerfungen und Rivalitäten, die ihre lange gemeinsamen Geschichte prägen - Lila und Elena halten einander die Treue, und fast scheint das Glück eine späte Möglichkeit. Aber beide haben sie übersehen, dass ihre hartnäckigsten Verehrer im Lauf der Jahre zu erbitterten Feinden geworden sind.

Portrait

Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga - bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes - ist ein weltweiter Bestseller. Ab 2018 erscheinen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes jüngster Band Frantumaglia sowie ihre früheren Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln in neuer Übersetzung.

Leseprobe

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Pressestimmen

"In diesen Romanen ist eine drastische Ehrlichkeit am Werk, die zugleich erschüttert und tröstet." BBC

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Bewertungen unserer Kunden
Wo ist Lila
von Inge H. - 16.02.2018
Die Geschichte des verlorenen Kindes ist der vierte Teil und das Finale der neapolitanischen Saga von Elena Ferrante. Der Stil ist weiter angenehm. Die Personen werden gut und typisch neapolitanisch dargestellt. Die beiden Protagonisten Elena und Lila haben sich weiter entwickelt. Elena ist mit ihren Töchtern wieder nach Neapel. Irgendwie ist sie nicht gerade vom Glück verfolgt, ihre Männerwahl ist nicht so gut. Außerdem trifft sie oft nicht die klügsten Entscheidungen. Lila ist zwar die Praktische aber auch nicht viel besser. Eigentlich sind sie beide schwierige Charaktere. In dem Roman kommen verschiedene Gesellschaftsschichten Italiens ins Spiel typisch italienisch. Sie leben in einem düsteren Teil Neapels, da müssen sie sehen, wie sie überleben. Ich habe alle vier Teile gelesen. Mir gefiel der zweite Teil an Besten und dann wollte ich ja wissen, wo Lila, die von ihrem Sohn vermisst wurde, hin ist. Dieser Teil ist wieder prima. Eine perfekte Geschichte über die Höhen und Tiefen einer Freundschaft. Allerdings erleben wir Lila, nur wie Elena sie sieht. Die Romane kann man gut lesen, aber sie haben auch kleine Längen, die aber nicht groß stören. Ich kann bis heute nicht verstehen, warum so ein Geheimnis um die Schriftstellerin gemacht werden musste. Ein lesenswerter und spannender Roman
Der Abschluss der Reihe
von buchleserin - 12.02.2018
"Die Geschichte des verlorenen Kindes" ist der vierte und der letzte Band der Neapolitanischen Saga von Elena Ferrante. Es geht um die langjährige Freundschaft zweier Frauen, Elena und Lila, ihre Beziehungen, die Höhen und die Tiefen und das Leben in Neapel. Ein Freundschaft geprägt von Konkurrenz und Neid, die jedoch lange Jahre hält, bis Lila plötzlich verschwindet. In diesem Abschlussband kehrt Elena aus Liebe zurück nach Neapel. Lila ist all die Jahre über dort geblieben. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Die Handlung ist unterhaltsam, jedoch auch teilweise mit etwas langatmigen Kapiteln. Den Hype um diese Bücher kann ich nicht nachvollziehen und nicht so ganz verstehen. Ich frage mich jedoch, ob die Elena aus dem Buch auch die Schriftstellerin ist? Evtl. ein biographischer Roman? Sehr hilfreich ist das Personenregister zu Anfang des Buches. Da hat man einen besseren Überblick über die verschiedenen Protagonisten und Nebencharaktere dieser Geschichte. Wer die anderen Bände gelesen hat, sollte natürlich auch zum letzten Band dieser Reihe greifen, um diese Geschichte der beiden Freundinnen abzuschließen. Hier noch die Bände in der richtigen Reihenfolge: 1. Meine geniale Freundin 2. Die Geschichte eines neuen Namens 3. Die Geschichte der getrennten Wege 4. Die Geschichte des verlorenen Kindes
Finale
