Definitiv kein Kinderbuch
Wie kam ich zu diesem Buch?Durch Zufall wurde ich auf die Autorin aufmerksam. Ich habe bereits einige Bücher von Christina Henry gelesen. Nachdem dies Reihe einige Zeit auf der Leseliste vor sich hin schlummerte, habe ich sie mir nun endlich mal vorgenommen. Wie finde ich Cover und Titel?Ich mag den Wiedererkennungswert der Reihe. Der Titel ist allerdings ziemlich irreführend. Die Protagonistin läuft zur Oma und hat einen roten Kapuzenpulli an, das war es auch schon an Ähnlichkeiten. Wer hier eine Märchenadaption erwartet, wird herb enttäuscht sein. Ein Wolf wird glaube ich mal erwähnt, eine Rolle spielt er aber nicht. Um was geht's?Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passierte, seit sich die Welt in der hier beschriebenen Krise befindet. Red muss alleine ums Überleben kämpfen, nachdem sie nach und nach ihre Familie verloren hat. Wie ist es geschrieben?Es handelt sich um den 6. Teil einer unabhängig voneinander zu lesenden Reihe, genau genommen ist es eigentlich ein Einzelroman, der problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann. Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist leicht zu verstehen. Es gibt Zeitsprünge, die man aber gut mitkriegt. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen. Wer spielt mit?Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet. Ich habe sie kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Die Sprecherin wirkt zu jugendlich für die teils recht blutige Story. Mein Fazit?Das Buch war nicht das, was ich erwartet habe, hat mir an sich aber gefallen, somit erhält es von mir 4 von 5 Sternchen. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese.