Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern

von Vic James
Originaltitel: Gilded Cage. 'Dark Palace'. 1. Auflage.
Buch (gebunden)
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Die Wattpad-Sensation jetzt als Buch!
Zehn Jahre Sklavenarbeit für alle. Fast alle.

In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten.
Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst d … weiterlesen
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Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern als Buch

Produktdetails

Titel: Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern
Autor/en: Vic James

ISBN: 384144010X
EAN: 9783841440105
Originaltitel: Gilded Cage.
'Dark Palace'.
1. Auflage.
Übersetzt von Franca Fritz, Heinrich Koop
FISCHER FJB

22. August 2018 - gebunden - 442 Seiten

Beschreibung

Die Wattpad-Sensation jetzt als Buch!
Zehn Jahre Sklavenarbeit für alle. Fast alle.

In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten.
Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst der mächtigen Herrscherfamilie Jardine. Doch nun rast Lukes Herz vor Angst, als er plötzlich von den anderen getrennt und in die laute und schmutzige Fabrikstadt Millmoor gebracht wird. Die Arbeit dort ist besonders hart.
Seine Schwestern sind mit den Eltern am prunkvollen Hofe der Jardines den rücksichtslosen Machtspielen und eiskalten Intrigen der Elite ausgesetzt. Vor allem der junge Adlige Silyen verfolgt mit seinen ungeheuerlichen magischen Fähigkeiten eigene Ziele. Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen.
Also das verstand man unter 'Geschick', dachte Luke, als er wieder einen klaren Gedanken fassen konnte. Ein so unerträglicher Schmerz, dass man sich wünschte, man wäre tot.
Wie sollte man dagegen ankämpfen? Wie konnte man Menschen besiegen, die dazu fähig waren? Nicht Menschen - Monster. Es spielte keine Rolle, dass es nur wenige von ihnen gab: Diese Wenigen genügten völlig.

Portrait

Vic James hat ihren ersten Roman zunächst auf Wattpad veröffentlicht, wo eine große Community begeistert die Entstehung des Buchs verfolgte. Sie hat Geschichte und Englisch am Merton College in Oxford studiert, wo Tolkien einst Professor war. Später zog sie nach Rom, um in den geheimen Archiven des Vatikans für ihre Promotion zu forschen und arbeitete außerdem als TV-Produzentin. Inzwischen konzentriert sie sich ganz auf das Schreiben und lebt in London im Stadtteil Notting Hill.

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von Jessy - 30.01.2019
Inhalt: Zehn Jahre Sklavenarbeit für alle. Fast alle. In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten. Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst der mächtigen Herrscherfamilie Jardine. Doch nun rast Lukes Herz vor Angst, als er plötzlich von den anderen getrennt und in die laute und schmutzige Fabrikstadt Millmoor gebracht wird. Die Arbeit dort ist besonders hart. Seine Schwestern sind mit den Eltern am prunkvollen Hofe der Jardines den rücksichtslosen Machtspielen und eiskalten Intrigen der Elite ausgesetzt. Vor allem der junge Adlige Silyen verfolgt mit seinen ungeheuerlichen magischen Fähigkeiten eigene Ziele. Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen. Also das verstand man unter 'Geschick', dachte Luke, als er wieder einen klaren Gedanken fassen konnte. Ein so unerträglicher Schmerz, dass man sich wünschte, man wäre tot. Wie sollte man dagegen ankämpfen? Wie konnte man Menschen besiegen, die dazu fähig waren? Nicht Menschen - Monster. Es spielte keine Rolle, dass es nur wenige von ihnen gab: Diese Wenigen genügten völlig. Meinung: Die Geschichte an sich ist gut geschrieben und liest sich auch sehr flüssig. Die verschiedenen Erzählperspektiven von mehreren Personen sind nicht jedermanns Sache. Ich bin relativ gut damit zurecht gekommen, aber auch mich hat es manchmal ziemlich verwirrt, weil ich eigentlich lieber bei anderen Personen weitergelesen hätte statt bei der Person, um die sich das nächste Kapitel drehte. Trotzdem hatte die Story eine gewisse Spannung, die ich super fand und auch die Idee dahinter ist zwar nicht neu, aber gut ausgebaut, gerade mit diesem Geschick , das nur den höher angesehenen Leuten vergönnt ist. Ich freue mich auf jeden Fall auf den zweiten Teil!
Spannend, aber zu viele Perspektiven
von Meli - 10.09.2018
Protagonisten Luke in der Sklavenstadt Millmoor wurde von seiner Familie getrennt und die nächsten zehn Jahre sehen übel aus, aber er gibt nie auf und lässt sich nicht unterkriegen. Für andere ist er mutig und setzt sich gern für seine Mitmenschen und für Gerechtigkeit ein. Seine Schwester Abi ist schlau und unterstützt ihre Familie, doch sie lässt sich auch oft von Gefühlen leiten und trifft weniger schlaue Entscheidungen. Bouda, die Verlobte des Erben der Jardines, ist etwas zu ehrgeizig und hinterlistig und könnte auf ihrem Weg nach oben wirklich alles tun. Und Silyen Jardines Motive lassen sich gar nicht durchschauen und alle sind seinen Launen ausgesetzt ... Handlung und Schreibstil Für meinen Geschmack gibt es etwas zu viele Charaktere und auch viel zu viele Perspektiven, die dann nicht mal regelmäßige Auftritte hatten. Es gibt Perspektiven, die nur ein- oder zweimal zu Wort kamen und diese nur dafür einzuführen, finde ich schade, weil es dann nicht mehr davon gibt. Für eine einmalige Sache lohnt sich die Verwirrung einfach nicht. Zwischen den einzelnen Kapiteln, bei denen die Perspektiven immer wechseln, vergeht viel Zeit und man verpasst auch viele Dinge, zu denen ich gerne mehr gelesen hätte. Es gab die Hauptschauplätze Kyneston und Millmoor, bei beiden gibt es Sklaven, über deren Umstände und Leid ich gerne mehr erfahren hätte. Doch leider wird die Zeit eher knapp und rückblickend beschrieben und es vergehen Wochen der Arbeit, bis man wieder etwas vom Tagesablauf sieht. Zwar geht man als Leser automatisch davon aus, dass es schrecklich ist, ein Sklave zu sein, aber ich hätte das Leid gerne etwas mehr zu spüren bekommen um auch bei einem Akt der Rebellion mehr mitfiebern zu können. Ansonsten war es aber durchaus spannend. Es gibt eben rebellische Aktionen, Intrigen und auch ganz nette magische Momente. Es unterscheidet sich nicht durch großartige Ideen von anderen Jugendbüchern, aber es war keinesfalls langweilig und konnte mich gut unterhalten. Fazit Insgesamt hatte Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern zwar keine großartigen neuen Ideen oder absolut unglaubliche Überraschungen, aber es war durchaus spannend und unterhaltsam.
einfach nur WOW
von Mira08 - 10.09.2018
Inhalt: Zehn Jahre Sklavenarbeit für alle. Fast alle. In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten. Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst der mächtigen Herrscherfamilie Jardine. Doch nun rast Lukes Herz vor Angst, als er plötzlich von den anderen getrennt und in die laute und schmutzige Fabrikstadt Millmoor gebracht wird. Die Arbeit dort ist besonders hart. Seine Schwestern sind mit den Eltern am prunkvollen Hofe der Jardines den rücksichtslosen Machtspielen und eiskalten Intrigen der Elite ausgesetzt. Vor allem der junge Adlige Silyen verfolgt mit seinen ungeheuerlichen magischen Fähigkeiten eigene Ziele. Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen. (Quelle: Verlag) Meinung: Das Cover ist atemberaubend, ein totaler Eyecatcher. Geschrieben ist das Buch aus der Erzählperspektive von sehr vielen Personen, was zwar manchmal etwas verwirrt, wenn man sich fragt, wer das denn nun ist, andererseits aber auch einen viel besseren Einblick in die verschiedenen Seiten bzw Gruppen gewährt. So erfuhren wir, wie es Luke in Millmoor ergeht, aber auch wie seine Familie in Kyneston lebt, bis hin zu verschiedenen Ebenbürtigen. Der Schreibstil ist flüssig, leicht lesbar und schön bildlich, ich konnte wunderbar in die Geschichte abtauchen, obwohl mich vor allem anfangs die vielen oft seltsamen Namen etwas verwirrt haben, sodass ich öfter mal zurückblättern musste. Da wäre ein Glossar am Ende schön gewesen, um ganz einfach nachschauen zu können. Trotzdem liebe ich dieses Buch einfach! Die Charaktere waren auf ihre Weise alle so besonders und verschieden, mysteriös oder einfach nur böse und hinterhältig, eine super Mischung. Am meisten gefällt mir Luke, der anfangs absolut dagegen ist, seine Sklavenzeit jetzt schon anzutreten, im Laufe der Handlung in Millmoor aber so eine Wandlung durchlebt und eine so starke Persönlichkeit entwickelt - wunderbar! Ich will da gar nicht zu viel verraten, man muss dieses Buch einfach gelesen haben. Andauernd kommen neue Erkenntnisse oder Wendungen und Intrigen und immer wenn ich dachte "ah so isses", nein, so wars nicht, die Autorin legt ganz geschickt viele Fährten, die nur langsam zu kleinen Erkenntnisses werden und teils einfach nur schocken und einen am Ende sprachlos zurücklassen. Fazit: Dieses Buch war der absolute Hammer! Ein genialer Auftakt voller Geheimnisse und Intrigen, der mich verzweifelt auf Band 2 warten lässt.
