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Die Politik der latenten Proliferation

Militärische Nutzung "friedlicher" Kerntechnik in Westeuropa. Auflage 1994. Book.
Buch (kartoniert)
Die Entscheidung eines Landes, den nuklearen Weg zu wahlen, sich flir das neue Machtsymbol und Sicherheitsmodell zu entscheiden, oder aber zu ver­ zichten, steht im Atomzeitalter permanent auf der Tagesordnung. So wird der Autor dieses Vorworts gesch … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die Politik der latenten Proliferation
Autor/en: Roland Kollert

ISBN: 382444156X
EAN: 9783824441563
Militärische Nutzung "friedlicher" Kerntechnik in Westeuropa.
Auflage 1994.
Book.
Deutscher Universitätsverlag

1. Juni 1994 - kartoniert - 552 Seiten

Beschreibung

Die Entscheidung eines Landes, den nuklearen Weg zu wahlen, sich flir das neue Machtsymbol und Sicherheitsmodell zu entscheiden, oder aber zu ver­ zichten, steht im Atomzeitalter permanent auf der Tagesordnung. So wird der Autor dieses Vorworts geschlagen mit Fragen angehender Diplomaten aus den "neuen" Demokratien des Ostens, wann das neue Deutschland, nach der groBen weltpolitischen Wende, oder auch Japan, zu Kemwaffen greifen wer­ den, wann etwaige territoriale Forderungen mit nuklearer Potenz untermauert wiirden. Die emiichtemde Folgerung lautet: Wer, mit welcher Begriindung, Kemwaffenstaat wird, ist nicht nur eine historische, sondem eine aktuelle Frage. Solche Entscheidungen griinden sich im Regelfall, so die Lehrmeinung, auf eine Abwtlgung von Vor- und Nachteilen, vor allem der Kosten und der Ertrlige, auch in der ethischen Dimension. Reute nehmen die Zeitgenossen anders wahr, als zu Beginn des Atomzeitalters, was auch nur geringe Dosen des unsichtbaren Gifts an ZellscMden ausl6sen, bis hin zu den Nachkommen. Das Spiel mit dem nuklearen Feuer begann frivol, ohne daB man den Nebenfolgen allzuviel Beachtung schenkte. Die damaligen Begriindungen fUr die Entscheidung, den nuklearen Weg zu gehen, nehmen sich heute merk­ darum, ob man sich dem Risiko wiirdig schal aus. Es ging urn Militarpoliti- einer nuklearen Erpressung durch einen Angreifer aussetzen, oder dieses mit eigenen Kemwaffen sinnvoll abschrecken k6nnen wollte. Dem nachfolgenden atomaren Wettriisten wurde eine stabilisierende Wirkung auf den militiiri­ schen Austrag des Kalten Krieges zugeschrieben.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort.- I.- 1. Einleitung.- 1.1. Ausgangspunkt.- 1.2. Hypothesen und Erkenntnisinteresse.- 1.3. Herangehensweise.- 1.4. Stand der Erkenntnis und Analysemethoden.- 1.5. Aufbau der Studie.- 2. Einführung zur Verbreitung von Kernwaffen.- 2.1. Zur Geschichte der nuklearen Proliferation.- 2.2. Zur politischen Bedeutung von Atomwaffen und NV-Vertrag.