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Schiller oder Die Erfindung des Deutschen Idealismus als Buch
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Schiller oder Die Erfindung des Deutschen Idealismus

Biographie. Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Kategorie Sachbuch und Es.
Buch (gebunden)
Jugendliches Genie, Revolutionär, Dichter. Rüdiger Safranski entstaubt in seiner Schiller-Biographie eine der schwungvollsten Gestalten unserer Literatur. Friedrich Schiller läutete mit seinem Enthusiasmus die Epoche der deutschen Geistesgeschichte e … weiterlesen
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Schiller oder Die Erfindung des Deutschen Idealismus als Buch

Produktdetails

Titel: Schiller oder Die Erfindung des Deutschen Idealismus
Autor/en: Rüdiger Safranski

ISBN: 3446205489
EAN: 9783446205482
Biographie. Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Kategorie Sachbuch und Es.
Hanser, Carl GmbH + Co.

10. September 2004 - gebunden - 560 Seiten

Beschreibung

Friedrich Schiller: Jugendliches Genie, Revolutionär, Dichter. Rüdiger Safranski entstaubt in seiner großen Schiller-Biographie eine der schwungvollsten Gestalten unserer Literatur. Friedrich Schiller läutete mit seinem Enthusiasmus die Epoche der deutschen Geistesgeschichte ein, die man später den "Deutschen Idealismus" genannt hat. Mit diesem großen Buch über Schillers Leben und Denken könnte seine Renaissance beginnen.

Portrait

Rüdiger Safranski, geboren 1945, Philosoph und Schriftsteller, lebt in Berlin. Er veröffentlichte Biographien über E. T. A. Hoffmann, Schopenhauer und Heidegger sowie den großen philosophischen Essay "Wieviel Wahrheit braucht der Mensch? Über das Denkbare und Lebbare". Rüdiger Safranski erhielt 2006 den "WELT-Literaturpreis" und den "Friedrich-Hölderlin-Preis", 2009 den "Corine" - Internationaler Buchpreis, Kategorie Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für sein Lebenswerk, 2014 den "Josef-Pieper Preis", den "Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung" für seine "brillanten" Biografien und den "Thomas-Mann-Preis" und 2017 den "Lüdwig-Börne-Preis".

