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Familie. Arbeit. Kinderbetreuung

Berufstätige Eltern und ihre Kinder im Konfliktdreieck. Auflage 1995. Book.
Buch (kartoniert)
Die Veroffentlichung dieses Buches hat eine gewisse Vorgeschiehte, auf die ich kurz eingehen mOchte: Spatestens mit der Griindung des Arbeitskreises BOrgerinitiativen Rhein-Main e.V. Anfang der 70er Jahre UiSt mich die Themenstellung ,,Familie-Arbeit … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Familie. Arbeit. Kinderbetreuung
Autor/en: Harald Seehausen

ISBN: 3810012971
EAN: 9783810012975
Berufstätige Eltern und ihre Kinder im Konfliktdreieck.
Auflage 1995.
Book.
VS Verlag für Sozialwissenschaften

31. Januar 1995 - kartoniert - 204 Seiten

Beschreibung

Die Veroffentlichung dieses Buches hat eine gewisse Vorgeschiehte, auf die ich kurz eingehen mOchte: Spatestens mit der Griindung des Arbeitskreises BOrgerinitiativen Rhein-Main e.V. Anfang der 70er Jahre UiSt mich die Themenstellung ,,Familie-Arbeitswelt-Kinderbetreuung" Dicht mehr los. Mein kritischer Mentor Ernest Jouhy eroffnet mir aufregend neue Wege ei­ ner aktivierenden Sozialforschung. Aktivierende Sozialforschung heiBt in diesem Kontext der Versuch des Forschers, sieh nieht aus den politisch-pad­ agogischen Verhliltnissen der betroffenen Eltem und deren Kinder heraus­ zuhalten. Vielmehr ist ein Beitrag zur Veriinderung der Untersuchungssitua­ tion selbst zu leisten, urn die sich daraus ergebenden Erfahrungen gezielt fUr Prozesse der Selbstiindigkeit der beteiligten Familien einzusetzen. Eltern haben ein Recht auf Authentizitiit ihrer Aussagen. Dieses Buch entstand aus den Entwicklungsarbeiten des hessischen Pro­ jekts ,,Lebensraum Kindergarten". Hier bot sich mir die Moglichkeit an, junge erwerbstiitige Eltem zu ihrer Alltagssituation zu befragen. Anfang 1990 legte ieh die knapp 700 Seiten Interviewmaterial entnervt beiseite: Neue Projekte standen vor der TOr; die kinderpolitischen Aktivitaten in der "Landes wei ten Aktion: Kinder yom in Hessen" und in der JugendfuBballab­ teilung SG BomheimlGriin-WeiB entpuppten sich als "Zeit-Diebe". Ohne das Beharrungsvermogen und den Zuspruch meiner Frau Sabine Prack-Seehausen ware das Interviewmaterial in der Schublade geblieben. Sie hat auch die Illustrationen und Karikaturen zum folgenden Text erstellt.