Spannend bis zum Schluss
von Wayland - 10.09.2018
In Dark Palace begleiten wir die Jardines - eine adelige Familie - mit Geschick, was hier eigentlich nichts anderes als magische Begabung bedeutet, und die Hadyles, eine Familie ohne besondere Begabung, die ihre zehn Jahre Sklavenzeit abarbeiten muss. Ihr Plan war es eigentlich, dass sie diese Zeit als Familie zusammen bei den Jardines ableisten. Allerdings wurden sie bei der Übergabe getrennt und Luke musste nach Millmoor. Einem Arbeitslager mit unmenschlichen Bedingungen für die Sklaven. Nicht verwunderlich also, dass Luke sehr schnell an eine Widerstandsgruppe gerät und sich engagiert. Er lernt dabei nette und mutige Widerstandskämpfer kennen, die in dieser kurzen aber intensiven Zeit in Millmoor soetwas wie eine Ersatzfamilie für ihn werden. Luke macht in dieser Zeit eine starke Entwicklung durch, die wir als Leser von Anfang an miterleben können. Er ist einer der wenigen Charakter, die klar definiert sind und für den Leser immer nachvollziehbar agieren. Wir wechseln immer wieder die Perspektive und haben dadurch einen allumfassenden Blick über die wahnsinnig komplexe und politische Situation. Die Charaktere, insbesondere die Jardine-Brüder, bleiben bis zum Schluss unvorhersehbar und undurchschaubar. Das macht die Geschichte unglaublich spannend. Man rätselt von Anfang an mit, wer hier gut ist und wer nicht und welche Ziele verfolgt werden. Die Wendungen sind überraschend, schockierend und plausibel. Ich will unbedingt wissen wie es weitergeht, da wir das Buch mit einem fiesen Cliffhanger beenden müssen. Ich war von Anfang an begeistert von der Geschichte, fasziniert von der Grausamkeit und Fragwürdigkeit der Charaktere, den guten Vorsätzen und mutigen Taten, der Ungerechtigkeit, die mich total mitgenommen hat und den Wendungen. Ein bisschen schade fand ich, dass wir in Band 1 leider mit sehr vielen Fragen alleine gelassen werden. Dass die Haupthandlung nicht abgeschlossen sein wird und Fragen für Band 2 offen lässt, verstehe ich. Aber auch viele Kleinigkeiten, die von Anfang an im Raum standen, wurden nicht aufgeklärt. Daher ein kleiner Punkt Abzug. Von mir 4 von 5 Sternen.
Trotz Schwächen zum Ende echt spannend
von Charline K. - 09.09.2018
Das Buch ist aus mehreren Sichten geschrieben wovon mir die Kapitel aus der Sicht von Luke und Abi am besten gefallen haben. Manchmal waren leider aus den anderen Sichten der Schreibstil nicht so gut und es wurde manchmal auch etwas politisch. Die Charaktere wurden gut beschrieben und man konnte sich gut in sie hineinversetzen. Auch die Orte waren schön bildhaft beschrieben und man konnte sich alles toll vorstellen. Die Story war echt spannend und interessant. Leider kam die richtige Spannung aber erst zum Schluss auf und im ersten Teil plätscherte die Geschichte nur vor sich hin. Dadurch war das Lesen manchmal etwas anstrengend. Trotzdem würde ich den zweiten Teil lesen da ich die Geschichte von Luke und Abi weiterverfolgen möchte und wissen möchte wie es ausgeht da man mit einem kleinen Cliffhanger zurückgelassen wurde.
Gelungener Auftakt
von Caro2929 - 09.09.2018
Klappentext: In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten. Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst der mächtigen Herrscherfamilie Jardine. Doch nun rast Lukes Herz vor Angst, als er plötzlich von den anderen getrennt und in die laute und schmutzige Fabrikstadt Millmoor gebracht wird. Die Arbeit dort ist besonders hart. Seine Schwestern sind mit den Eltern am prunkvollen Hofe der Jardine den rücksichtslosen Machtspielen und eiskalten Intrigen der Elite ausgesetzt. Vor allem der junge Adelige Silyen verfolgt mit seinen ungeheuerlichen magischen Fähigkeiten eigene Ziele. Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen. Meine Meinung: Die Geschichte bildet den gelungenen Auftakt zu einer neuen Jugendbuch-Fantasy-Reihe. Mich hat das Buch durchaus fesseln können. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist gut gelungen, so dass man sehr schnell in einen angenehmen Lesefluss gerät. Allerdings hatte das Buch auch eine nicht außer Acht zu lassende Schwachstelle und zwar dahingehen, dass die Geschichte im Grunde genommen aus der Sicht von mehreren Personen erzählt wird. Zwar nicht aus der Ich-Perspektive, aber jedes einzelne Kapitel trägt die Überschrift eines Charakters, um dessen Schauplatz dann erzählt wird. Die Geschichte lebt von vielen Charakteren, so eben auch die Erzählweise und sobald ein Spannungsbogen aufgebaut wird, ist das Kapitel beendet und es wird an einem anderen Schauplatz weiter erzählt. Das hat mich gestört, aber es verleiht der Geschichte keinen wirklichen Abbruch. zwar wird kein kontinuierlicher Spannungsbogen aufgebaut, denn zumeist wird die Spannung des vorangegangen Kapitels irgendwann wieder aufgegriffen, jedoch eher kurz, wenn der Leser es nicht sogar schon fast wieder vergessen hat. Nichts desto trotz konnte mich das Buch trotz dieser Erzählweise fesseln und in seinen Bann ziehen. Vor allem ein Charakter (Silyen) hat es mir sehr angetan. Er ist einfach eine faszinierende, interessante und vor allem undurchschaubare Person. Ich muss gestehen, dass ich seine Machenschaften noch nicht durchblickt habe. Aber auch die anderen Charakter sind nicht zu verachten... Gavar z. B. ich bin mir immer noch nicht sicher, wie ich ihn einschätzen sollte gut oder böse ? Aber warum immer schwarz oder weiß? Vielleicht gibt es ja auch einfach ein grau... Auch seine Verlobte ist ein zwar wirklich ekelhaft fieser, aber trotzdem interessanter Charakter. Ich möchte an dieser Stelle nichts von der Geschichte verraten, deswegen höre ich an dieser Stelle auch auf. Aber es ist ein Buch, welches gelesen werden sollte! Fazit: Gelungener Auftakt. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung. Glasklare Leseempfehlung!
