Bei Elisabeth Büchles Romanen passiert es mir öfters, dass ich gar nicht so recht weiß, wie ich meine Rezension schreiben soll. Das liegt einerseits daran, dass ihre Geschichten einfach so phänomenal gut sind, andererseits auch daran, dass es so viel zu sagen gäbe, man aber ja nicht spoilern möchte.
Daher mache ich es diesmal einfach so, dass ich den Klappentext für sich sprechen lasse und lieber darauf eingehe, warum mich Die Hüterin der verlorenen Schätze restlos begeistert hat!
Es fängt schon mal mit dem Story-Building an. Die Autorin ist einfach wirklich so gut darin, den Leser von der ersten Seite an abzuholen und mit dem ihr ganz eigenen Schreibstil sofort zu fesseln. Der Aufbau der Geschichte der Roman ist übrigens wieder auf zwei Zeitebenen erzählt, was ich persönlich liebe ist toll, es liest sich flüssig und die Handlung ist ist spannend, interessant und berührend.
Wie immer super recherchiert, wahre Begebenheiten und Fiktion werden meisterhaft miteinander verknüpft und es ist ein wahrer Lesegenuss, obwohl die Thematik an sich ja alles andere als leicht ist.
An manchen Stellen hält man regelrecht den Atem an, dann erwischt man sich wieder dabei, wie man über bestimmte Passagen / Situationen lächeln / schmunzeln muss. Und Tränenja, die sind auch mehrmals geflossen.
Was die Charaktere angeht kann ich sagen, dass ich sie allesamt sehr mochte und einige davon umgehend ins Herz geschlossen habe. Die Geschichte ist rund, das Ende einfach wunderbar und zutiefst berührend.
Ja, was soll ich sagen mir fehlen regelrecht die Worte, obwohl es gleichzeitig noch so viel zu sagen gäbe! Daher in fünf kurzen Worten: Herzensbuch, Lesehighlight und: unbedingt lesen!