Leseprobe

Inhaltsübersicht

Prolog
Erstes Kapitel
Herkommen. Der sagenhafte Vetter. Abenteuer des Vaters. Die Idylle von Lorch. Der Stock. Den Vater achten und überbieten. Der Mutter Leid. Rokoko in
Ludwigsburg. Lebensgaloppade des Herzogs. Bist du närrisch geworden, Fritz?
Zweites Kapitel
Väterliche und mütterliche Frömmigkeit. Der kleine Prediger. Karlsschule. Der Herzog erzieht. Der Knabe und die Macht. Scharffenstein: der ideale und der wirkliche Freund. Klopstock. Schillers erste Gedichte: Lesefrüchte. Den Träumen der Jugend treu.
Drittes Kapitel
Das Jahr 1776. Veränderungen des Ortes und der Zeit. Der Geist des Sturm und Drang. Herder und die Folgen. Eine Jahresfeier an der Karlsschule.
Die große Ermunterung: Abels Rede über das Genie. Shakespeare lesen.
Viertes Kapitel
Popularphilosophie. Die anthropologische Wende. Die Karriere des Empirismus. Im Audienzsaal des Geistes das Leben zur Sprache bringen: Shaftesbury, Rousseau, Herder. Schiller zwischen den Fronten. Schiller lernt bei Ferguson und Garve: Das Haupt ist nicht geöffnet worden.
Fünftes Kapitel
Entscheidung für die Medizin. Über den Grenzverkehr zwischen Körper und Seele. Schillers Dissertationen. Das kosmische Mandat der Liebe. Die große Kette der Wesen. Rätselhafter Übergang von Materie in Geist. Neurophysiologische Irrgänge. Wie frei ist das Gehirn? Der Lichtstrahl der Aufmerksamkeit. Trübe Stimmungen. Affäre Grammont. Streicher sieht Schiller.
Sechstes Kapitel
Schillers Rückblick auf die Räuber-Zeit. Schubart der Märtyrer.
Empörung und Erfahrungsarmut. Räuberwelten und Die Räuber: Experimentalanordnung für philosophische Ideen und extreme Charaktere. Ideen-Theater und Affekterregungskunst. Auch die Schönheit muß sterben. Glückliche Augenblicke unter dem Theaterhimmel.
Siebtes Kapitel
Als Militärarzt in Stuttgart. Verzweifelte Kraftmeierei. Die poetische und
die wirkliche Laura. Schwäbische Literaturfehde. Aufführung der Räube
r. Stuttgarter Misere. Flucht nach Mannheim.
Achtes Kapitel
Mannheim. Das neue Leben. Ermutigung zum Mut. Mißlungene Lesung des Fiesko. Enthusiasmus und Kälte. Entstehung des Stückes. Maskenspiele der Verschwörung. Offenes Ende. Unvorhersehbarkeit der Freiheit. Flucht aus Mannheim. Verzweiflung in Frankfurt. Oggersheim. Streicher spielt Klavier. Auf dem Weg nach Bauerbach.
Neuntes Kapitel
Freundschaft mit Reinwald. Vexierbriefe. Werben um Charlotte von Wolzogen. Rückruf nach Mannheim. Kabale und Liebe. Die Liebesphilosophie auf dem Prüfstand. Die soziale Maschine des Bösen.
Zehntes Kapitel
Zurück nach Mannheim. Kabale am Theater. Politische Verdächtigung. Die Kündigung. Der gekündigte Theaterautor kämpft für die Gerichtsbarkeit der Bühne. Der unglückliche Hang zum Vergrößern. Schuldenmisere. Der Brief aus Leipzig. Vorgefühl der großen Freundschaft. Charlotte von Kalb.
Elftes Kapitel
Nach Leipzig. Körner. Huber. Rheinische Thalia. Enthusiasmus der Freundschaft. Seid umschlungen.... Der philosophische Briefroman. Noch einmal die Philosophie der Liebe. Kälteschock des Materialismus. Der Enthusiasmus lernt Realismus. Sich neu gebären.
Zwölftes Kapitel
Entstehung des Don Karlos. Handlungshemmung und Menschheitspathos. Die Karriere des Marquis Posa. Zögern vor dem großen Auftritt. Wechsel zum Roman Der Geisterseher. Von der Verschwörung von Links zur Verschwörung von Rechts. Verschwörer, Geheimbünde und Charismatiker.
Der Marquis Posa und die Dialektik der Aufklärung.
Dreizehntes Kapitel
Angebot aus Hamburg. Liebeskomödie. Abschied von den Freunden. Weimar: die berühmte Schneckenhauswelt. Die Weimarer Götter. Wieland, Herder
und die anderen. Zum ersten Mal Kant. Der Abfall der Niederlande.
Warum Geschichte?
Vierzehntes Kapitel
Die Anfechtungen eines Künstlers. Risiken der Einbildungskraft. Selbstermunterung. Der Traum der Antike. Die Götter Griechenlandes. Das wiedergewonnene Selbstbewußtsein: Die Künstle
r. Der verliebte Sommer in Rudolstadt. Die Schwestern Charlotte und Karoline. Vorspiel mit Goethe.
Fünfzehntes Kapitel
Jena. Die Stadt und ihr Geist. Burschenherrlichkeiten. Der große Auftritt: die Antrittsvorlesung. Optimistische Geschichtsphilosophie und ihr Widerruf im Geisterseher. Teleologie als ob. Versiegelte Botschaften. Die Sendung Moses. Die Erfindung des Monotheismus. Das Nichts hinter dem Verschleierten Bild zu Sais. Nach der Entzauberung: die ästhetische Religion.
Sechzehntes Kapitel
Revolution als gegenwärtiger Mythos. Schillers Vorsicht. Ob die späte Vernunft die frühe Freiheit noch findet? In der Haselnußschale auf dem Menschenozean. Völkerfrühling und Liebesfrühling. Verlobung. Heirat. Überfluß von Ideen. Die eifersüchtige Charlotte von Kalb. Wie aktuell ist der Dreißigjährige Krieg? Schiller: der deutsche Plutarch. Hochgefühle. Zusammenbruch. Todesnähe. Auferstehung.
Siebzehntes Kapitel
Leben mit der Krankheit. Entscheidung für Kunst und Kant. Die Revolution der Denkungsart. Über Kant hinaus. Kallias-Briefe. Schönheit ist Freiheit in der Erscheinung. Das ästhetische Fest der Freiheit. Die Schrecken der Revolution. Mainzer Republik. Forster. Hubers Verwicklungen. Das Ethos des Dichters. Anmut und Würde. Kant korrigieren. Die schöne Seele. Goethes Ärger über gewisse Stellen.
Achtzehntes Kapitel
Das Erhabene und die Krankheit. Die Reise nach Schwaben. Der erste Besuch Hölderlins. Der alte Herodes stirbt. Danneckers Büste. Pläne mit Cotta. Rückkehr nach Jena. Fichtes Revolution. Die neue Lust, ein Ich zu sein. Schicksale des Ichs. Jenaer Romantik. Goethe und Schiller nähern
sich einander.
Neunzehntes Kapitel
Goethe und Schiller: Glückliches Ereignis. Schmelzende und energische Schönheit. Über die ästhetische Erziehung des Menschengeschlechtes. Was auf
dem Spiel steht. Goethe und Schiller, naiv und sentimentalisch. Der Kentaur.
Zwanzigstes Kapitel
Horen-Auftritt. Ärger mit den Schlegels. Romantisch
e Opposition. Revierkämpfe mit Fichte. Hölderlins Liebe und Schmerz. Leitmedium Literatur.
Die streitlustigen Dioskuren. Die Xenien. Ans Werk.
Einundzwanzigstes Kapitel
Angst vor Wallenstein. Aufschub. Mitwirken an Goethes Wilhelm Meister. Warum es dem Vortrefflichen gegenüber keine Freiheit gibt als die Liebe. Lob der Undeutlichkeit. Warum nur die Philosophie das Philosophieren unschädlich machen kann. Wallenstein und der dreifache Wille zur Macht. Machtmensch
und Möglichkeitsmensch. Rituale der Freundschaft: Goethe, Humboldt.
Abschied von Jena.
Zweiundzwanzigstes Kapitel
Rückkehr nach Weimar. Theaterleben. Männerphantasien über schöne Seelen: Maria Stuart oder die schuldige Unschuld. Schillers Glaube. Johanna von Orleans Magie und der große Magnetiseur Napoleon. Volkstümliches, Romantisches. Der Sturz aus der Begeisterung. Die Braut von Messina oder das antike Schicksal. Ans Publikum denken.
Dreiundzwanzigstes Kapitel
Der Tell-Stoff. Wie Goethe ihn an Schiller abtritt. Schillers Kulturpatriotismus. Deutsche Größe. Lob der Langsamkeit. Wilhelm Tell, das Festspiel
der Freiheit. Aus der bedrohten Idylle in die Geschichte und wieder zurück. Konservative Revolution. Tyrannenmord. Brutus oder der heilige Drachentöter. Volkstümlichkeit. Kotzebue oder die vorweggenommene
Satire auf die Schillerfeiern.
Vierundzwanzigstes Kapitel
Schillers Adel. Fernweh. Wenn die Freiheit Segel setzt. Die raumgreifende Madame de Staël. Reise nach Berlin. Aus aufgegebenen Werken.
Weltumrundung. Demetrius. Die Macht aus dem Nichts.
Das Hochstaplermotiv. Schillers Felix Krull.
Das Betriebsgeheimnis der Kunst. Das Ende.
Zeittafel
Literatur
Nachweis der Zitate
Register der Werke Schillers
Personenregister


