Auch Band zwei hat mich leider nicht wirklich abgeholt, da ich einfach schon bessere queere Jugendbücher gelesen habe.
Worum geht's?Auch wenn Ari und Dante endlich zu ihren Gefühlen für einander stehen, ist die Zukunft noch immer ein großes Fragezeichen. Inmitten all der Unsicherheiten müssen die beiden nicht nur ihre Beziehung zueinander, sondern auch das Erwachsenwerden ausloten - und dabei herausfinden, was ihnen wirklich wichtig ist.Meine MeinungAuch wenn mich schon Band eins nicht wirklich vom Hocker gerissen hat, wollte ich der Fortsetzung noch eine Chance geben. So richtig überzeugen konnte aber auch die mich leider nicht, was ich angesichts der wichtigen Thematik wirklich schade fand.Der Schreibstil und auch die Ausdrucksweise waren in meinen Augen deutlich bemühter poetisch gehalten, als das in Band eins der Fall war. Richtig begeistert hat mich das beim Lesen zwar nicht unbedingt, denn dadurch wurde die Geschichte nicht deutlich tiefgründiger, auch wenn das sicherlich irgendwo ein Ziel war. Da man beide Bücher unabhängig voneinander lesen kann, hatte ich außerdem kein wirkliches Zusammengehörigkeitsgefühl, was mich irgendwie immer ein kleines bisschen gestört hat.Die sich eher ziehenden Stellen lassen sich vielleicht auch durch den deutlich größeren Ausmaß des Buches an sich im Vergleich zu Band eins erklären, was meiner Meinung nach auch nicht unbedingt notwendig gewesen wäre. Einerseits war das zwar prinzipiell gut gelungen, da so Raum für Entwicklungen und die Gefühlswelt der Figuren gelassen wurde, andererseits gab es so aber auch deutlich mehr zu lesen, was mich leider insgesamt nicht besonders angesprochen und es somit langwieriger gemacht hat, das Buch überhaupt zu beenden.Wer Band eins mochte, wird sich hier sicherlich darüber freuen, Aristoteles und Dante beim Erwachsenwerden begleiten zu können, ich persönlich hatte jedoch trotz der deutlich spürbaren Entwicklung der beiden Protagonisten Schwierigkeiten, mich beim Lesen wirklich für die Geschichte zu begeistern. Queere Jugendbücher und Liebesgeschichten habe ich daher auch hier schon bessere gelesen, weshalb der Autor und ich vermutlich einfach kein gutes Match sind.FazitIch persönlich hätte diese Fortsetzung nicht unbedingt gebraucht, auch wenn queere Repräsentation unglaublich wichtig ist. Wer den ersten Band der Reihe mochte, wird auch an dieser Geschichte sicherlich Freude haben, ich persönlich hatte jedoch auch hier deutliche Probleme damit, bis zum Ende mit Begeisterung dran zu bleiben.Dafür gibt es knappe drei Bücherstapel von mir.