Fesselndes Buch mit ein paar Abstrichen
von LuBook - 08.09.2018
Inhalt: In England muss jeder, der nicht zu den Adeligen gehört, einmal in seinem Leben 10 Jahre Sklavenzeit abdienen. Als die Familie Hadley beschließt, zusammen ihre Sklavenzeit anzutreten, bricht für Luke eine Welt zusammen. Er soll mit seiner Familie in Kyneston für die Adeligen arbeiten, die übernatürliche Fähigkeiten besitzen und von denen keiner so genau weiß, welche Macht sie besitzen. Aber bevor es dazu kommen kann, wird er unwissentlich alleine, von seiner Familie getrennt, in die Sklavenstadt Millmore abgeschoben. In dieser tristen Gegend muss er harte, körperliche Arbeiten verrichten. Doch dabei trifft er auf einen Hoffnungsschimmer... Das Thema hat mich persönlich gleich angesprochen. Auch im Verlauf des Buches habe ich nicht an Interesse verloren, wahrscheinlich auch da die Autorin die Idee weiterhin gut ausgereift und Details berücksichtigt hat. Der packende und fließend zu lesende Schreibstil hat das Ganze noch positiv unterstützt und somit konnte die Autorin einzelne Elemente geschickt in das Geschehen eingefügt. Dennoch fand ich, dass manchmal - vor allem am Anfang - zu viel auf einmal passiert ist. Das hat zwar dazu geführt, dass die Spannung durchgehend aufrecht erhalten wurde, aber es war auch etwas ermüdend. Außerdem hatte dies den negativen Nebeneffekt, dass die Autorin scheinbar so auf die Handlung fokussiert war, dass die Charaktere nur oberflächlich beschrieben wurden und es ihnen etwas an Tiefe gefehlt hat. Auch fand ich es ein wenig störend, dass die Autorin meist bei der Beschreibung von Umgebungen und Ähnlichem nur Grundlegendes genannt hat. Gefühle, welche sich innerhalb der Bevölkerung angestaut hatten, wurden nicht wirklich klar und realitätsnah dargestellt. Es gibt im Buch immer wieder einen Perspektivenwechsel zwischen Luke, welcher in Millmore ist, und anderen Charaktere, welche sich teilweise in Kyneston aufhalten. Obwohl ich schon gehört habe, dass der ständige Perspektivenwechsel einige gestört hat, muss ich sagen, dass dies mir gefallen hat. Die Autorin hat die Stellen schlau gewählt, so dass man als Leser einen guten Überblick über den Verlauf der Dinge bekam, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Dennoch wird hierbei mein angesprochener Kritikpunkt von der fehlenden Tiefe nur wieder allzu deutlich. Noch ein kleines Kommentar zum Cover: Bevor ich das Buch gelesen hatte, fand ich es sehr ansprechend. Es ist mysteriös und dunkel, dennoch finde ich mittlerweile nicht mehr, dass es zum Inhalt passt. Zwar gibt es vieles, was der Leser noch nicht erfährt und was noch im Geheimen bleibt (somit schon mysteriös), dennoch ist in diesem Band die Hoffnung fest verankert. Meiner Meinung nach, passt das nicht wirklich zum Cover. Fazit: Schlussendlich kann ich sagen, dass mir das Buch trotz oben aufgelisteter Kritikpunkte, überwiegend gut gefallen hat. Wer also eine Dystopie sucht, die spannend und auf ihre ganz eigene Weise einzigartig ist, sollte dieses Buch lesen!
War okay, mehr aber nicht
von Sabz Bücher Blog - 07.09.2018
Meine Meinung: Schreibstil Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist sehr angenehm zu lesen und ich hatte das Buch ruckzuck durch. Besonders gut fand ich die Perspektivwechsel, wodurch immer etwas Abwechslung reingebracht wurde. Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von insgesamt sechs Personen, wenn ich mich nicht irre. Allerdings liegt der Fokus klar auf Luke und Abi. Hauptfigur Luke ist 16 Jahre alt und geht noch zur Schule, als seine Eltern beschließen, dass die gesamte Familie die 10 Jahre Sklavenarbeit zusammen antreten werden. Aber es kommt, wie es kommen muss, Luke wird von seiner Familie getrennt und muss die Sklavenarbeit in der ältesten Sklavenstadt antreten, in Millmoor. Die Arbeit dort soll besonders schlimm sein und die meisten kommen als gebrochene Menschen wieder raus. Luke hat jedoch einen Weg gefunden, seine Menschlichkeit zu bewahren und etwas Gutes zu tun, was unter den Umständen besonders bemerkenswert ist. Abi ist gerade 18 geworden. Sie ist Lukes Schwester und beschließt, ihre Sklavenarbeit zusammen mit der restlichen Familie anzutreten. Zu Beginn war Abi mir eigentlich noch recht sympathisch. Sie ist klug, möchte studieren und hat ständig ein Buch in der Hand, auch wenn es nur so kitschige Romane über Bad Boys bzw. Bad Geschickte sind. Aber sie verwandelt sich in son typischen verliebten Teenager und das mochte ich überhaupt nicht. Geschichte Die Story war zwar unterhaltsam, es ist immer irgendwas passiert, aber so richtig spannend fand ich das Buch nicht. Irgendwie sind die Sachen einfach passiert. Es wurde nicht darauf hingearbeitet, es wurde null Spannung aufgebaut, manchmal wurde es vorher schon erwähnt und die Überraschung damit komplett genommen. Leider haben auch ein paar Sachen für mich keinen Sinn ergeben, was ich in Büchern leider so gar nicht leiden kann. Fazit: Das Buch war zwar unterhaltsam, begeistern konnte es mich aber so gar nicht. Der Schreibstil war gut, manche Charaktere waren sympathisch und manche nicht und die Story war ok. Es fehlte mir in dem Buch jedoch an Spannung und einiges war irgendwie völlig sinnlos. Das Buch erhält von mir 2,5 von 5 Sterne.
Geschick(t) eingefädelt!
von Ro_Ke - 07.09.2018
Meine Meinung: Angesprochen durch den Klappentext, der Spannung und eine interessante begleitende Auseinandersetzung mit seiner Thematik versprach, habe ich diesen Jugendroman in einer Leserunde des Fischer Leseclubs gelesen. Schon nach den ersten Seiten war klar, dass ich mir nicht zu viel versprochen habe, denn mich konnte nicht nur der eindringliche Schreibstil der Autorin direkt fesseln, sondern sie hat auch wirklich Neu- und Großartiges zu erzählen, mit gleichbleibender Spannung. Dieses passiert in wechselnder Perspektive, mit jeweils fühlbar transportierter Stimmung, wodurch man einen sehr komplexen Einblick sowohl in die Welt der Ebenbürtigen (Herrschaft mit Geschick), als auch in die der Sklaven ("Nicht-Personen") erhält. Die Figuren und Schauplätze erhalten beim Lesen direkt ein Gesicht bzw. Bild im Kopf und diese Geschichte ist wie für die große Kinoleinwand gemacht. Dem dargestellten "Sklaven-System" ein verständliches und ausgereiftes Profil zu verleihen, inklusive einer faszinierenden und gut durchdachten Historie, ist der Autorin sehr gut gelungen. Somit war die Handlung für mich insgesamt absolut greifbar und stimmig. Die Charakterzeichnung glänzt durch Vielschichtigkeit und überraschenden Entwicklungen. Ich bin den Figuren gerne durch die Handlung gefolgt und insbesondere zu Luke habe ich große Nähe aufbauen können. Das Thema "Liebe" klopft auch in dieser Geschichte an, jedoch in einem Maße, das ich zwar deplatziert aber nicht dominierend empfand. Mich konnte dieser Auftakt vollends begeistern und nachdem sich die Autorin mit dem zu erwartenden fiesen Cliffhanger verabschiedet hat, ist die Vorfreude auf den 2. Band immens hoch. Fazit: Spannend, emotional, innovativ und Gedanken anregend - somit alle Zutaten vereint, die ein Jugendroman braucht, um mich zu begeistern. Ganz klare Leseempfehlung!
Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern
von miah - 06.09.2018
Inhalt: In England muss jeder Mensch zehn Jahre seines Lebens als Sklave verbringen. Wann man diese Sklavenzeit ableisten will, entscheidet jeder selbst. Luke, Abi, Daisy und ihre Eltern wollen diese Zeit gemeinsam als Familie durchstehen. Doch während die Eltern mit Abi und Daisy nach Kyneston zur Familie Jardine kommen, muss Luke nach Millmoor, einer der gefährlichsten und brutalsten Sklavenstädte. Meine Meinung: Ich hatte schon so viel von dem Buch und vor allem so viele begeisterte Stimmen darüber gehört, dass ich es einfach lesen musste. Leider wurde ich etwas enttäuscht, was vielleicht auch an den sehr hohen Erwartungen lag. Die Welt an sich ist schon unvorstellbar, aber faszinierend und interessant. Die Idee, dass es Menschen mit einem besonderen Geschick gibt, hat mich neugierig gemacht. Diese Adligen verlangen in dem Roman, dass alle die nicht zu den so genannten Ebenbürtigen gehören, eine Sklavenzeit von 10 Jahren ableisten. Schon allein der Gedanke macht mir Angst. Die Handlung dreht sich um die Familie Hadley, die ihre Sklavenzeit gemeinsam ableisten will. Tochter Abi hat es geschafft, die Familie Kyneston und damit der mächtigen Familie Jardine zuordnen zu lassen, um der brutalen Sklavenstadt Millmoor zu entkommen. Sie hofft darauf, so angenehmere 10 Jahre verleben zu können, da die Arbeit in Millmoor hart, kräfteraubend und brutal ist. Mutter, Vater, Tochter Abi und die erst zehnjährige Daisy kommen so nach Kyneston, doch der Bruder Luke muss trotzdem nach Millmoor. Die Familie wird schon zu Beginn getrennt. Dadurch ergeben sich zwei Haupthandlungsorte: das Anwesen der Jardines und Millmoor. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Abi und vor allem Luke sind die Erzähler der meisten Kapitel, aber es gibt auch Kapitel aus Sicht der Jardine-Söhne und anderen Protagonisten. Mir war das eindeutig zu viel. Immer wieder musste man sich auf neue Charaktere einstellen und viele Szenen gingen irgendwie unter. Es war so auch schwieriger, einen Bezug zu den Protagonisten aufzubauen, da man ihnen nicht so nahekommen konnte. Gedanken und Gefühle blieben mir meist fremd. Die Kapitel aus Lukes Sicht waren insgesamt die besten, da sie am interessantesten waren und ich das Gefühl hatte, ihn wirklich gut kennenzulernen. Insbesondere die Ebenbürtigen bereiteten mir Schwierigkeiten. Nicht nur bleibt ihr sogenanntes Geschick reichlich unerklärt, auch ihre Ziele blieben verborgen, trotz Kapitel aus ihrer Perspektive. Sie wirkten unnahbar, fremd und undurchschaubar. Mit ihrem Geschick können sie unmögliche und unmenschliche Taten vollbringen, sodass sie fast übermenschlich und ziemlich unbesiegbar erscheinen. Lange Zeit passierte so viel gleichzeitig, dass es mir manchmal schwerfiel, mich an alle Details zu erinnern. Es gibt sehr viele Nebenhandlungen, die am Ende zwar zusammenlaufen und zum Teil auch aufgeklärt werden, aber mich hat es leider nicht ganz überzeugt. Das Ende ist offen, immerhin ist dies der erste Band einer Trilogie. Die letzten Kapitel waren sehr spannend, weil alles auf einen Höhepunkt hinauslief und viele unerwartete Ereignisse geschahen. Dennoch hätte ich mir wenigstens ein bisschen Hoffnung gewünscht, die mich dazu motivieren würde, mich auf Band 2 zu freuen. Das ist leider eher nicht der Fall. Insgesamt war die Idee gut und die Umsetzung zum Teil auch, allerdings gibt es für mich zu viele Kritikpunkte, sodass ich diese Reihe wahrscheinlich nicht weiterverfolgen werde.
faszinerendes Setting, spannende Geschichte (4,5 Sterne)
von Anja - 06.09.2018
Eigentlich sollte Luke seine Sklavenzeit gemeinsam mit seinen Eltern und seinen zwei Schwestern, Abi und Daisy, in der Stadt der Ebenbürtigen verbringen. Doch stattdessen landet er allein in der düsteren Fabrikstadt Millmoor, wo die Menschen unter schwersten Bedingungen leben und arbeiten. Doch auch in Kyneston hat es Lukes Familie nicht leicht. Besonders der mysteriöse Silyen Jardine sorgt mit gruseligen Aktionen bei Abi für Gänsehaut Die Thematik des Buches konnte mich direkt fesseln. Das Setting der Sklavenzeit, die jeder Mensch für 10 Jahre verrichten muss, ist ebenso erschreckend wie faszinierend. Im Kontrast dazu stehen die Ebenbürtigen, die magische Elite, die über das Volk herrscht. Doch nicht jeder ist mit diesem System einverstanden und nicht jeder ist bereit, sich noch länger zu fügen. Mit Kyneston und Millmoor werden auch zwei sehr unterschiedliche Orte zum Verrichten dieser Zeit dargestellt, die aufzeigen, unter welchen Bedingungen die Menschen die 10 Jahre verbringen. Dass die Ebenbürtigen über sogenanntes Geschick verfügen, bringt noch einen weiteren spannenden Aspekt in die Geschichte ein, da alle über sehr unterschiedliche Fähigkeiten verfügen. Die Handlung wird aus der personalen Sicht zahlreicher Figuren geschildert. Zunächst war ich aufgrund dieser großen Anzahl an handelnden Charakteren und wechselnden Perspektiven skeptisch. Da es letztlich aber nur zwei bis drei Handlungsorte gibt, an denen in der Regel mehrere dieser Figuren zusammentreffen, ist es doch leicht, den Überblick zu behalten. Die verschiedenen Perspektiven geben - je nachdem, ob es sich um einen Sklaven oder einen Ebenbürtigen handelt - sehr unterschiedliche Einblicke in das Leben, die Sklavenstädte oder das Regierungssystem. Auch das breite Netz an Lügen und Intrigen, dass sich um die Charaktere spinnt, wird dabei ersichtlich. Im Zentrum der Erzählung stehen Luke und seine Familie, die eigentlich ihre Sklavenzeit gemeinsam in Kyneston bei der ebenbürtigen Familie Jardine verbringen "wollten". Doch Luke wird stattdessen allein nach Millmoor gebracht. Den Familienmitgliedern stehen ganz unterschiedliche Schwierigkeiten bevor und besonders Lukes Handlungsstrang nimmt schnell an Spannung zu. Doch auch die Jardines sind interessante Charaktere, da sie ihre Absichten teilweise verbergen. Sie wirken zwar auf das aktuelle (politische) Geschehen ein, doch mit welchem Ziel? So konnte man mit einigen Figuren mitfiebern und über andere rätseln. Dabei gibt es einige unerwartete Wendungen. Besonders das Ende wird spektakulär und dramatisch. Die Ereignisse überschlagen sich nahezu. Allerdings hat es mir nach der unglaublich spannenden Geschichte auch einen kleinen Dämpfer verpasst, da es sich so anfühlt, als wäre viel von dem, was bis hierhin geschehen ist, nun völlig umsonst gewesen und der Kampf muss von vorn beginnen. Dennoch bin ich unglaublich gespannt auf den nächsten Band. Fazit Das faszinierende, aber auch grausame Setting konnte mich sofort in seinen Bann ziehen. Die Handlung um die zahlreichen - teils sympathischen, teils noch schwer einzuschätzenden - Charaktere ist voller Überraschungen und Wendungen. Viele Charaktere verfolgen ihr eigenes Ziel, sodass man nur darüber spekulieren kann, worauf am Ende alles hinauslaufen soll. Nach dem dramatischen Enden, das das Schicksal aller Figuren völlig offen lässt, bin ich gespannt auf den zweiten Band.
