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Aufwertung der Arbeit?

Alternative Arbeitsformen und Wandel der Industriearbeit. Auflage 1987. Book.
Buch (kartoniert)
Erst in der GegenObersteliung zu alternativ-okonom ischen Projekten und deren Prinzipien relativieren sich die von Kern/Schumann und Piora/Sabel dargelegten Veranderungen industrieller Arbeit mit Blick auf die inhaltliche Ausgestaltung und deren indi … weiterlesen
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Aufwertung der Arbeit? als Buch

Produktdetails

Titel: Aufwertung der Arbeit?
Autor/en: Wieland Jäger, Dietmar Riemer

ISBN: 3810006130
EAN: 9783810006134
Alternative Arbeitsformen und Wandel der Industriearbeit.
Auflage 1987.
Book.
VS Verlag für Sozialwissenschaften

30. Januar 1987 - kartoniert - 208 Seiten

Beschreibung

Erst in der GegenObersteliung zu alternativ-okonom ischen Projekten und deren Prinzipien relativieren sich die von Kern/Schumann und Piora/Sabel dargelegten Veranderungen industrieller Arbeit mit Blick auf die inhaltliche Ausgestaltung und deren individuelle bzw. gesellschaftliche Foigen. Von einer "Aufwertung der Arbeit" kann in diesem Zusammenhang nicht die Rede sein: Industrielle Arbeit bleibt den Pramissen okonomischer Rationalitat nach wie vor unter­ worfenj sie kann nur i m Kontext der jewei I igen Rational isierungskonzepte analysiert und verstanden werden. DarOber hinaus ist sie Entwicklungen von Kapitalverwertung und Technik subsum iert. Auf der Erscheinungsebene zeichnen sich allerdings Formen der Aufgabenintegration ab, die dem gut ausgebildeten Facharbeiter einen groBeren Handlungsspielraum eroffnenj jedoch steht diese Aufgabenintegration in einem engen Zusammenhang mit der Reorganisation des Produktionsprozesses, dessen Verwirklichung mit Hilfe einer Neubestimmung des Verhaltnisses von Arbeit und Technik die Arbeit effektiviert - nicht uner­ heblich zu Lasten der Beschaftigten. Dagegen erscheint es im Kontext alternativ-okonomischer Projekte begrOndet, von einer "Aufwertung der Arbeit" zu sprechen. Oem Anspruch nach soil die Arbeit BedOrfnisse befriedigen, die bisherige Konzepte der Lohnarbeit ausgren­ zen. Trotz aller okonomischen Unzulanglichkeiten und trotz ihrer qualitativ geringen Bedeutung erproben alternativ-okonomische Projekte Formen der Arbeit, die auch subjektiv im Sinne einer Arbeitsaufwertung wahrgenommen und erfahrbar werden konnen: Arbeit soil den Lebensunterhalt gewahrleisten, zugleich auch Sinn stiften, Anerkennung gewahrleisten und politisch bzw. gesell­ schaftlich verandernd wirken.

