
Social Media verbieten - ist das wirklich der richtige Weg? Australien hat es vorgemacht, und auch in Deutschland fordern Politiker ein Verbot für Kinder und Jugendliche. Dirk von Gehlen hält dagegen: Verbote lenken von den eigentlichen Lösungen ab. Sie verhindern genau das, was wir brauchen - eine medienkompetente Gesellschaft.
Der Journalist und Digitalexperte plädiert für demokratischen Optimismus: einen selbstbestimmten, reflektierten Umgang mit Social Media, der auf Aufklärung statt auf Abschottung setzt. Mit einer einprägsamen Metapher macht er sein Anliegen greifbar: TikTok ist wie Zuckerwatte - nicht verboten, nicht verteufelt, aber auch nicht die Grundlage einer ausgewogenen digitalen Ernährung. Das Ziel ist ein gesundes Medien-Menü.
Das Buch liefert starke Argumente gegen die Verbotsdebatte, ermutigt dazu, bei sich selbst anzufangen, und zeigt, was Politik und Gesellschaft tun können. Vier Interviews mit Fachleuten aus Medienpädagogik, Digitalpolitik und Zivilgesellschaft vertiefen die Argumentation. Ein konkreter Zehn-Punkte-Plan und ein praktisches Glossar machen das Buch sofort anwendbar. Für alle, die sich Sorgen um den digitalen Alltag machen - und bereit sind, aktiv etwas zu ändern.
Aus dem Inhalt:
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