Die Luft da oben als Buch
PORTO-
FREI

Die Luft da oben

Paperback.
Buch (kartoniert)
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.1
War es früher anders? Gab es eine Zeit, in der Lena dazugehörte? Eine Zeit, in der sie normal war, nicht auffiel? Eine Zeit, in der sie "hineinpasste"?
Lenas Geschichte packt: mit Eltern, die drücken, drängen und mit "den anderen" vergleichen. Packt m … weiterlesen
Dieses Buch ist auch verfügbar als:
Buch

8,99 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Die Luft da oben als Buch

Produktdetails

Titel: Die Luft da oben
Autor/en: Pauline Keller

ISBN: 3735780628
EAN: 9783735780621
Paperback.
Books on Demand

22. April 2015 - kartoniert - 244 Seiten

Beschreibung

War es früher anders? Gab es eine Zeit, in der Lena dazugehörte? Eine Zeit, in der sie normal war, nicht auffiel? Eine Zeit, in der sie "hineinpasste"?
Lenas Geschichte packt: mit Eltern, die drücken, drängen und mit "den anderen" vergleichen. Packt mit Verena, der besten Freundin -. die keine Freundin ist, mit dem Schwager Manfred, einem Mister Oberwichtig, Pascha und spackig bis dorthinaus. Mit Christian, Lenas Freund, der für sie da ist, was auch passiert. Doch vor allem packt Lenas Größe, 1 Meter und 82 Zentimeter, die sich zwischen sie und andere Menschen zwängen. 1 Meter und 82 Zentimeter, die sie immer wieder aufs Neue verletzen.
Aufrichtig und mit schwarzem Humor erzählt "Die Luft da oben" von einer Außenseiterin. Es gelingt der Autorin, einen unsichtbaren Gegner sichtbar werden zu lassen - den mächtigsten Gegner, den ein junger Mensch haben kann: sich selbst.

Portrait

Pauline Keller:

