Meinung:
Dieser Graphic Novel hat mich sofort mit Blick auf das Cover begeistern können. Denn ich liebe den Zeichenstil und bin ein großer Fan von Tieren, die als Protagonisten in einer Geschichte auftreten.
Von daher ging ich mit großer Vorfreude an diese Geschichte heran. Leider musste ich feststellen, dass ich etwas anderes von der Handlung erwartet hatte. Ich hatte gehofft, dass die Hexe Urania, die auch im Titel der Geschichte vorkommt, einen größeren Platz in der Handlung einnimmt. Doch leider taucht sie nur einmal zu Beginn und kurz im späteren Verlauf auf. Danach fokussiert sich die Handlung vielmehr auf die verschiedenen Tierkinder. Nachdem ich mich damit jedoch abgefunden hatte, konnte ich mich auf die Geschichte einlassen. Denn die Tierkinder Honey, Snow, Winter, Moon, Shadow, Basil, Fog und Vanille sind eine bunt zusammengewürfelte Truppe und absolut goldig.
Dennoch plätscherte die Handlung für mich auf den knapp 50 Seiten etwas dahin. Ich hatte mir ein wenig mehr Spannung erhofft.
Die Geschichte ist, wie zu erwarten, im Comicstil aufbereitet. Dennoch finden sich verteilt über das Buch immer wieder Seiten, in denen auf verschiedene Pflanzen, Tiere oder Gemüse eingegangen wird. So erfährt man beispielsweise, was gut gegen Zahnschmerzen hilft oder was für ein Wundergemüse doch die Rote Beete ist.
Die Geschichte endet mit einem kleinen Cliffhanger und macht große Lust auf den nächsten Band. In diesem steht dann ein Backwettbewerb im Vordergrund.
Gezeichnet wurde dieser Graphic Novel von Florent Sacré. Ich bin total verliebt in ihren Stil und hätte gerne noch viel länger in ihren Illustrationen verweilt.
Fazit:
Mit diesem Graphic Novel habe ich persönlich mich ein wenig schwergetan. Zum einen habe ich mit einer etwas anderen Handlung gerechnet. Zum anderen plätscherte die Geschichte für mich ein wenig dahin. Doch schon alleine wegen den unfassbar schönen Illustrationen kann ich diesen Titel weiterempfehlen.