Kein schlechter Start
von eulenmatz - 06.09.2018
MEINUNG: Dark Palace - Zehn Jahre muss du opfern ist der Beginn einer dreiteiligen Reihe, zumindest gibt es auf Englisch bereits drei erschienene Teile. Ich muss sagen, dass mich hier zunächst das Cover angesprochen hat, was wirklich großartig gelungen ist und genau die Düsternis vermittelt, die der Geschichte auch innewohnt. Auch die gewählten Personen strahlen Stärke und Macht aus, zwei Eigenschaften, die ebenfalls gut zu den Charakteren passen. Schon nach ein paar Kapiteln hatte mich das Buch gefangen genommen, weil die Idee mit der zehnjährigen Sklavenzeit in (fast) jedermanns Leben mal etwas wirklich Neues war und gleichzeitig auch etwas, woran man sich natürlich ordentlich reiben kann und wo Konflikte vorprogrammiert sind. Als Leser verbindet man damit sofort etwas Negatives und fragt sich natürlich, warum das so ist bzw. wie es soweit kommen konnte. 10 Jahren ist eine lange Zeit und man erfährt auch, dass diese Zeit an einigen weder geistig noch körperlich spurlos vorüber gegangen ist. Gleich auf den ersten Seiten lernen wir die Jardines kennen, bei denen vor allem die drei Brüder, Gava, Silyen und Jenner eine tragende Rolle in der Geschichte spielen und die Familie von Luke, bestehend aus Lukes Eltern, seiner großen Schwester Abi(gail) und seiner kleiner Schwester Daisy. Die Familie beschließt ihre Sklavenzeit gleich nach Daisys Geburtstag gemeinsam zu absolvieren und zwar in Kyneston, dem Herrensitz der Familie Jardine. Dann kommt aber alles ganz anders und Luke wird anstatt dessen nach Millmoor, einer Fabrikstadt, geschickt. Die Jardine sind Ebenbürtige und der Lukes Familie sind sogenannte Gewöhnliche. Ebenbürtige sind quasi die Herrschenden und müssen keine zehnjährige Sklavenzeit verrichten. Die Geschichte wird zu großen Teilen abwechselnd aus Luke und Abis Sicht erzählt, aber es gibt auch mal Kapitel von Ebenbürtigen und so bekommt man auch mal einen Eindruck, wie sie ticken und was so ihre Absichten sind. Die ganze Geschichte ist auch hochpolitisch und jeder verfolgt eigene Absichten, die nicht immer ganz erkennbar sind. Eigentlich kann man kaum jemanden über den Weg trauen. Die Autorin lässt sich viel Zeit, das System und die Welt zu beschreiben. Das fand ich einerseits gut, weil man sich so gut reindenken kann, aber manchmal las sich das Buch auch, wie eine einzige große Einleitung. Wo der Anfang relativ stark war, schwächelt der Mittelteil etwas und erforderte auf Grund der Fülle an Infos eine hohe Konzentration. Das Ende dagegen war wieder sehr viel versprechend. Es las sich durch die vielen Perspektiv- und Ortswechsel auch stellenweise etwas fragmentarisch und weniger als Handlung aus einem Guss, blieb aber zu keiner Zeit uninteressant. Es gibt sehr viele Charaktere. Die Autorin bemüht sich aber, nur eine gute Handvoll richtig auszuprägen. Alles andere wäre auch zu viel. Abi erschien mir ziemlich naiv und verliebt sich natürlich in einer der Jardinebrüder, was ich ziemlich klischeebehaftet fand. Luke entwickelt sich zu einem richtigen Rebellen und reift auch während seiner Zeit in Millmoor zu einem Erwachsenen heran. Viel spannender sind die Jardinebrüder. Vor allem Silyen ist ein äußerst spannender Charakter, weil seine Absichten sehr undurchsichtig sind und auch bis zum Ende dieses ersten Bandes verborgen bleiben. FAZIT: Dark Palace - Zehn Jahre muss du opfern beginnt sehr stark und überzeugt mit einer völlig neuen Idee. In der Mitte schwächelt das Buch etwas, was an den vielen Informationen zu der Welt und den Personen liegt. Das kann ich verschmerzen, denn es ist schließlich der erste Band. Das Ende macht auf jeden Fall Lust auf Band 2! Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
Rasanter Reihenauftakt - spannend, überraschend und düster
von www.selectionbooks.blogspot.de - 06.09.2018
"Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern" ist der Auftakt einer neuen Reihe und stammt aus der Feder der Autorin Vic James. Der Mix aus Dystopie und Fantasy erinnert an Bücher wie "Das Juwel" und "Die rote Königin". In diesem ersten Band entwirft die Autorin eine düstere Welt voller Gefahren. Vic James gelingt es meisterlich, diese grausame Welt im Kopf des Lesers entstehen zu lassen. Luke und seine Familie leben in einer Gesellschaft, die in normale Bürger und den magischen Adel geteilt ist. Jeder, der nicht zum Adel gehört, muss irgendwann in seinem Leben zehn Jahre Sklavenarbeit leisten. Eigentlich sollte Lukes Familie diese Zeit gemeinsam in einem Herrenhaus abarbeiten, doch irgendetwas läuft furchtbar schief und Luke landet in der berüchtigten Sklavenstadt Millmoor. Während Luke zum ersten Mal in seinem Leben Grausamkeit und Brutalität am eigenen Leib zu spüren bekommt, hat der Rest seiner Familie auf dem Landsitz der Adelsfamilie Jardines augenscheinlich mehr Glück. Doch hinter den eindrucksvollen Mauern verbergen sich unzählige Geheimnisse. "Dark Palace" war eines meiner Must-haves in diesem Jahr. Dank des einfachen Schreibstils ist mir der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen. Der Leser landet direkt mitten im Geschehen, wodurch die Autorin bereits auf den ersten Seiten Spannung aufbaut. Die Atmosphäre des Buches ist düster und geheimnisvoll, passend zu der von Vic James erschaffenen Welt voller Grausamkeit und Intrigen. Die Handlung ist insgesamt sehr schnelllebig und lässt den Leser kaum zu Atem kommen. Dank einiger überraschenden Wendungen und viel Spannung konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es an einem Tag gelesen. Besonders gut hat mir die Darstellung der Charaktere der Adelsfamilie Jardines gefallen. In die drei Brüder Gavar, Jenner und Silyen bekommt der Leser nur nach und nach ein wenig Einblick, obwohl die Kapitel aus verschiedenen Perspektiven geschildert werden. Die relativ blasse Darstellung der Brüder ist absolut genial, denn am Ende des ersten Bandes bin ich immer noch nicht sicher, wem man trauen kann und wem nicht. Die Jardines Brüder sind sehr undurchsichtig und nichts ist so, wie es zu sein scheint. Ich liebe es, wenn ich Charaktere nicht von Anfang an durchblicken kann, denn dadurch wird eine Geschichte erst richtig spannend. Einziger Wermutstropfen ist das Fehlen von Emotionen. Die Handlung wird so schnell vorangetrieben, dass zwischenmenschliche Beziehungen und der Einblick in die Emotionen der Protagonisten auf der Strecke bleiben. Mich persönlich hat dieser Umstand nicht gestört, da ich viel zu fasziniert war von der düsteren Welt und ihren Gefahren. Durch den hohen Spannungsbogen habe ich die fehlenden Emotionen auch nicht vermisst. Wer ausgehend vom Klappentext eine Liebesgeschichte erwartet, wird aber definitiv enttäuscht sein ("Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen.") "Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern" von Vic James ist ein rasanter Reihenauftakt rund um eine grausame Welt voller Geheimnisse und Gefahren. Die schnelllebige Handlung ist spannend und vereint düstere Bilder mit geheimnisvollen Charakteren. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung, besonders für Fans von "Das Juwel" und "Die rote Königin".
Grandioser Auftakt mit Kritikpunkten
von pii93 - 05.09.2018
Mir gefallen die pinken Risse nicht und auch die Augen sehen etwas merkwürdig aus. Generell gefallen mit Augen und Gesichter von sehr nach nicht sehr gut. Der Schreibstil war super angenehm und sehr einfach zu lesen. Teilweise waren die Abschnitte sehr bildlich geschrieben, sodass man sich den Ort oder die Situation gut vorstellen konnte. Die Charaktere hätten nicht unterschiedlicher sein können. Jeder hat so seine Eigenheit und etwas besonderes. Die Geschichte wurde aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dadurch konnte ich einige Charaktere besser verstehen. Silyen, einer der Jardine Brüder, war anfangs geheimnisvoll und das war es bis zum Ende. Er war mir allerdings sehr sympathisch, auch wenn er nicht viel von sich preis gegeben hat. Gavar, der älteste Jardine Bruder und Erbe, ist vom Charakter her total anders. Auch wenn er auf den starken und unnahbaren Mann mimt, steckt vermutlich mehr dahinter. Libby, seine Tochter, beschützt und liebt er über alles. Und Jenner ist wohl der Normalste, ohne Geschick. Jenner und Abi fühlen sich zu einander hingezogen. Allerdings geht mir das im Buch viel zu schnell. Abi sieht Jenner und ist sofort verknallt in ihn. Dann gibt es die Familie Hadley, diese wollen gemeinsam ihre Sklavenzeit auf Kyneston ableisten. Doch kommt es am Tag der Abholung anders, denn Luke kommt nach Millmoor statt mit seiner Familien nach Kyneston. In Millmoor ist Luke komplett auf sich alleine gestellt, doch schnell findet er schnell Freund. Luke ist für mich ein unglaublich starker Junge, der genau weiß war er will. Er steht für seine Familie und seine Freunde ein. Und dann gibt es noch Daisy, die jüngste der Hadley Familie. Sie soll auf die Tochter von Gavar aufpassen. Doch auch hier fällt mir auf, das Daisy Gavar total verfallen ist. Und man bedenke, Daisy ist gerade mal 10 Jahre alt. Sehr komisch, ich glaube aber auch, dass da mehr dahinter steckt. Dann ist mir auch noch aufgefallen, dass die Sklavenzeit gar nicht so dramatisch dargestellt wird, wie sie anscheinend sein soll. Finde ich irgendwie schade und auch ein bisschen unglaubwürdig. An sich hat mir die Geschichte aber wirklich gut gefallen und konnte mich begeistern. Einige Fragen, die im Laufe der Geschichte aufgetaucht sind, wurden nicht beantwortet. Aber ich vermute, es wird einen zweiten Band geben und hoffentlich werden da weitere Fragen beantwortet. Denn das Ende des Buches sieht sehr verdächtig nach Folgeband aus.
wann würdest du deine 10 Jahre abarbeiten?