- 2.3. Nukleare Drohungen während des Kalten Krieges.- II.- 3. 'Atoms-for-Peace' - Atom-Außenpolitik und Proliferation.- 3.1. Einleitung.- 3.2. Bemühungen um ein friedliches Image.- 3.3. Zivile Ziele der US-AEC und Zwei-Zweck-Idee.- 3.4. Die Konzeption der 'Atoms-for-Peace'-Politik.- 3.4.1. Die Ausgangsüberlegung.- 3.4.2. Außen- und innenpolitische Motive.- 3.4.3. Exkurs: Das erste amerikanische Atomkraftwerk.- 3.4.4. Eisenhower-Atomplan und Proliferation.- 3.4.5. Kritik an der Proliferationswirkung von 'Atoms for Peace'.- 3.5. Die Umsetzung der 'Atoms-for-Peace'-Politik.- 3.5.1. Die Rede Eisenhowers vor der UNO.- 3.5.2. 'Atoms-for-Peace'-Propaganda.- 3.5.3. Atom-Entwicklungshilfe.- 3.5.4. Die Genfer Atomkonferenz.- 3.5.5. Atomeuphorie in der Bundesrepublik Deutschland.- 3.5.6. Atomenergie-Prognosen.- 3.6. Zusammenfassung.- 4. Länderstudie Großbritannien.- 4.1. Einleitung.- 4.2. Atomforschung im Zweiten Weltkrieg.- 4.3. Latente Startphase.- 4.4. Tarnung.- 4.5. Die britische Linie.- 4.6. Industriebeteiligung.- 4.7. Der Atomtest.- 4.8. 'Kernkraftwerke'.- 4.9. Deutsch-britische Zusammenarbeit.- 4.10. Strategische Atomrüstung.- 4.11. Motive.- 4.12. Zusammenfassung.- 5. Länderstudie Frankreich.- 5.1. Einleitung.- 5.2. Vor 1945.- 5.3. Latente militärische Entwicklung.- 5.3.1. Aufbau- und Forschungsphase.- 5.3.2. 'Ziviles' Plutonium-Programm.- 5.3.3. Zunehmende militärische Orientierung.- 5.3.4. Offenes Bombenprogramm.- 5.3.5. Der Atomtest.- 5.3.6. Industriebeteiligung.- 5.4. Zivile Atomkraft?.- 5.4.1. Die Bedeutung der zivilen Option (40er und 50er Jahre).- 5.4.2. Wahrnehmung in der Bundesrepublik.- 5.4.3. Zwei-Zweck-Reaktoren (60er Jahre).- 5.4.3.1. Natururan-Gas-Graphit kontra Leichtwasser.- 5.4.3.2. Schneller Brüter.- 5.4.3.3. Schwerwasser-Natururan.- 5.4.3.4. Plutonium - ziviler Kernbrennstoff?.- 5.5. Fortgang des militärischen Programms.- 5.5.1. U-Boot.- 5.5.2. Wasserstoffbombe.- 5.5.3. Urananreicherungsanlage.- 5.5.4. Auslandskooperation.- 5.5.4.1. Israel.- 5.5.4.2. Schweden.- 5.5.4.3. Sonstige.- 5.6. Motive.- 5.6.1. Militärische Motive.- 5.6.2. Politische Motive.- 5.6.3. Sicherheitspolitik gegenüber Deutschland.- 5.7. Zusammenfassung.- 6. Länderstudie Schweden.- 6.1. Einleitung.- 6.2. Befunde früherer Untersuchungen.- 6.3. Die Entwicklung in den 40er und 50er Jahren.- 6.3.1. Aufbau- und Forschungsphase (1945 -1954).- 6.3.2. Atomprogramm.- 6.3.3. Option auf Kernwaffen-Import.- 6.3.4. Die ersten Anlagen.- 6.3.5. Kernwaffenprogramme.- 6.3.6. Fusionsforschung und U-Boot-Pläne.- 6.4. Mehrzweckreaktoren.- 6.4.1. Reaktor R-3/Adam.- 6.4.2. Reaktor R-4/Eva.- 6.5. Deutsch-schwedische Kooperation.- 6.6. Innenpolitik, Forschungspolitik und Atomwaffenentwicklung.