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Wählerwandel und Wechselwahl

Eine vergleichende Untersuchung. 'Studien zur Politikwissenschaft'. Auflage 2003. Book.
Buch (kartoniert)
In zahlreichen westlichen Demokratien erodieren langfristige Parteibindungen. Diesem Prozess werden gravierende Folgen für das politische Geschehen zugeschrieben. Der vorliegende Band geht der Frage nach, inwieweit ein solches Dealignment die Wechsel … weiterlesen
Buch

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Produktdetails

Titel: Wählerwandel und Wechselwahl
Autor/en: Harald Schoen

ISBN: 3531140663
EAN: 9783531140667
Eine vergleichende Untersuchung.
'Studien zur Politikwissenschaft'.
Auflage 2003.
Book.
VS Verlag für Sozialwissenschaften

12. September 2003 - kartoniert - 368 Seiten

Beschreibung

In zahlreichen westlichen Demokratien erodieren langfristige Parteibindungen. Diesem Prozess werden gravierende Folgen für das politische Geschehen zugeschrieben. Der vorliegende Band geht der Frage nach, inwieweit ein solches Dealignment die Wechselwahl verändert: Wechseln infolge dieses Prozesses zwangsläufig mehr Wähler die Partei? Werden die Wechselwähler politisch zusehends kompetenter? Die international vergleichende Analyse am Beispiel der USA, Großbritanniens und der Bundesrepublik Deutschland zeigt, dass die politische Kompetenz der Wechselwähler - verglichen mit jener der Stammwähler - unverändert bleibt. Die Wechselrate steigt in den beiden europäischen Demokratien etwas an, nicht jedoch in den USA. Ein Dealignment verändert somit nicht zwangsläufig, sondern nur unter bestimmten Bedingungen das Wechselwahlverhalten. Die verbreiteten Vermutungen über zwangsläufige Folgen eines Dealignments scheitern, da sie von zu einfachen Annahmen über das individuelle Wahlverhalten ausgehen.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt:
- Einleitung
- Wechselwähler im demokratischen Wettbewerb
- Dealignment und Wechselwahl: Theoretische Analyse
- Zur Messung der Wechselwahl
- Dealignment und Wechselwahl: Empirische Befunde auf der Aggregatebene
- Die Bestimmungsgründe der Wechselwahl im Michigan-Modell: Empirische Befunde auf der Individualebene
- Dealignment und Wechselwahl: Empirische Befunde zur Prognosegüte des Parteibindungsmodells
- Anhang
- Literaturverzeichnis

Portrait

Harald Schoen ist Politikwissenschaftler an der Universität Mainz.
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