Pauline Keller lebt mit Mann und Hund in Mainfranken.
Bewertungen unserer Kunden
Ein tiefgründiges Lesevergnügen
von Elba - 23.05.2016
Die Luft da oben erzählt den Selbstfindungsprozess der 25-jährigen Lena knackig, kurzweilig und mit (Wort-) Witz. In vielen von Lenas Gedanken und Selbstzweifeln habe ich mich wiederfinden können, und so hat mich ihre Geschichte mitten ins Herz getroffen. Noch jetzt, nach der Lektüre, klingen Stellen des Buches in mir nach und lassen mich über mich selbst und mein Leben nachdenken: - Könnte ich mich nur auch einmal für ein Entweder entscheiden, ohne dann von der Angst aufgefressen zu werden, ob mir das fehlende Oder in der Zukunft das Genick brechen wird! (S. 71) - Ich habe schon viel zu oft aus Angst die sichere Seite gewählt. Ich will es alleine schaffen, aber ich brauche dazu euer Vertrauen! Glaubt an mich, damit ich an mich selbst glauben kann. (S. 168) - Was lebe ich also, als ob ich ewig Zeit hätte? Wenn man jemanden glücklich machen will, dann doch wohl sich selbst! (S. 241) Trotz Happy-End war ich wehmütig, als ich die letzte Seite umgeschlagen habe - so sehr ist mir Lena ans Herz gewachsen!
Ein bewegender Debütroman
von Nicis Buchecke - 28.03.2016
Dieses Buch hat ein interessantes Cover von dem sich zunächst nicht auf den Inhalt schließen lässt, außer das es mit Höhe zu tun haben muss. Wenn man den Klappentext liest erschließt sich bei der Körpergröße von 1,82m der Hauptprotagonistin schnell der Zusammenhang. Aber so ganz genau war mir dann immer noch nicht klar, was mich erwarten würde. Um in dieses Buch rein zukommen habe ich nicht allzu lange gebraucht. Die Autorin hat einen angenehmen und leichten Schreibstil, der mir oft aus der Seele sprach. In vielen Szenen habe ich Parallelen gefunden und geschmunzelt. Aber auch oft stimmten mich einige Situationen nachdenklich. Ich muss sagen, dieses Buch war keine leichte Kost. Ich muss ehrlich sagen, die Autorin hat sich hier an ein schwieriges Thema gewagt. Selbstzweifel und ein niedriges Selbstwertgefühl kennen sicher alle mal von uns, der eine mehr der andere weniger. Wie es dann noch ist, wenn auch die Familie einen unter Druck setzt und an einen immer was rumzumeckern hat, wird hier wirklich eindrucksvoll geschildert. Welche Gedanken einen Menschen in solch einer Situation begleiten, wie er damit umgeht und wie sie auf einen wirken wird hier wirklich gut an Lena veranschaulicht. Wie sehr unser Blick auf uns selbst durch Einflüsse von außen gesteuert wird und wie wichtig die Akzeptanz im sozialen Umfeld für uns ist erfährt der Leser durch dieses Buch. Ich muss aber auch sagen, dass ich es nicht Personen empfehlen würde, die selbst schon an einem geringen Selbstwertgefühl oder an Depressionen leiden. Ich denke diese könnten durch diesen Roman auch negativ beeinflusst werden. Ich fand das Debüt von Pauline Keller gut geschrieben und ich fand es mutig von ihr sich diesem Thema zu widmen. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die positiven und negativen Gedanken und Geschehnisse sich die Waage halten. Hier kam mir die optimistische Seite leider ein wenig zu kurz.
von beate_maus - 23.03.2016
Lena hat es nicht leicht: Ihre Eltern schreiben ihr vor, wie sie sich zu verhalten und zu entscheiden hat, sie hat keine gute Freundin, schmerzhafte Erinnerungen an ihre Schulzeit und ein angeknackstes Selbstwertgefühl wegen ihrer 1,82 m Körpergröße. Zwar bin ich nicht so groß, vieles davon jedoch kenne ich selbst, und so konnte ich mich mit Lena identifizieren wie sonst nie mit den Protagonistinnen in Frauenromanen. Lena ist außergewöhnlich, keine Figur, sondern echt. Pauline Keller hat eine Person geschaffen, die in sich stimmig ist und die es für mich in der Art noch nicht vorher zu lesen gegeben hat. Mir hat Lenas Entwicklung geholfen: Wie sie nach und nach Stärke entwickelt und anfängt, sich zur Wehr zu setzen. Und wie sie ihr Klassentreffen nutzt, um ihren früheren Schulkameraden zu zeigen, dass aus ihr etwas geworden ist. Lena schafft es, sich zu befreien ... Das hat mich als Leserin berührt!«
von Bianca81 - 18.03.2016
