Es geht spannend weiter mit Teil 2
Der zweite Teil von "A Land of Rage and Harm" hat mir genauso gut gefallen, wie der erste Band. Auch wenn der Schwerpunkt ein anderer ist, ist es genauso intensiv. Diesmal ist die Atmosphäre nicht so düster und erdrückend, wie in Teil 1, da "A City of Blood and Faith" hauptsächlich in der Kristallstadt spielt. Die Kristallstadt ist die glänzende Hauptstadt der Ardael und dadurch muss dort auch niemand in Armut und Elend leben und Bestien kommen der Stadt auch nicht zu nahe. Harm wird nach ihrer Gefangennahme in die Kristallstadt gebracht und soll sich nach 3 Prüfungen dem Kristalltest unterziehen. In den Prüfungen soll sich zeigen, ob Harm die nötigen Eigenschaften besitzt oder hervorrufen kann, die man für den Kristalltest braucht. Kael spielt auch wieder eine Rolle, da er den Ardael die entscheidenden Informationen für die Fähigkeiten für den Kristalltest liefert. Rage versucht Harm zu beschützen und ihr zu helfen soweit er kann, aber das Herz von Harm hat er erstmal gebrochen. Er versucht alles um Harms vertrauen zu gewinnen, aber sie hat Angst nochmal verletzt zu werden.Diesmal liegt der Fokus auf der Entwicklung von Harm. Ich finde das ist Elvira Zeißler sehr gut gelungen, denn Harm hat nicht plötzlich irgendwelche magischen Fähigkeiten wie die Ardael oder andere Hilfsmittel, sondern ihre Stärke kommt aus ihrem Inneren. Ihre eigene Einstellung gegenüber ihrer Stärke und Ihrem Willen, machen sie so stark. Sie versucht ihre Kräfte zu bündeln, um den Menschen zu helfen.Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Rage ist zu Beginn ja zerrüttet und ich war die ganze Zeit gespannt, wann sich Harm wieder drauf einlassen kann. Dabei finde ich es sehr gut, dass nicht sofort alles wieder schön ist nach einer Aussprache, sondern es einfach seine Zeit dauert, bis man nach so einer Verletzung wieder vertrauen kann, vor allem wenn man noch vor ganz anderen Herausforderungen steht.Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es im letzten Teil weitergeht, denn natürlich endet auch dieser Teil mit einem Cliffhänger, der einige Fragen aufwirft. Zum Glück ist er nicht so traurig, wie in Teil 1.