Inhaltsverzeichnis

Entstehungszusammenhang der Studie.- Einleitung: Historische Aspekte des Untersuchungsgegenstandes.- 1 Ausgangspunkt: Beispiele alternativer Arbeitsformen.
- 1.1 Die UFA-Fabrik: "Fabrik fur Kultur, Sport und Handwerk" in Berlin-Tempelhof.
- 1.2 Die Bäckerei Lembas in Wuppertal.- 2 Hintergrund: Hauptlinien der gegenwärtigen ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung.
- 2.1 Technisch-organisatorischer Wandel und Arbeitslosigkeit.
- 2.2 Veränderte Einstellungen zur Arbeit?.
- 2.3 "Alternativkultur".- 3 Untersuchungsgegenstand: Alternative Arbeitsformen und Arbeitssoziologie.
- 3.1 Industrielle Arbeit als Schwerpunkt soziologischer Forschung.
- 3.2 Alternative Arbeitsformen und neue Fragestellungen.
- 3.3 Erste Folgerungen für das weitere Vorgehen.- 4 Untersuchungskonzept: Analyseinstrumente der vorliegenden Studie.
- 4.1 Fragestellungen.
- 4.2 Kategorien zur Analyse alternativer Arbeitsformen.
- 4.2.1 Art?eitsbegriff.
- 4.2.2 Doppelcharakter der Arbeit: Abstrakte und konkrete Arbeit.
- 4.2.3 Arbeitsteilung.
- 4.2.4 Technik und Arbeitsorganisation.
- 4.2.5 Flexible Spezialisierung.
- 4.2.6 Rationalität und Rationalisierung.
- 4.2.7 Kooperation und Konkurrenz.
- 4.2.8 Kontrolle, Macht und Herrschaft.
- 4.2.9 Lohn und Leistung.
- 4.2.10 Subjekt und Subjektivität.
- 4.2.11 Bedürfnisbefriedigung.
- 4.2.12 Entfremdung.
- 4.2.13 Zeit.
- 4.2.14 Alltag.
- 4.2.15 Zusammenfassung.
- 4.3 Grenzen des arbeitssoziologischen Instrumentariums?.- 5 Konkretisierung
I: Neuere Untersuchungen zur "Reorganisation" und "Requalifizierung" der Industriearbeit.
- 5.1 Neue betriebliche Arbeits- und Technikpolitik.
- 5.1.1 Die Studie von Kern/Schumann zum "Ende der Arbeitsteilung?".
- 5.1.1.1 Untersuchte Branchen.
- 5.1.1.2 Methode und Herangehensweise.
- 5.1.1.3 Ausgangsthesen.
- 5.1.1.4 Begründung der neuen Produktionskonzepte.
- 5.1.1.5 Auswirkungen der neuen Produktionskonzepte auf die Arbeit in den untersuchten Branchen.
- 5.1.1.5.1 Automobilindustrie.
- 5.1.1.5.2 Werkzeugmaschinenbau.
- 5.1.1.5.3 Chemische Industrie.
- 5.1.1.5.4 Margarineindustrie.
- 5.1.1.6 Zusammenfassung der Aussagen von Kern/Schumann.
- 5.1.2 Die Untersuchung von Pioré/Sabel über das "Ende der Massenproduktion".
- 5.1.2.1 Von den Grenzen der Massenproduktion und die Vorteile der flexiblen Spezialisierung.
- 5.1.2.2 Arbeitssituation in der Massenproduktion.
- 5.1.2.3 Handwerkliche und kleingewerbliche Produktio als Alternative zur Massenproduktion.
- 5.1.2.4 Voraussetzungen der flexiblen Spezialisierung.
- 5.1.2.5 Entwicklungspfade.
- 5.1.2.6 Zusammenfassung.
- 5.1.3 Neuer Rational isierungstyp - der Ansatz von Altmann u.a..
- 5.1.3.1 Drei Ebenen des neuen Rationalisierungstyps.
- 5.1.3.2 Menschliche Arbeit unter den Bedingungen des neuen Rational isierungstyps.
- 5.1.3.3 Neue Anforderungen an die Arbeits- und Industriesoziologie.
- 5.1.3.4 Fazit der Studie von Altmann u.a..
- 5.1.4 Rationalisierung als Informatisierung -Vorschiäge von Malsch.
- 5.1.5 Wechsel von der Klassen- zur Organisationstheorie - der Ansatz von Braczyk/Schmidt.
- 5.2 Kritik an den Ansätzen der betrieblichen Arbeits- und Technikpolitik.
- 5.2.1 Repräsentativität der Studie von Kern/Schumann.
- 5.2.2 Methode von Kern/Schumann.