Meist kämpfen Frauen in der Literatur ja eher mit ihrem Übergewicht. Eine Protagonistin, die unter ihrer Körpergröße leidet, ist mal etwas Anderes. Aber für mich war der optische Makel hier sowieso nur zweitrangig, denn es wird schnell klar, dass die wahren Gründe für Lenas Selbstzweifel und Selbsthass weniger an ihrem Aussehen selbst liegen, sondern daran, wie ihr Umfeld sie behandelt. Mit Ausnahme ihres Freundes Christian ist sie eigentlich nur von A-Löchern umgeben. Ihre Eltern wollen ihr vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat und machen ihr einfach für alles Vorwürfe. Wie stark Lenas Mutter auf die Meinung der ätzenden Tratsch-Nachbarin fixiert ist, ist nahezu krankhaft. Kein nettes Wort fällt zwischen den Familienmitgliedern, im Gegenteil. Lenas Schwager Manfred schießt sicherlich den Vogel ab und ist hier die unsympathischste Figur unter vielen. Er ist feist und unverschämt und hat wirklich kein Fünkchen Liebenswürdigkeit an sich. Er beleidigt Lena in einer Tour und behandelt seine Frau wie eine Dienstmagd. Mein Mitleid für Lenas Schwester hielt sich jedoch in Grenzen, da sie auch nur auf ihrer kleinen Schwester herumhackt, selbst dann noch, wenn Lena ihr verbal zur Hilfe gegen Manfred eilen will. Eine ätzendere Familie könnte ich mir persönlich nicht vorstellen. Dazu kommen noch weitere Nebenfiguren, die der Protagonistin das Leben schwer machen. Allen voran Lenas "beste Freundin" Verena, an der man wirklich beim besten Willen nichts Positives finden kann. Sie ist extrem egozentrisch und tyrannisiert Lena. Bei Verenas Ausrastern dachte ich mir, von Familie kann man sich schwer trennen, aber dass Lena schon seit der Schule mit diesem Monster befreundet ist, kann ich einfach nicht nachvollziehen. Hier war ich dann auch von Lena sehr genervt, die sich jahrelang so vieles gefallen ließ und sich auch noch schlecht fühlte bei all den lächerlichen und unangemessenen Vorwürfen ihrer "Freundin". Dass Lena dann endlich einen Schnitt machen konnte, hat mich gefreut, aber es hat mich auch etwas gewundert, dass das noch so vielen Jahren dann doch plötzlich so schnell geht. Daneben gibt es noch eine beleidigende Schwiegermutter in spe, der Lena nicht gut genug ist (aber gut genug, um ihr Enkel zu gebären), ein spinnerter Frauenarzt, der Lena allen Ernstes dazu drängt, endlich mal mit dem Kinderkriegen anzufangen, um einer späteren Brustkrebserkrankung vorzubeugen sowie eine tratschsüchtige Nachbarin, die eine Spitze nach der anderen von sich gibt. Welch eine Wohltat ist dagegen Freund Christian, der wenigstens im Gegensatz zu Lena auch mal den Mund aufmacht, wenn es ihm reicht. Und auf dem Klassentreffen gibt es dann auch glücklicherweise noch Menschen, die gegenüber Lena nett sind. Mein Hauptkritikpunkt an Lenas Geschichte ist der, dass sie sich 25 Jahre lang so von allen unterbuttern lässt und dann plötzlich innerhalb einiger Tage/Wochen einen starken Wandel vollzieht. Es sei ihr ja gegönnt, aber diese Entwicklung kam mir zu schnell und deshalb auch zu oberflächlich daher. Auch die Erkenntnis beim Klassentreffen, dass sie ihren Beliebtheitsgrad zu Schulzeiten völlig falsch eingeschätzt hat, fand ich etwas an den Haaren herbeigezogen. (Da ich nicht spoilern will, führe ich dies nicht genauer aus.) Auch mit dem Schreibstil war ich nicht gänzlich zufrieden. An und für sich hat sich das Buch schnell gelesen, aber ich empfand den Stil als sehr unruhig mit vielen Einschüben bzw. Satzzeichen (v. a. Ausrufezeichen) mitten in den Sätzen. Und es gab doch wirklich einige Formulierungen, über die ich gestolpert bin, wie z. B.: - Ich bemühe mich um eine aufrechtere Körperhaltung, als wonach mir eigentlich zumute ist. - Ich nicke ihr dankend in die Augen. - Und danach - schluck! - wackelt mirs Gestell. Hier wäre es sinnvoll, für weitere Auflagen noch einmal jemanden Korrektur lesen zu lassen. Da ich selbst Fränkin bin, habe ich mich sehr gefreut, dass Lenas Geschichte quasi bei mir um die Ecke spielt und fühlte mich natürlich mit dem einfließenden fränkischen Vokabular vertraut. Aber da die Figuren an sich keinen Dialekt sprechen, hätte ich Dialektworte wie "Spätze" oder "`rüber und `nüber" dann auch konsequent weggelassen. Aber das ist sicherlich Geschmackssache. Gut hingegen fand ich die innere Zerrissenheit von Lena. Ihre Gedanken und inneren Monologe geben sehr gut wieder, wie sich jemand fühlt, der ein kaputtes Selbstbewusstsein hat - diese Selbstzerfleischung und diese furchtbar verzerrte Wahrnehmung, die man selbst von sich hat. Die Autorin hat diese Problematik des Selbsthasses gut dargestellt. Ich denke, Lenas Geschichte ist vor allem interessant und ggf. sogar hilfreich für Menschen mit geringem Selbstbewusstsein. Leser, die Lenas Selbsthass nicht nachvollziehen können, könnten hingegen schnell von ihr genervt sein. Alles in allem ist Die Luft da oben ein Debütroman mit einigen Mängeln, aber guten Ansätzen. Ich freue mich auf Neues von dieser Autorin!
