Wunderschöne Worldbuilding, jedoch mit Schwachstellen
¿¿¿¿¿¿¿¿¿:¿¿¿¿¿¿¿¿-"Mitunter sind Träume lächerlich, doch meistens offenbaren sie unsere innersten Fragmente. Unsere Sehnsüchte, unsere Angste, unsere Ziele, unsere Pläne. Sogar unsere Vergangenheit."-Sehr lang musste dieses Buch auf meinem SuB schlummern und letzte Woche war es soweit - es wurde davon befreit. Ich kann euch gar nicht sagen, warum es monatelang auf dem Stapel verweilen musste. Ich meine, die Optik des Buches ist einfach eine 10/10 und auch der Klappentext klingt vielversprechend. Der Schreibstil von Rebecca Ross ist wirklich gut, es war übrigens mein erstes Buch von ihr. Auch die Idee des Buches sowie die Umsetzung davon empfand ich als gelungen. Mit der weiblichen Protagonistin Clementine stehe ich etwas aufs Kriegsfuß, auf der einen Seite mochte ich sie ganz gern, auf der anderen Seite hat mich ihr kindischer Trotz des Öfteren zur Weißglut getrieben. Ich fand ihre Reaktionen etwas übertrieben, um ehrlich zu sein. Über den männlichen Protagonisten Phelan kann ich leider nicht viel berichten, da er im Buch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt bekommen hat. Ich hatte das Gefühl, dass es sich hierbei eher um einen Nebenprotagonisten handelt. Was mich schließlich jedoch begeistert hat, war das Magie-System. Ich hatte während des Lesens einfach diese Harry-Potter-Vibes, wenn ihr versteht, was ich meine. Dies hat schließlich auch meine Bewertung etwas erhöht, da das Buch zum Ende hin leider etwas abgebaut hat.