Aber vielleicht war Liebe etwas, das man nicht so leicht vergaß, selbst wenn sie zu Asche verbrannt war ¿¿Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an komplett verzaubert. ¿¿ Rebecca Ross erschafft eine düstere, traumhafte Welt voller Magie, Geheimnisse und gefährlicher Träume ¿ und ich wollte sie am liebsten gar nicht mehr verlassen.Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich Clementine. ¿ Sie ist stark, klug und gleichzeitig verletzlich. Ihre Entschlossenheit, ihre Familie zu beschützen und ihren eigenen Weg zu finden, fühlt sich so echt an. Ich habe mit ihr gehofft, gezweifelt und gelitten. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte war für mich eines der Highlights.Und dann ist da Phelan ¿ ¿¿Anfangs geheimnisvoll, distanziert und schwer zu durchschauen, aber genau das macht ihn so faszinierend. Zwischen ihm und Clementine knistert es ständig ¿ dieses langsame Annähern, das Misstrauen, die Spannung¿ ich habe jede Szene der beiden verschlungen. Ihre Dynamik ist voller Wortgefechte, unterschwelliger Gefühle und leiser Zärtlichkeit. Einfach perfekt geschrieben.Ein absolutes Gänsehaut-Element waren für mich die sieben Kartengeister. ¿¿Diese Traumwesen sind gleichzeitig wunderschön und unheimlich. Jeder Geist wirkt einzigartig, fast wie eine eigene kleine Legende, und sie verleihen der Geschichte etwas Märchenhaft-Dunkles. Die Idee mit den Träumen, die durch Karten gebunden und bekämpft werden, fand ich unglaublich kreativ und atmosphärisch. Jede Begegnung hatte etwas Magisches und Bedrohliches zugleich.Die Stimmung insgesamt?Melancholisch, poetisch, verträumt und trotzdem spannend. ¿Rebecca Ross schreibt so bildhaft, dass ich das Gefühl hatte, mitten durch Nebel, Sterne und Träume zu wandern.Für mich war es eine wunderschöne Mischung aus Fantasy, Romance und dunklem Märchen. Absolute Leseempfehlung! ¿¿¿