"Na, wie ist heute die Luft da oben?"
von Janine2610 - 04.02.2016
Ziemlich dünn ist die Luft da oben, zumindest für Lena mit ihrer Körpergröße von 182 cm. Seit Lena denken kann und ihr bewusst ist, dass sie so eine "Latte" von Mensch ist, verurteilt sie sich und leidet unter diesem Umstand. Für mich persönlich ist die Verurteilung ihrer 1,82m erst mal unverständlich, da ich selbst gerne so groß wäre. Ich meine, ich bin auch nicht gerade klein, aber wenn man diese Maße hat, kann das durchaus auch seine Vorteile haben, so eine Größe kann man positiv nutzen. Lena aber konzentriert sich scheinbar nur auf das Negative ... Als ich dann aber Lenas Familie und ihre "Freundin" (diese Bezeichnung hat sie echt nicht verdient) Verena kennengelernt habe, ist mir klar geworden, warum Lena kaum Selbstbewusstsein hat und sich selbst gedanklich immer wieder runterzieht. ~ Andere sind all das, was ich nicht bin! Andere sind froh, dankbar, tüchtig, sparsam, ordentlich, selbstständig und schlafen am Wochenende nicht bis ultimo. Von klein auf wurde das in mein Hirn eingemeißelt. ~ (S. 75) Ihre Familie ist schrecklich, sie haben alle ständig irgendetwas an ihr auszusetzen und geben ihr trotz all ihrer Erfolge das Gefühl eine Versagerin zu sein. Nichts kann man ihnen recht machen. Ich an Lenas Stelle wäre schon auf und davon, denn ganz ehrlich: so eine Familie, die mir das Gefühl gibt, der letzte Dreck zu sein, brauche ich wirklich nicht! Aber das schlimmste an der ganzen Sache ist ja, dass Lena durch all das, was sie gesagt bekommt, (unbewusst) sogar anfängt, sich selbst einzureden, dass sie versagen wird, dass sie nichts erreicht hat, dass sie nichts kann, ... und es dann natürlich auch zu glauben beginnt. Mit anderen Worten: Lena ist unglücklich, unsicher und weiß nicht, was sie will. Für mich ist es heutzutage gar nicht mehr vorstellbar, wie eine Familie derart konservativ, überhaupt nicht einfühlsam, oberflächlich, nur auf schnellen Erfolg, viel Geld und Achtung bedacht sein kann. Wie kann es sein, dass tatsächlich noch Eltern existieren, denen es scheißegal ist, was ihre Tochter interessiert, was ihr wichtig ist? ~ Und wenn mir noch so viele Professoren nach den mündlichen Prüfungen die Hand geschüttelt und gratuliert haben, für meine Familie bin und bleibe ich die geborene Enttäuschung. ~ (S. 17) Diese Geschichte ist also das beste Beispiel dafür, wie man einen Menschen verunsichern, ängstlich, ratlos, sich selbst verabscheuend und vor allem unglücklich machen kann. Wenn man es aber aus eigener Kraft schafft, sich aus so einem Umfeld zu lösen und anfängt positiv über sich und sein eigenes Leben zu denken, dann kann man nur den Hut ziehen. Denn unter solchen Umständen, wie sie Lena betreffen, ist das wahrlich nicht ganz einfach. In anderen Rezensionen zu diesem Buch habe ich gelesen, dass das Ende als etwas "komisch" empfunden wurde. Dem muss ich aber widersprechen, ich fand das Ende sehr erhellend und schön. Es findet ein recht großer Wandel in Lena statt, einerseits kam mir das auch ein wenig zu plötzlich, aber als unwahrscheinlich empfand ich es auch nicht. Denn: wenn man jahrelang durch äußere und innere Erniedrigungen in seiner Handlungsfreiheit eingeschränkt ist, und sich das immer mehr zur Unerträglichkeit aufstaut, dann ist aus meiner Sicht so ein plötzlicher Wandel/Befreiungsschlag, wie bei Lena am Schluss, in meinen Augen durchaus authentisch.
Eigene Bewertung schreiben Zur Empfehlungs Rangliste
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
¹ Mängelexemplare sind Bücher mit leichten Beschädigungen, die das Lesen aber nicht einschränken. Mängelexemplare sind durch einen Stempel als solche ge-
kennzeichnet. Die frühere Buchpreisbindung ist aufgehoben.
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.