Die Taylors war für mich so ein Buch, bei dem ich irgendwie zwischen ganz gut und da fehlt noch was hing. Die Grundidee hat mir gefallen, Einblicke in eine wohlhabende Familie, Geheimnisse, ein bisschen Drama, das hat auf jeden Fall Potenzial.
Am Anfang bin ich auch ziemlich gut reingekommen. Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen, und man versteht schnell, wer wer ist. Gerade dieses hinter die Fassade schauen fand ich spannend, weil man merkt, dass nicht alles so perfekt ist, wie es nach außen wirkt.
Allerdings hat mich die Geschichte nicht durchgehend gepackt. Manche Entwicklungen waren vorhersehbar, und an einigen Stellen hätte ich mir einfach mehr Tiefe gewünscht, sowohl bei den Figuren als auch bei den Konflikten. Die Emotionen waren da, aber sie haben mich nicht immer richtig erreicht.