Nach einem holprigen ersten Versuch hat mich Pip komplett gepackt. Besonders gegen Ende konnte ich das Buch nicht mehr weglegen.
,,A Good Girl's Guide to Murder" von Holly Jackson war für mich ein kleines Lese-Comeback. Ich hatte das Buch vor über einem Jahr angefangen und damals nicht einmal die Hälfte geschafft. Als ich es jetzt wieder aufgenommen habe, war es plötzlich ganz anders: Innerhalb von nur einer Woche hatte ich es beendet und besonders gegen Ende konnte ich es wirklich kaum noch aus der Hand legen.Ich mochte es sehr, gemeinsam mit Pip und Ravi den Fall um Andie Bell Stück für Stück auseinanderzunehmen. Besonders die vielen Hinweise, Verbindungen und Geheimnisse haben dafür gesorgt, dass ich immer wieder selbst miträtseln wollte. Pip hat mir als Ermittlerin unglaublich gut gefallen, weil sie so hartnäckig ist und sich nicht damit zufriedengibt, dass Sal einfach als Täter abgestempelt wurde. Auch ihre Dynamik mit Ravi war für mich ein echtes Highlight.Je näher ich dem Ende kam, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass sich die ganzen Puzzleteile zusammensetzen. Einige Enthüllungen haben mich wirklich überrascht und gerade diese letzten Kapitel haben das Buch für mich noch einmal deutlich aufgewertet.Nach meinem ersten Anlauf hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet, dass ich das Buch am Ende so gerne mögen würde. Umso schöner finde ich es, ihm eine zweite Chance gegeben zu haben.