von Adora Breloir - 29.08.2018
Ich habe die Lektüre des Buches sehr genossen. Der Schreibstil ist einfach und auf jeden Fall wurde alles gut erklärt. Zumindest was die Sache mit dem Geschick angeht. Vielleicht etwas zu spät, aber besser spät als nie. Das Cover hat mich auch sehr angesprochen. Es spiegelt auf jeden Fall diese Düsternis wieder, die man ja in der Sklavenzeit erlebt. Zumindest in Millmoor. Wenn man zu Erbürtigen nach Keyston kommt, dann hat man es auf jeden Fall nicht ganz so schwer. Der Gegensatz zwischen der Sklavenstadt und dem Herrenhaus hätte besser nicht getroffen werden können. Man hat richtig mit Luke mitfiebern können. Ich mochte auf jeden Fall den Charakter Luke. Wie er sich in Millmoor daran macht anderen zu helfen. Natürlich wird er zum Schluss Opfer einer Intrige aber derjenige wird bestimmt im nächsten Band noch sein Fett weg kriegen. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass die Kapitel immer von einem anderen Charakter aus erzählt würde. Das hat dem ganzen etwas mehr Tiefe gegeben. Das Buch hat mir durch und durch gefallen. Ich habe aber ein Stern abgezogen, da ich zwischendrin eine Lesedurststrecke hatte und mich etwas quälen musste. Es war zu der Zeit nicht ganz so spannend.
Geschick ist nicht alles, was zählt
von fuddelknuddel - 27.08.2018
"Geschick war nicht nur der Sammelbegriff für mehrere belanglose Talente - es war ein Leuchten, das die Adern jedes Ebenbürtigen strahlen ließ." Seit vielen Jahren ist es in England nun üblich, dass fast jeder für 10 Jahre in seinem Leben Sklavenarbeit verrichten muss. Nur fast jeder, weil die oberste Elite, die sogenannten Ebenbürtigen, die über Geschick, magische Kräfte und Fähigkeiten, verfügen, diesen Dienst nicht nur nicht antreten müssen, sondern sich die Sklaven auch noch selbst halten dürfen. Für Luke Hadley und seine gesamte Familie steht es eigentlich schon fest, dass sie ihr Jahrzehnt gemeinsam auf Kyneston, einem riesigen Anwesen einer mächtigen Familie verbringen sollen, doch Luke landet wider Erwarten getrennt von seinen Liebsten in der Sklavenstadt Millmoor und schuftet dort um sein Leben, während seine Eltern, seine große Schwester Abi und die jüngste Daisy den Launen der Jardines ausgesetzt sind. Das Cover macht einen düsteren, geheimnisvollen Eindruck. Man kann erahnen, dass die zwei Gesichter, die zu Teilen sichtbar sind, einem Jungen und einem Mädchen gehören, vielleicht Luke und seiner Schwester Abigail. Allemal vermittelt es einem das schaurige Gefühl, dass die Geschichte etwas mystisches, finsteres bereithält, und ich würde mich im Buchhandel durchaus davon angezogen fühlen. Es gibt in diesem Buch viele einzelne Handlungsstränge, die parallel zueinander an verschiedenen Orten verlaufen und gegen Ende zusammenführen. Es wird alles von einem personalen Erzähler berichtet, sodass man nicht von einer Ich-Perspektive in die nächste schlüpfen muss, sondern eine bessere Draufsicht auf die Geschehnisse hat und sich den Personen dennoch verbunden fühlt und mit ihnen mitfiebern kann. Es gibt die Perspektive auf Luke, der die meiste Zeit in Millmoor verbringt, auf seine Schwester Abi und verschiedene Mitglieder ihrer Gebieterfamilie, die das Geschehen auf Kyneston und einigen Parlamentssitzungen festhalten. Die ständigen Wechsel bringen Schwung in die Geschichte und finden immer an der richtigen Stelle statt, sodass nie Langeweile aufkommt, auch wenn ich mich am Anfang etwas eingewöhnen musste. Der Schreibstil ist angenehm, nicht kompliziert, auch wenn einige Begriffe, die für mich einer Erklärung bedurften, erst später wirklich Beachtung gefunden haben. Luke ist einer der bedeutendsten Protagonisten in diesem Buch. Zu Beginn als er ohne seine Familie nach Millmoor geliefert wird, ist er ganz der schüchterne, einsame kleine Junge, der sich nichts sehnlicher wünscht, als nach Kyneston hinterher geholt zu werden. Doch mit der Zeit entwickelt er sich zu einem starken, zähen Kerl, der seinen neu gefundenen Mut oft unter Beweis stellen kann. Ich finde es beeindruckend, wie er sich der Situation anpasst und nicht nur das Beste draus macht, sondern sogar über seine Grenzen hinausgeht. Abi hingegen ist auf Kyneston als Büroangestellte beschäftigt und unterstützt den mittleren der drei Söhne des Jardine-Clans. Jenner scheint im Gegensatz zu seinen Brüdern Silyen und Gavar ein erträglicher Umgang zu sein, und bald ist es um Abis Herz geschehen. Doch vom Gesetz her ist sie nur eine Sklavin und es wäre unter der Würde eines Ebenbürtigen, eine Beziehung mit einer Gewöhnlichen, speziell einer im Sklavendienst, zu beginnen. Die Charaktere in dieser Geschichte empfand ich allesamt als gut ausgearbeitet. Einige habe ich sofort ins Herz geschlossen, andere habe ich geradezu gehasst, das hat es sehr authentisch gemacht. Die Idee, dass jeder Bürger einmal in seinem Leben Sklavenarbeit zu verrichten hat, war komplett neu für mich. Die geschichtlichen Ereignisse, die dahinter stecken, habe ich wegen der vielen ungewöhnlichen Namen nur grob nachvollziehen können, aber mit Geschichte habe ich es generell nicht so, sei es nun unsere deutsche Historie oder die fiktive in Büchern. Doch das hat meiner Faszination für die gegenwärtigen Ereignisse keinen Abbruch getan, ich habe nach anfänglichen Motivationsschwierigkeiten alles mit Spannung verfolgt. Es gibt dennoch Kleinigkeiten, die mich stören. Zunächst einmal hatte ich mir die Sklavenarbeit etwas zehrender vorgestellt, wie es in Millmoor auch der Fall war. Aber von Kyneston war ich regelrecht enttäuscht, wurden die Mitglieder der Familie Hadley dort doch wie stinknormale Angestellte behandelt, von Sklaverei keine Spur. Selten wurde mal jemand zurechtgewiesen, vor allem nicht auf grobe, körperliche Art und Weise, wie man es bei staatlichem Eigentum ohne Rechte erwarten könnte. Wenn man seinen Dienst also nicht wie die Mehrheit in einer Sklavenstadt verrichtet sondern auf Privatgrund, gebärdet sich das eher als unbezahlte, normale Arbeitszeit. Zweitens ging ich mit einigen Verständnisfragen in die erste Hälfte des Buches, die für meinen Geschmack teilweise etwas zu spät aufgeklärt wurden, wohingegen ich mit noch sehr viel mehr Fragen aus dem Buch wieder herausgehe, was mich zu drittens führt: Schon wieder eine Trilogie. Im Grunde genommen bin ich ein Fan von Reihen, doch da ich zuerst einen Einzelband erwartet/erhofft hatte, stand ich dann da wie ein Ochs vorm Berg, als das Buch sich dem Ende entgegen neigte und keine Auflösung in Sicht kam. Dennoch freue ich mich auf die folgenden Bände, denn dieses Buch hat zwei Dinge, die andere Bücher so nicht haben. Es ist es sowohl für männliche als auch für weibliche Jugendliche geeignet, denn es gibt durch die vielen Erzähler nicht "die eine" typische Liebesgeschichte, die sich neben der Handlung weiterentwickelt, sodass der Fokus mehr auf der Sklavenpflicht liegt. Zum anderen hat ein Autor es mit einer Wendung in seinem Buch seit langem tatsächlich geschafft, mich zu überraschen, da ich dies so absolut nicht vorausgesehen, geschweige denn auch nur geahnt hatte. Mein Fazit: Ein gelungener Auftakt einer Fantasy-/Scifi-Reihe, die es definitiv wert ist, gelesen zu werden. Für alle jungen Erwachsenen geeignet, die gern mal was neues entdecken und auch eine Portion Magie vertragen.