von Buecherdanny - 21.02.2018
Elena denkt, mit der Rückkehr nach Neapel hat sie die beste Entscheidung ihres Lebens getroffen. Doch als sie die Wahrheit über ihre große Liebe Nino erfährt, bricht für sie die Welt zusammen. Im Gegensatz zu Elena hat ihre Freundin Lila Neapel nie verlassen und ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden. Doch der Erfolg bringt ihr kein Glück, denn sie gerät in die dunkle, verbrecherische Seite Neapels. Nachdem sich Elena und Lila eine Zeit aus den Augen verloren hatten finden sie nun wieder zusammen und unterstützen einander. Doch auch im Alter ist es für die beiden schwierig, das Leben der anderen zu verstehen und zu akzeptieren. Der vierte und letzte Teil der neapolitanischen Saga beginnt in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre. Die Ereignisse überschlagen sich und das Buch hat mich am Anfang fesseln können. Schnell wird man in die Zeit mit ihren politischen Schwierigkeiten und Elenas Familiengeschichte versetzt. Elena, die nach Neapel zurückgekehrt ist, möchte sich eigentlich zunächst von Lila fernhalten, was ihr aber nicht gelingt und das Leben der beiden ist schnell wieder so eng verbunden wie am Anfang der Geschichte. Leider baut sich die Spannung im Buch recht schnell ab. Es ist ein immer gleicher Wechsel vom Hoch und Tief in Elenas Karriere und der Freundschaft zwischen ihr und Lila. Auch die Beziehung von Elena zu ihren Töchtern wird von Wiederholungen geprägt: Elena hat ein schlechtes Gewissen, weil sie sich zu wenig um ihre Töchter kümmert, doch sie ändert nichts daran und reist weiterhin durch die Gegend um ihre Bücher vorzustellen. Ich habe das Buch wesentlich langatmiger als die Vorgänger empfunden. Außerdem ist es in meinen Augen zu überladen mit den vielen Todes- und Unglücksfällen. Im Ganzen gesehen, war die Neapolitanische Saga jedoch ein großes Lesevergnügen, obwohl Teil 4 nicht das erwartet perfekte Finale für mich war.
Ein ergreifender Abschluss der neapolitanischen Saga
von Marilou - 21.02.2018
Elena Ferrante hat mit dem vierten Teil und auch dem Abschluss ihrer neapolitanischen Saga "Die Geschichte des verlorenen Kindes" ein wundervolles Werk vollendet. Zum Inhalt: Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Schicksalsort nie verlassen hat, ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden, aber dieser Erfolg kommt sie teuer zu stehen. Denn sie gerät zusehends in die grausame, chauvinistische Welt des verbrecherischen Neapels, eine Welt, die sie Zeit ihres Lebens verabscheut und bekämpft hat. Bei allen Verwerfungen und Rivalitäten, die ihre lange gemeinsame Geschichte prägen - Lila und Elena halten einander die Treue, und fast scheint das Glück eine späte Möglichkeit. Aber beide haben sie übersehen, dass ihre hartnäckigsten Verehrer im Lauf der Jahre zu erbitterten Feinden geworden sind. Auch wenn man die drei vorherigen Teile nicht gelesen hat kann man sich aus meiner Sicht in die Vorgeschichte hinein denken und dieses Buch voll und ganz genießen und in sich aufsaugen. Man fühlt mit Elena und auch mit Lila und ist zwischendurch immer wieder mal hin- und hergerissen. Super finde ich das Eingangs in diesem Buch die handelnden Personen / Familien aufgeführt und beschrieben sind - so bekommt man einen Überblick über die Akteure in der Handlung dieser Geschichte. Die Autorin hat eine lebendige Sprache welche mich sehr schnell in ihren Bann gezogen hat. Das Buch ist edel gestaltet, ich hatte beim Lesen das Gefühl etwas Wertvolles in den Händen zu haben. Das Cover ist super gelungen, zwei Frauen, welche in eine Richtung schauen. Ein tolles Buch, welches die meisten Leser sicherlich nicht nur einmal lesen werden!