Inhaltsverzeichnis

1. Die Aktualität des Spannungsfeldes.- 2. Kinderporträts aus Tagesstätteneinrichtungen.- 2.1 Petra: Die Zeit für Petra bestimmt das Fernmeldeamt.- 2.2 Susanna: Integrationsprobleme in der Kindertagesstätte.- 3. Der hessische Modellversuch "Lebensraum Kindergarten": Ziel und Anlage der Erkundungsstudie.- 3.1 Weiterentwicklung des Situationsansatzes mit sozialökologischer Perspektive.- 3.2 Erforschung des Alltags.- 4. Zur Lebenssituation von Familien mit Kindern aus Tageseinrichtungen.- 4.1 Zum sozialen Milieu der befragten Familien.- 4.2 Zur Zeitsituation im Tagesablauf.- 4.2.1 "Ich hechte dann zur U-Bahn, damit ich pünktlich an der Arbeitsstelle bin." - Zeitlicher Ablauf am Morgen.- 4.2.2 "Ich gehe nicht so gerne mit den Kindern einkaufen." - Zeitgestaltung am Nachmittag und Abend.- 4.3 Eltern zwischen Familie und Beruf.- 4.3.1 "Und dann ist mir die Decke auf den Kopf gefallen. Ich wollte raus." - Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit.- 4.3.2 "Über die ganze Teilzeitarbeit habe ich früher meine Nase gerümpft." - Zeitflexibilisierung: Chancen und Risiken.- 4.3.3 &Dann ist eben der Werktag der Sonntag." - Widersprüchliche Schichtarbeitszeiten.- 4.3.4 "Schon wieder etwas mit dem Kind, schon wieder etwas mit dem Kind." - Störende Kinderkrankheiten.- 4.3.5 "Aber in dieser Männergesellschaft meines Betriebes bin ich eher ein Einzelfall." - Die "neuen Väter" kommen.- Einschub: "Auch Väter wollen nicht mehr die Trennung von Arbeit und Familie." (Interview der Fachzeitschrift "Theorie und Praxis der Sozialpädagogik").- 4.3.6 "Fragen mit Kindern interessieren die überhaupt nicht. Das ist Privatproblem#x201C  - Familienfeindliche Arbeitswelt.- 4.4 Koordination der Arbeitszeit mit Öffnungszeiten.- 4.4.1 "Ständig gab es irgendwo so einen Druck. Die Nerven waren völlig kaputt." - Frühe Öffnungszeit.- 4.4.2 "Diese Zwischenspielräume am frühen Nachmittag verschaffen mir Luft. Dann kann ich ein wenig an mich selbst denken." - Bewegliche Öffnungszeit über Mittag.- 4.4.3 "Dann rase ich sehr schnell über die Autobahn, damit zeitlich alles klappt." - Längere Öffnungszeiten.- 4.4.4 Praxisbeispiel: "Familiengerechte Öffnungszeiten in der Kindertagesstätte" (Renate Pitzke/Katja Ebert).- 4.5 Wohnungsumgebung, Nachbarschaft und Freizeit.- 4.5.1 Gewachsene soziale Netzwerke von Eltern.- 4.5.2 "Ich möchte aus dem Haus heraus. Auf der anderen Seite steht das Kind dazwischen." - Wahrnehmung sozialer Kontakte.- 4.5.3 "Grundsätzlich ist es eine Erleichterung, wenn ein Kind hier ist." - Soziale Netzwerke von Kindern.- 4.5.4 Gestaltung von Freizeitaktivitäten mit dem Kind während der Woche.- 4.5.5 "Aber am Wochenende habe ich viel Zeit für das Kind." - Familien-Wochenende in der Großstadt.- 4.6 Elternrolle und Erziehungsverhalten.- 4.6.1 "Die Kinder haben alles, was sie brauchen. Sie kriegen auch alles, was sie wollen." - Materielle Verwöhnung und Nachgiebigkeit.- 4.6.2 "Manchmal gehen mir die Kinder wirklich auf die Nerven. Und ich mache dann: Pack, pack, pack - eins auf den Po." - Autoritäres Verhalten?.- 4.6.3 "Bevor sie zur Welt kam, haben wir sehr viel gemeinsam gemacht. Wir haben im  runde genommen Vorrat geschaffen." - Ausgeglichener Erziehungsstil.- 4.7 Biographische Entwicklung von Kindern.- 4.7.1 Vielfältige Formen der Betreuung im Kleinkindalter.- 4.7.2 Selbständigkeit und Sozialverhalten am Beispiel von Übergangssituationen.- 4.8 Elternhaus und Tageseinrichtung.- 4.8.1 "Mit dem Schlafen - da müßte was im Kindergarten besser abgesprochen werden." - Essens- und Schlafrituale.- 4.8.2 "Ich möchte vor allem nicht, daß er ein Außenseiter wird." - Soziales Lernen.- 4.8.3 "Gut, daß es einen Programmstop gibt." - Vielfältige Spiel- und Lernangebote.- 4.8.4 "Ich habe gehört, was die einzelnen Kinder für Probleme machen. Die Mütter haben so frei von sich erzählt. Das finde ich gut." - Treffpunkt und Kommunikation.- 4.8.5 Praxisbeispiel: "Ein Schlüssel zur Selbsthilfe".- 5. Sozialpädagogische und sozialpolitische Perspektiven.- 5.1 Perspektive 1: Neue Formen des Dialogs.- 5.2 Perspektive 2: Betriebliche Angebote für Arbeitszeitbedürfnisse von Eltern.- 5.3 Perspektive 3: Flexiblere Öffnungszeiten in Kindertageseinrichtungen.- 5.4 Perspektive 4: Vielfältige Formen von Kinderbetreuungsangeboten.- 5.5 Perspektive 5: Die Entwicklung neuer Kooperationsformen zwischen Eltern und Erzieherinnen.- 5.6 Perspektive 6: Zur aktiven Beteiligung von Vätern.- 5.7 Perspektive 7: Familiengerechte Tarif- und Sozialpolitik.- Resumee.- 6. Literatur.- Der Autor.- Die Graphikerin.
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