Coole England-Dystopie
von i-heart-books - 27.08.2018
Das nenn ich mal unerwartete Wendungen... Aber gut, von vorne. Die Leseprobe hatte mich wahnsinnig neugierig gemacht. Eine Dystopie in England? Hm, das war mal anderes. Mir gefiel der Schreibstil von Vic James extrem gut - plötzlich waren 440 Seiten eifach so durch und ich hätte am liebsten gleich weiter gelesen. Flüssig, passend und ohne grossen Schnickschnack. So bildlich, dass ich das Gefühl hatte an einem Filmset dabei zu stehen. Die wechselnden Perspektiven fand ich ok, irgendwann fand ich allerdings, dass nicht fast jeder "sein / ihr" Kapitel gebraucht hätte. Wieso nicht einfach das ganze so aufteilen, dass die anderen Bände aus anderen Perspektiven geschildert werden? Das war mir ab und zu zu hektisch, aber das ist jetzt Kritik, die keine Abzüge geben wird in meiner Bewertung. Schon ziemlich früh hatte ich Sympathie und Antipathie bei den Protagonisten festgelegt. Bei einigen bleibe ich auch dabei (Bouda, was für eine Kuh), bei einigen bin ich mit nicht sicher was ich von ihnen halten soll. Die Geschwister Abi und Luke waren mir von Beginn an sympathisch. Während Luke im Verlauf der Geschichte relativ früh schon Entscheidungen trifft für die Aufhebung der Sklavenzeit, tritt dies bei Abi nur zögerlich ein. Obwohl, oder vielleicht gerade eben weil sie die Älteste ist. Luke macht die grösste Transformation durch und ist stark, stur und extrem erwachsen. Abi ist eine Romantikerin die erst allmählich die Realtät durch den Aufenthalt auf Keynston bewusst wird. Bei den Geschwistern Jardine ist mir Jenner am als sympathisten, aber durch seine Passivität auch als Schwächste aufgefallen. Er hat Angst und würde sich nie auflehnen, ob er Abi nun liebt oder nicht. Silyen hat einen Knall, aber kennt nichts. Aauch wenn er unberechenbar ist muss man ihm zu gute halten, dass er es durchzieht. Gavar, hmm, schwierig. Der war mir zu Beginn an sehr unsympathisch und ich fand ihn nur schrecklich. Ja, er ist aber echt ein armer Typ und der Tyranei eines solchen cholerischen Vaters. Und irgendwie bin ich mir nicht sicher, ober nicht auch durch Geschick anderer seine Taten durchzieht. Schliesslich ist er bei Libby und Daisy ja ganz anders... Mir gefiel das Buch sehr gut und ich werde es sicher anderen Lesern empfehlen. Hoffen wir mal, dass die zwei folgenden Bände auch so spannend sind! Bin froh hab ich dieses Buch gefunden.
Gelungener Auftakt
von Anja Großmann - 27.08.2018
Ersteinmal vielen Dank an Lovelybooks & den Fischer Verlag die mir das Buch aufgrund der Leserunde bei LB zur Verfügung gestellt haben. Dies nimmt jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung. Vic James hat einen sehr modernen und flüssigen Schreibstil und erschafft mit ihren Worten ganze Welten. So kann man als Leser sehr leicht in die Welt abtauchen. Hier hat man 2 Hauptpersonen von denen man hauptsächlich liest aber es kommen auch immer wieder andere Sichten von verschiedenen Personen dazu. Das schafft natürlich einen guten Eindruck über die ganze Geschichte ist aber auch stellenweise sehr verwirrend für mich gewesen und ich war auch etwas erschlagen, da so viele Eindrücke auf mich einprasselten. Die Familie rund um Luke hat mir an sich gut gefallen. Dennoch konnte ich die Entscheidung der Eltern und Lukes älteren Schwester Abi die Sklavenzeit gemeinsam mit Luke & seiner 10 jährigen Schwester Daisy direkt anzutreten nicht wirklich nachvollziehen. Diese große Entscheidung einfach über den Kopf der jüngsten Familienmitglieder zu entscheiden ohne sie mit einzubeziehen fand ich persönlich echt mies. Während Luke nach Millmoore eine der härtesten Sklavenstädte kommt und sich dort alleine durchschlagen muss, kommt der Rest seiner Familie zur Jardine Familie. Luke gefiel mir sehr gut. Er ist ein starker Charakter der mich immer wieder überraschen konnte und sich nicht unterkriegen lässt. Abi hat während der Geschichte einige Sympathiepunkte verloren, lest einfach selbst und schaut ob es euch auch so ergeht. Die Jardine Familie ist sehr überraschend. Ich mochte Silyen und Jenner gerne und hatte meine Schwierigkeiten mit Gavar. Diesen mochte ich dann zum Ende hin doch noch, da man ihn nach und nach besser verstehen kann und sieht dass nichts so ist wie es auf den ersten Blick scheint. Jenner blieb irgendwie etwas blass zu seinen Brüdern, stellenweise fehlte mir bei ihm ein bisschen der Biss obwohl ich ihn auch weiterhin mochte und gespannt bin, was er noch parat hat. Am meisten aber hat mir Silyen gefallen. Er ist der undurchsichtigste der Familie und seine Motive bleiben bis zum Ende hin undurchsichtig. Man hat zwar immer wieder Vermutungen aber nicht alle bestätigen sich und so bin ich umso gespannter ob meine Sympathie für ihn bleibt und was es mit ihm noch so auf sich hat. Die Geschichte an sich war sehr gut durchdacht und auch spannend. Hier ist es der Autorin gelungen den Spannungsbogen durchgehend aufrecht zu erhalten. Hier kamen doch viele überraschende & unvorhersehbare Handlungen & Wendungen zum Vorschein, die mich immer wieder auf Trab gehalten haben, mein Herz zum rasen brachten oder mir auch mal den Atem stocken ließen. Auch den Part mit dem Geschick hat die Autorin gut eingebaut und rübergebracht und die Sklavenzeit kam sehr authentisch - wenn auch sehr erschreckend rüber. Die Liebesgeschichte war für mich leider nicht wirklich das Wahre und diese hätte ich persönlich nicht gebraucht. Sie blieb mir zu flach und die Gefühle die aufkamen konnte ich gar nicht Recht nachvollziehen. Zum Ende hin geht es dann Schlag auf Schlag und die Autorin bringt unseren Puls nochmal in die Höhe nur um dann ein Ende zu schreiben, was einen sehnsüchtig auf den nächsten Band warten lässt. Mein Fazit zum ersten Teil der Dark Palace Reihe: Ein spannender Auftakt der mich gut unterhalten hat. Mich aber auch stellenweise schockiert zurückgelassen hat. Ein paar kleinere Mängel aufweist und um 5 Sterne zu vergeben, hat mir das gewisse Extra gefehlt. Dennoch kann ich dieses Buch nur empfehlen und bin auf die weiteren Bücher sehr gespannt.
Gelungener Auftakt mit einer gut durchdachten Geschichte und spannenden Welt!