Beeindruckendes Finale!
von bärin - 07.02.2018
In diesem vierten und letzten Teil der großen neapolitanischen Saga erzählt Elena weiter von ihrer besonderen Freundschaft zu Lila. In Elenas Leben tut sich einiges: sie verlässt ihren Mann Pietro, um wieder nach Neapel zu ziehen und mit ihrer großen Liebe Nino zusammen sein zu können. Dadurch bringt sie natürlich ihre Schwiegermutter gegen sich auf, bei der ihre beiden Töchter zeitweise leben. Sie bekommt noch eine Tochter zusammen mit Nino, doch der entpuppt sich als große Enttäuschung. Sie zieht mit ihren Kindern zurück in den Stadtteil ihrer Kindheit und wohnt nun ein Stockwerk über Lila, die sich zusammen mit Enzo mit einer Computer-Firma selbständig gemacht hat. Sie sind viel zusammen, beide haben kleine Töchter im gleichen Alter und wenn Elena, die wieder mehr schreibt, auf Lesereise geht, passt Lila auf ihre Kinder auf. Zeitweise verstehen sie sich wieder gut, aber nach einem schweren Schicksalsschlag für Lila kommt Elena erst mal nicht mehr an sie ran. Der vierte Band endet mit der Frage: wo ist Lila abgeblieben? Genau mit dieser Frage begann der erste Teil dieser Reihe. Lila sprach schon immer davon, sich aufzulösen, auszulöschen - nun ist es soweit - sie ist spurlos verschwunden und mit ihr all ihre Sachen, als hätte es sie nie gegeben. Der erste Band konnte mich noch nicht so ganz überzeugen, dennoch habe ich auch die nachfolgenden gelesen. Dieser letzte Teil war meiner Meinung nach der beste, ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Das ganze Auf und Ab in der Freundschaft der beiden, die Wirrungen in der Liebe, die Gewalt im Rione, die politischen Auseinandersetzungen - all das wird in einer anspruchsvollen Sprache erzählt, der man sich nicht entziehen kann. Dafür vergebe ich gerne fünf Sterne!
Der Abschluss der Saga
von leseratte1310 - 12.02.2018
Dies ist nun der vierte und der letzte Band der Neapolitanischen Saga von Elena Ferrante. Elena hat der Liebe wegen ihren Mann verlassen und hofft nun, dass sie mit Nino glücklich wird. Sie kehrt nach Neapel zurück und nimmt wieder Kontakt mit Lila auf, die inzwischen erfolgreiche Unternehmerin ist. Aber Elenas Traum vom Glück mit Nino zerplatzt sehr bald. Die Geschichte ist wieder sehr angenehm zu lesen. Alle Charaktere sind sehr gut und authentisch dargestellt. Das Verzeichnis der handelnden Personen ist sehr hilfreich, denn sonst würde man leicht den Überblick verlieren. Elena und Lila sind in ärmlichen Verhältnissen groß geworden und nun beide erfolgreich. Ihr Traum von einer besseren Zukunft hat sich also erfüllt. Aber im privaten Leben gab es viele Schicksalsschläge. Obwohl die beiden ambivalenten Frauen freundschaftlich verbunden blieben, war da immer auch Konkurrenzdenken und Missgunst, daher blieben Streiterei nicht aus. Ich könnte nicht sagen, dass mir die beiden Frauen sympathisch sind, dennoch habe ich ihre Geschichte gerne verfolgt, obwohl einiges auch sehr langatmig beschrieben wurde. Doch wenn man einmal angefangen hat, will man auf jeden Fall die Geschichte bis zum Ende erleben. Allerdings hat mich der große Hype um diese Buchserie doch gestört. Interessant fand ich die Verhältnisse in Neapel und die gut beschriebene politische Situation. Eine interessante Geschichte um die Freundschaft zweier Frauen, die von Höhen und Tiefen geprägt ist.
Ferrante überzeugt!