- 6.6.1. Atomdebatte und Regierungskompromiß.- 6.6.2. Nukleare 'Schutzforschung'.- 6.6.3. Legitimation und Tarnung.- 6.6.4. Fortgang der Kernwaffenentwicklung.- 6.6.5. Atomtests.- 6.6.6. Kernwaffenträger.- 6.7. Auslandskooperation.- 6.7.1. Norwegen.- 6.7.2. Frankreich.- 6.7.3. Schweiz und Großbritannien.- 6.7.4. Multinational.- 6.8. Zwei-Zweck-Konzepte in den 60er Jahren.- 6.8.1. Wiederaufarbeitungsanlage und Plutoniumbrennstoff.- 6.8.2. Leichtwasser statt Schwerwasser.- 6.8.3. Einzweck-Pläne des Militärs.- 6.8.4. Zwei-Zweck-Nutzung des Leichtwasserreaktors?.- 6.8.5. Das Ende von Marviken.- 6.9. Verzicht auf Atombewaffnung und Motive.- 6.10. Abbau des militärischen Programms.- 6.11. Zusammenfassung.- 7. Länderstudie Schweiz.- 7.1. Einleitung.- 7.2. Aufbauphase.- 7.2.1. Arbeiten im Krieg.- 7.2.2. Regierungsinititative nach Kriegsende.- 7.2.3. Frühe Auslandskontakte.- 7.2.4. Forschungsreaktor und Trägergesellschaft.- 7.2.5. Atomimporte aus den USA.- 7.3. Atomwaffenpolitik (Teil 1).- 7.3.1. Diskussionen um die schweizerische Atombewaffnung.- 7.3.2. Machbarkeitsstudien.- 7.3.3. Atompolitische Leitentscheidungen des Bundesrats I.- 7.3.4. Auseinandersetzungen um die schweizerische Reaktorlinie.- 7.3.4.1. Durchsetzen eines Zwei-Zweck-Reaktors.- 7.3.4.2. Leichtwasser-Alleingang der Elektrizitätswirtschaft.- 7.3.4.3. Das Ende des Reaktors Lucens.- 7.3.4.4. Das Scheitern der Schwerwasserlinie.- 7.3.4.5. Späte Auslandskooperation.- 7.3.4.5.1. Frankreich.- 7.3.4.5.2. Großbritannien.- 7.3.4.5.3. Kanada.- 7.3.4.5.4. Schweden.- 7.3.4.5.5. Multinational.- 7.3.4.6. Exkurs: Zum Scheitern der Natururanlinie in den vier untersuchten Ländern.- 7.3.4.7. Brüter- und Plutoniumprogramm.- 7.4. Atomwaffenpolitik (Teil 2).- 7.4.1. Atompolitische Leitentscheidungen des Bundesrats II.- 7.4.2. Eine Studie der Ofliziersgesellschaft.- 7.4.3. Die Militärische Option nach der Unterzeichnung des.- Atomsperrvertrags.- 7.5. Zusammenfassung.- 8. Ergebnisse.- 8.1. Vorbemerkung.- 8.2. Überblick zur Atomtechnologiepolitik.- 8.3. Motive.- 8.4. Tarnung.- 8.5. Besondere Merkmale der Atomprogramme.- 8.6. Internationale Kooperation.- 8.7. Natururanreaktor und Mehrzweckkonzept.- 8.8. Leichtwasser-Technologiepolitik.- 8.9. Fortgeschrittene Atomprojekte.- 8.10. Exkurs zur Atom- und Plutoniumpolitik Kanadas.- 8.11. Hauptbefund.- 8.12. Nichtzutreffende Erklärungen in der Literatur.- 8.13. Nicht-militärische Ziele.- 8.14. Die innenpolitische Kontroverse.- 8.15. Kriterien.- 9. Länderstudie Spanien.- 9.1. Das spanische Atomprogramm.- 9.2. Deutsch-Spanische Atombeziehungen.- 9.2.1. Überblick.- 9.2.2. Die Verhandlungen von 1968.- 9.2.3. Weitere Aspekte der deutsch-spanischen Zusammenarbeit.- 11. Verzeichnisse.
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