von Golden Letters - 26.08.2018
Um den Ebenbürtigen die körperliche Arbeit zu nehmen, damit diese regieren können, muss jeder Bürger Großbritanniens zehn Jahre seines Lebens opfern. Doch als Lukes Eltern beschließen, dass die komplette Familie die Sklavenzeit zusammen auf dem Anwesen Kyneston abdienen soll, läuft etwas schief und Luke wird von der Familie getrennt und in die unerbittliche Sklavenstadt Millmoor gebracht. Zehn Jahre musst du opfern ist der erste Band von Vic James Dark Palace Trilogie, der aus den personalen Perspektiven von insgesamt sechs verschiedenen Personen erzählt wird. Ich habe das Gefühl, dass die vielen Sichtwechsel besonders zu Beginn des Buches der Geschichte ein wenig die Spannung genommen haben. Es gab außerdem viele Zeitsprünge, sodass es manchmal sehr lange gedauert hat, bis man zu einem Charakter zurückgekehrt ist und dann feststellen musste, dass inzwischen sehr viel Zeit vergangen ist. Das fand ich etwas schade, aber besonders zum Ende hin hat sich Vic James stark auf Luke und Abi konzentriert, was mir dann wieder richtig gut gefallen hat! Luke ist sechzehn Jahre alt, als seine Eltern die Entscheidung treffen, dass die komplette Familie ihre Sklavenzeit zusammen abdienen soll. Gemeinsam mit seiner zehn Jahre alten Schwester Daisy und der achtzehn Jahre alten Abi soll die Familie nach Kyneston gehen, dem Anwesen der mächtigen Familie Jardine. Doch der Plan geht nicht auf und Luke wird von der Familie getrennt und gelangt stattdessen nach Millmoor, einer gnadenlosen Sklavenstadt. Luke macht in diesem Band eine starke Entwicklung durch, denn dadurch, dass er in Millmoor auf sich allein gestellt ist, lernt er neue Verbündete kennen und entdeckt eine Sache, für die es sich zu kämpfen lohnt. Seine Schwester Abi ist ausgesprochen intelligent und zielstrebig. Leider entwickelt sie eine Schwärmerei für einen der drei Jardine Brüder, die mir viel zu schnell ging und die ich nicht komplett nachvollziehen konnte, aber besonders am Ende konnte sie noch einmal positiv überraschen! Neben Luke und Abi durften wir auch aus den Sichten von Gavar und Silyen Jardine, dem ältesten und dem jüngsten Bruder der Familie lesen, sowie in die Sichten von Euterpe Parva, der Tante der Jardine Brüder und Bouda Matravers eintauchen, der Verlobten von Gavar. Auch diese Personen waren sehr spannend und vielfältig, wobei ich die Jardine Brüder absolut nicht einschätzen kann! Besonders Silyen ist sehr mysteriös geblieben, was seine Absichten angeht. Zu den Charakteren habe ich noch viele Fragen, die leider nicht alle in diesem Band eine Antwort bekommen haben. Zehn Jahre musst du opfern spielt in einer Welt, in der jeder Bürger Großbritanniens, bis auf die herrschenden Ebenbürtigen mit ihrem Geschick, zehn Jahre seines Lebens als Sklave leben muss. In dieser Zeit hat man keine Rechte und man wird für seine Arbeit auch nicht entlohnt. Jedem steht es frei zu entscheiden, wann man seine Sklavenzeit leisten möchte, doch man sagt, dass wenn man sie zu früh antritt, niemals über sie hinwegkommen wird und sie nicht durchstehen wird, wenn man sie zu alt antritt. Lukes Eltern entscheiden sich, dass die komplette Familie die Sklavenzeit zusammen durchstehen soll, doch dann kommt alles anders. Mir hat die Welt richtig gut gefallen, auch weil sie stellenweise sehr düster und brutal war. Man lernt durch die verschiedenen Erzähler beide Seiten kennen, sowohl die harte Welt der Sklaven, wobei es ein deutlicher Unterschied ist, ob man in Millmoor oder Kyneston seine Sklavenzeit ableistet, aber auch die äußerlich schöne Welt der Ebenbürtigen, voller Intrigen und politischen Machtspielchen. Mit ihrem vielfältigen Geschick, das an Magie erinnert, sind die Ebenbürtigen sehr mächtig, können Gedanken beeinflussen, oder auch Dinge zum Explodieren bringen. Auch die Handlung hat mir gut gefallen, wobei es am Anfang ein wenig spannender hätte sein können, und mir nicht Sichtwechsel nicht so gut gefallen haben. Aber die Handlung war gut durchdacht und besonders zum Ende hin wurde es richtig spannend und es gab die eine oder andere Überraschung, die dafür sorgt, dass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue! Fazit: Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern ist ein gelungener Auftakt von Vic James Trilogie! Anfangs hätte die Geschichte für mich ein wenig spannender sein können, besonders die vielen Sichtwechsel haben mich gestört, aber die Geschichte hat mir dann immer besser gefallen! Auch die Welt fand ich sehr spannend, ebenso die Charaktere, und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung! Ich vergebe vier Kleeblätter.
Über die finstere Seite der Magie: Macht und Machtmissbrauch
von Alais - 26.08.2018
Vic James hat für ihren Roman eine düstere Welt geschaffen, die nah genug an unserer eigenen Erfahrungswelt liegt, um Identifizierungsmöglichkeiten zu bieten, und doch völlig anders ist. Sie ist bestimmt durch das "Geschick", eine Form von Magie, die jedoch nur wenige, die sogenannten Ebenbürtigen, besitzen. Dieses Geschick ist von Ebenbürtigen zu Ebenbürtigen unterschiedlich ausgeprägt und verleiht diesen eine gefährliche Macht. So muss in dieser Welt jeder Geschicklose eine zehnjährige Sklavenzeit im Dienste der Ebenbürtigen absolvieren Die Autorin überzeugte mich bereits im Prolog, der Erzählung einer Flucht, durch ihre mitreißende Erzählweise. Ganz schnell fieberte ich mit den Figuren mit, obwohl mir diese in diesen Zeilen zum ersten Mal begegneten. Diese Faszination für die Handlungspersonen zog sich für mich durch das ganze Buch und dennoch hatte ich, bedingt durch die Wahl der Erzählung in der dritten Person, das Gefühl, dass mir die wahren Gefühle und Beweggründe der Personen oft verborgen blieben. Gerade das fand ich sehr spannend, denn die Autorin ist eine wahre Meisterin darin, vielschichtige Charaktere zu schaffen, die betörend und rätselhaft wirken, denen man einfach alles zutraut und die sich glücklicherweise auch nicht stupide in "die Guten" und "die Bösen" einteilen lassen Besonders geheimnisumwittert und dadurch herrlich unheimlich sind die ebenbürtigen Brüder Gavar, Silyen und Jenner Jardine. Noch mehr gefiel mir jedoch die Darstellung der geschicklosen Renie, ein junges Mädchen, fast noch ein Kind, das ganz allein in einer Sklavenstadt lebt und dort nach Kräften versucht, die Welt weniger trostlos zu gestalten - ein bisschen erinnerte sie mich mit ihrer Energie trotz aller widrigen Umstände an Pippi Langstrumpf, nur dass Renies Welt sehr viel grauer aussieht ... Noch viele weitere interessante Charaktere wären erwähnenswert, denn die Handlung in diesem Roman ruht nicht nur auf den Schultern einiger weniger Figuren. Die Romanwelt, zu der auch ganz nebenbei Informationen über ihre Geschichte und die Entwicklung in anderen Ländern eingeflochten werden, wird meines Erachtens sehr stimmig und leider sehr realistisch dargestellt. Wenn man bedenkt, wie lange sich auch ohne das "Geschick" mit seinen grauenvollen Möglichkeiten, anderen Menschen Schaden zuzufügen, in Europa beispielsweise die Leibeigenschaft hielt, ist es leider nicht verwunderlich und ich finde es auch verständlich, dass die meisten Geschicklosen nicht den Mut finden, sich gegen die Sklavenzeit auflehnen ... Umso mehr hat es mich gefreut, dass im Zentrum der Handlung unter anderem eine kleine Gruppe von Menschen steht, die dennoch keineswegs gewillt sind, dieses Gesellschaftssystem einfach hinzunehmen, denn "keine Magie ist mächtiger als der Geist des Menschen" (S. 269) Diese Zweiteilung der Welt in Geschicklose und Ebenbürtige wird auch durch die beiden Handlungsorte Millmoor und Kyneston, zwei im Übrigen jeder auf seine Art sehr beeindruckende Kulissen, widergespiegelt. Während Kyneston das schillernde Anwesen der Jardines, einer vermögenden, leicht gruseligen Familie Ebenbürtiger, darstellt, bildet Millmoor eine düstere Fabriklandschaft, in der die Sklaven schwere körperliche Arbeit leisten müssen. Die Situation der Sklaven hat mich überrascht - angesichts der Macht der Ebenbürtigen, der Rechtlosigkeit der Geschicklosen und meiner eigenen Erfahrungen in der Arbeitswelt hätte ich noch deutlich mehr Machtmissbrauch erwartet. Zwar kommt es in der Tat immer wieder zu schrecklichen Misshandlungen, doch ähnelt die Situation der Sklaven erschreckenderweise oft auch einfach der Situation einiger unterdrückter Arbeitnehmer in unserer Welt - ich könnte mir vorstellen, dass das durchaus so gewollt ist Die Erzählweise war für mich als Fan alter Klassiker mit zahlreichen Beschreibungen anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig - die Autorin konzentriert sich auf Highlights und lässt manches im Unklaren und im Geheimnisvollen. Dies regt natürlich dazu an, in Lesepausen immer wieder über das Buch nachzudenken und die wildesten Theorien zu entwickeln - und dieser Effekt gefiel mir schließlich sogar richtig gut. Auch hat es mich sehr beeindruckt, wie es Vic James gelingt, in wenigen Sätzen beispielsweise die ganze Tragödie eines schädigenden Vater-Sohn-Verhältnisse darzustellen, das fand ich einfach brillant! Für das Ende hatte ich mir zwar etwas anderes erhofft, aber ich muss der Autorin zugestehen, dass sie auch hier ihre Erzählkunst unter Beweis und gute Weichen für die Folgebände stellt, die ich nun mit Spannung erwarte
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