von MrsAmy - 13.02.2018
Es ist der letzte Band der vierteiligen Neapolitanischen Sage: Lila und Elena sind erwachsen geworden und stehen mit beiden Beinen fest im Leben. Manch turbulente Jahre liegen hinter, aber auch vor ihnen. Elena hat sich schließlich für Nino entschieden und lässt ihren Mann Pietro, aber auch zeitweise ihre Töchter hinter sich. Doch nach und nach kommt die Wahrheit über den von ihr innig geliebten ans Licht und schließlich zieht Elena wieder nach Neapel und damit in den Einflussbereich von Lila. Lila dagegen scheint unbeirrt ihre eigenen Ziele zu verfolgen. Sie hat eine kleine IT-Firma gegründet, bietet den Solaras die Stirn und entfaltet ihre besondere Anziehungskraft. Doch im Rione wirken Kräfte, die alles, was stabil zu sein scheint, bis ins Mark erschüttern können. Nachdem mich der dritte Band der Sage ein wenig enttäuscht zurückgelassen hatte, beweist Ferrante mit dem letzten Teil der Neapolitanischen Sage ihr ganzes Können. Die Charaktere erfahren eine große Entwicklung, vor allem Elena wird mündiger. Schien sie bisher stark von Lila abhängig, findet sie nunmehr ihren eigenen Weg. Für mich ist Elena eine selbstbewusste Frau, die - natürlich - auch ihre Fehler hat. Sie lässt sich von Nino blenden, bildet sich tatsächlich ein, sie könnte diejenige sein, die er wirklich und ausschließlich liebt. Doch Nino kann ohne Frauen nicht sein und so lässt sich Elena darauf ein, dass Nino ihr eine Wohnung in Neapel verschafft, immer mal wieder bei ihnen ist, ansonsten aber natürlich bei seiner Frau und seinen Kindern bleibt. Elena schien mir in dieser Hinsicht ein wenig naiv bzw. wirklich blind vor Liebe zu sein. Bereits in den vorherigen Bänden wird deutlich, dass Nino schon sehr viele verschiedene Frauen gehabt hat und sich - wenn bei diesen Beziehungen ein Kind entsteht - nicht wirklich darum kümmert. Warum sollte es ausgerechnet bei Elena anders sein? Lila versucht die Freundin zu warnen. Doch war sie früher zumeist immer verletzend und demütigend, ist sie nun vorsichtiger. Sie scheint zu spüren, dass sie auf Elena nun einen weitaus geringeren Einfluss hat. Im Laufe der Zeit avanciert Elena zur erfolgreichen Schriftstellerin, die auf Männer nicht mehr angewiesen ist. Sie kehrt zurück zu ihren Wurzeln - zieht wieder in den Rione. Hier jedoch wirkt sie mit ihren Töchtern eher wie ein Fremdkörper. Sie gehört der italienischen Bildungselite an, ist eine kleine Berühmtheit geworden und lebt - freiwillig - in Verhältnissen, die eigentlich weit unter ihrem Niveau liegen. Es wird immer wieder deutlich, dass sie gerne zurück in die Welt ihrer Kindheit möchte. Sie braucht Lila nun nicht mehr, um zurecht zu kommen, aber ohne sie, ohne ihren Rat scheint sie am Ende doch nicht leben zu können. Für mich ist die Freundschaft zwischen den beiden Frauen noch immer ein Rätsel, oftmals geht vieles zu Elenas Lasten. Die beiden Frauen werden in ihren 30ern wieder schwanger, bekommen Mädchen. Für einige Jahre befinden sich Lila und Elena im Gleichgewicht. Beide sind erfolgreich, beide stehen im Leben und können sich - wenn es Hilfe bedarf - immer auf ihre Freundin verlassen. Doch dann verschwindet Lilas Tochter und Lila wird den Rest ihres Lebens an diesem schmerzlichen Verlust zu tragen haben. Sie stößt mehr denn je, die Menschen von sich weg, erweist sich ganz und gar als ungesellschaftlich. Ihr Charakter ist sicherlich einzigartig, immer begrenzt sie sich und ihre Genialität, sperrt sich ein in den engen Grenzen des Rione. So viel hätte aus ihr werden können. Am Ende ist sie meiner Meinung nach frei und doch gescheitert mit ihrem Leben. Elenas Leben dagegen war und ist erfüllt, durchdrungen von Höhen und Tiefen. Den späten Jahren wird nur wenig Platz im Buch eingeräumt, es scheint, als hätte das Leben mit Mitte 50 keine Bedeutsamkeiten mehr vorzuweisen. Ich finde es schade, dass Ferrante ihr indirekt dem Leser bedeutet, bis hierin musst du dein Leben gelebt haben, danach kommt nur noch das Alter. Ein Fehler, denn wie viele finden erst im Alter zu sich selbst. Der Roman ist auch immer wieder von Politischem durchdrungen. Politik, Gewalt und Korruption spielen im Italien der 80er Jahre eine große Rolle und so wird auch das Leben der Protagonisten immer wieder von den verschiedensten Großereignissen bestimmt. Alte Schemata lösen sich auf, was stabil schien wankt und hervor kommt eine neue Ordnung, die am Ende doch nur wieder die alte. "Die Geschichte des verlorenen Kindes" ist ein großartiger Roman, den man unbedingt lesen sollte!
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