... und das war definitiv nicht das letztes Mal, dass ich zu einem Buch von Karin Slaughter gegriffen habe. Auch wenn ich schon auch gestehen muss, dass mich der Seitenumfang nachwievor im ersten Moment etwas überfordert, da bietet sich für mich ein ebook irgendwie mehr an ( da seh ich zumindest nicht so arg, wie nah bzw. weit ich noch von der Auflösung entfernt bin, aber das ist ja bekanntermaßen ein sehr individuelles Empfinden.)
Nun aber konkret zu meinen Gedanken über meine erste "Begegung" mit der Welt dieser Autorin. Ich weiß nicht, ob es das Schlauste war mit einem zweiten Band einer Reihe einzusteigen; während des Lesen haben sich mir nur kleinere Ungereimtheiten ergeben, aber insgesamt fand ich das Leseerlebnis schon sehr gelungen. (auch wenn sich mir manches vielleicht mit Vorwissen noch etwas mehr erschlossen hätte).
Ohne zu viel zu spoilern, möchte ich hier neben der total packenden und spannenden Geschichte ( sie hält m.M.n. vorauf einen der Klappentext vorbereitet), vor allem aber auch die Figurenkonstellationen hervorheben. Zeitweise hatte ich zwar auch das Gefühl, dass der Fokus doch etwas arg auf dieser Thematik liegt und dass das eigentliche Verbrechen eher in den Hintergrund gedrängt wird, aber trotzdem fand ich diesen Punkt super spannend. Die Charaktere sind einfach toll ausgearbeitet, mit Ecken und Kanten bei denen ich persönlich auch immer noch so ein wenig schwankte, ob ich das jeweilige Verhalten jetzt noch auf ( einer emotionalen Ebene) nachvollziehen kann oder ob ich es schon etws drüber finde.
Insgesamt für mich ein gelungener Einstieg in die Welt von Karin Slaughter, auch wenn es für mich gerne etwas weniger Seiten und ( hier jetzt im Speziellen) weniger Familiendrama, was natürlich Potential für den weiteren Verlauf der Reihe hat, mir hier aber doch etwas zu vordergründig war, sein.