Pressestimmen

"... grandios, pointenreich, schlagfertig. Ein Buch, in dem uns Schiller als Zeitgenosse wieder geschenkt wird." Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 18./19.09.04

"Die Schiller-Biographie für unsere Zeit. Allein dafür ist dieses Buch bereits zu loben und zu preisen, daß es so elegant die Balance hält zwischen lebenssatten Anekdoten und intellektueller Biographie. Die Abenteuer des Denkens, in die sich dieser Dichter versteigt, mit sicherer Hand nachzuzeichnen und pointiert zu bewerten, ist Safranskis große Stärke. Besser kann das Schillerjahr 2005 nicht eingeläutet werden." Tilman Krause, Die Welt, 09.10.04

"Rüdiger Safranski präsentiert einen modernen Dichter, einen Meister der Ambivalenz, einen Vordenker. ... Anspruchsvoll, doch gut lesbar verbindet Safranski Schillers Denken, Schreiben, sein privates wie öffentliches Leben und die Zeithintergründe zu einem Gesamtbild, das die Modernität nicht behauptet, sondern in herausragenden Werkanalysen evident macht." Rolf-Bernhard Essig, Die Zeit, 07.10.04

"Faktenreich, prägnant und verständlich ... Eine Schiller-Biographie, die Verstand und Gefühl gleichermaßen anspricht und viele überraschende Einsichten und Entdeckungen bietet, fraglos ein großer Wurf. Sie regt an, sich mit Schiller näher zu befassen - erneut oder zum ersten Mal, je nachdem. Aber auch Safranskis Werk selbst lädt ein zum Wiederlesen und Nachschlagen, ist es doch eine wahre Fundgrube, die man so schnell nicht ausschöpft." Ursula Homann, Frankfurter Rundschau, 22.09.04

"Man greife zu Safranskis Buch, und man wird die Erfahrung machen: Schiller ist immer noch da. Und wie! Rüdiger Safranski ist ein souveräner und nobler Anwalt seines Autors, ein Ritter ohne Furcht und Tadel, der in vollkommener Liberalität daherkommt." Hans-Jürgen Schings, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.10.04

"Eine bemerkenswerte und anspruchsvolle Biografie, die in den Lebensthemen des Dichters die Ideengeschichte einer der produktivsten Epochen des deutschen Denkens nachzeichnet. Safranski beweist, dass Biografien zugleich philosophie- und kulturgeschichtliche Einführungen auf höchstem Niveau sein können. Was Safranski in diesem Kontext leistet, ist erstaunlich." Manfred Koch, Neue Zürcher Zeitung, 25./26.09.04

"Ein herausragendes Buch. Safranski macht Lust auf Schiller." Odo Marquardt, Deutsche Welle, 26.09.04

"Die Biografie Safranskis lässt das Faszinierende von Schillers Ästhetik funkeln und leuchten, ja strahlen. ... Safranski zeigt auf eindrucksvolle Weise, welche Lust und welches Vergnügen es bereiten kann, sich einmal mit den Tugenden und Leistungen eines Autors wie Friedrich Schiller auseinander zu setzen. ...eine rundum gelungene Hommage." Gunther Nickel, Tages-Anzeiger, 16.10.04

"Erklärt klug und trotzdem enorm unterhaltsam, warum Schiller eine ganze Epoche in Schwung gebracht hat - und warum es höchste Zeit für eine Schiller-Renaisance wäre." Brigitte Kultur, 1/05
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