- 5.2.3 "Reprofessionalisierung" der Arbeitskraft und arbeitspolitischer Paradigmenwechsel.
- 5.2.4 Bedeutung des veränderten Arbeitseinsatzes für die Arbeiter und die Arbeit.
- 5.2.5 Macht- und Kontrollaspekt.
- 5.2.6 Arbeitspolitische Bedeutung der Untersuchung von Pioré/Sabel.
- 5.3 Zusammenfassung und Übersicht.- 6 Konkretisierung
II: Arbeitsformen in alternativ-ökonomischen Projekten.
- 6.1 Begriffliche Kiärung.
- 6.1.1 "Alternativökonomie".
- 6.1.2 Alternativprojekte.
- 6.2 Prinzipien.
- 6.2.1 Identitätsprinzip.
- 6.2.2 Demokratieprinzip.
- 6.2.3 Gruppenprinzip.
- 6.2.4 Model lhaftigkeit alternativ-ökonomischer Projekte.
- 6.2.5 Lebensunterhalt-Orientierung der Projekte.
- 6.2.6 Ganzheitlichkreisprinzip.
- 6.2.7 Rotationsprinzip.
- 6.2.8 Nützlichkeit der Produkte.
- 6.3 Tätigkeitsbereiche.
- 6.4 Bedeutung für die "Requalifizierungs"-Debatte.- 7 Überprüfung
I: Alternative Arbeitsformen und ihre Wirklichkeit.
- 7.1 Ergebnisse ausgewählter Untersuchungen.
- 7.1.1 Abstrakte und konkrete Arbeit.
- 7.1.2 Arbeitsteilung.
- 7.1.2.1 Befunde zum Rotationsprinzip.
- 7.1.2.2 Nichtdurchsetzbarkeit von Rotation?.
- 7.1.2.3 Aufhebung von Hand- und Kopfarbeit.
- 7.1.2.4 Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung.
- 7.1.3 Technik und Arbeitsorganisation.
- 7.1.4 Flexible Spezialisierung.
- 7.1.5 Rationalität und Rationalisierung.
- 7.1.6 Kooperation und Konkurrenz.
- 7.1.7 Kontrolle, Macht und Herrschaft.
- 7.1.8 Lohn und Leistung.
- 7.1.9 Subjekt und Subjektivitat.
- 7.1.10 Bedürfnisbefriedigung.
- 7.1.11 Entfremdung.
- 7.1.12 Zeit.
- 7.1.13 Alltag.
- 7.1.14 Zwischenbilanz: Aufwertung der Arbeit?.
- 7.2 Beispiele.
- 7.2.1 UFA-Fabrik.
- 7.2.1.1 Entstehung.
- 7.2.1.2 Ganzheitlichkeit.
- 7.2.1.3 Arbeitsorganisation.
- 7.2.1.4 Existenzsicherung des Projektes.
- 7.2.2 Bäckerei Lembas.
- 7.2.2.1 Alternatives Selbstverständnis.
- 7.2.2.2 Arbeitsorganisation und Arbeitsalltag.
- 7.2.2.3 Bewertung des ökonomischen Kontextes.- 8 Überprüfung
II: "Requalifizierte" Industriearbeit und alternative Arbeitsformen.
- 8.1 Kriterien fur einen Vergleich.
- 8.2 Mikroebene.
- 8.2.1 Konkrete Arbeit.
- 8.2.2 Arbeitsteilung.
- 8.2.3 Subjekt und Subjektivität.
- 8.2.4 Bedürfnisbefriedigung.
- 8.3 Mesoebene.
- 8.3.1 Kooperation und Konkurrenz.
- 8.3.2 Lohn und Leistung.
- 8.3.3 Technik und Arbeitsorganisation.
- 8.3.4 Rationalität und Rationalisierung.
- 8.3.5 Flexible Spezialisierung.
- 8.4 Makroebene.
- 8.4.1 Abstrakte Arbeit.
- 8.4.2 Alltag.
- 8.4.3 Kontrolle, Macht und Herrschaft.
- 8.4.4 Entfremdung.
- 8.4.5 Zeit.
- 8.5 Zusammenfassung.- 9 Überprüfung
III: Rethematisierung des Untersuchungsansatzes.
- 9.1 Intendierte Ziele.
- 9.2 Konkretion des Instrumentariums.
- 9.3 Ertrag des Untersuchungskonzeptes.
- 9.4 Schwächen und Stärken des Ansatzes.
- 9.5 Mögliche Verbesserungen.- 10 Perspektiven: Möglichkeiten und Grenzen alternativer Arbeit und ihre Bedeutung für die (Arbeits-)Soziologie.
- 10.1 Modellhaftigkeit der Projekte.
- 10.2 Ökonomische Basis der Projekte.
- 10.3 Wandel des gesellschaftlichen und ökonomischen Kontexts.
- 10.4 Alternative Arbeit und ihre Bedeutung fur die (Arbeits-)Soziologie.- Anmerkungen.
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