Ich persönlich fand diesen Teil tatsächlich deutlich schöner zu lesen als Band eins und habe daher Lust, direkt weiterzumachen.
Worum geht's?Als Prinzessin von Eldorra lebt Bridget ein Leben im goldenen Käfig. Ihr Studium in den USA gewährt ihr ein wenig Freiheit, doch als ihr Bruder zugunsten seiner Hochzeit mit einer Bürgerlichen auf den Thron verzichtet, wird sie mitten in eine Aufgabe gestoßen, die nicht nur ihr Leben, sondern auch all ihre Träume durcheinander bringt. Immer an ihrer Seite ist dabei Bodyguard Rhys - der nicht nur ihr Leben in seinen Händen hält, sondern wider jeder Regel auch bald schon ihr Herz.Meine MeinungRoyale Settings dürfen definitiv nicht mehr auf meiner Leseliste fehlen, insbesondere wenn es um so ein eigentlich unmögliches Szenario wie die Prinzessin und ihr Bodyguard geht. Ganz besonders nett gemacht fand ich hier tatsächlich direkt zu Beginn die Gestaltung der Zeitachse, da ich Band eins der Reihe zwar nicht ganz so stark wie diesen Teil fand, die praktisch parallel verlaufenden Handlungsstränge aber als sehr nette Erinnerung wahrgenommen habe und daher viel Freude beim Lesen hatte.Bridget und Rhys waren dabei ein tolles Paar, das ich vor allem wegen ihrer Gegensätze so sympathisch fand. Ihre sich nur sehr langsam, dafür aber stetig entwickelnde Beziehung fand ich daher viel authentischer, da man ihnen ihren Zwiespalt wirklich abkauft und definitiv mitfiebern kann, ob die beiden ihr wohlverdientes Happy End trotz all der widrigen Umstände bekommen.Eine Prinzessin bei ihrer persönlichen Entwicklung zu beobachten war für mich allerdings nicht minder spannend, da ich vor allem an Bridget ihre nahbare Art und den Willen zur Weiterentwicklung beim Lesen wirklich geschätzt habe. Ihren Wunsch nach Liebe und persönlicher Freiheit konnte ich interessanterweise viel besser nachvollziehen als die Gedanken und Emotionen der Figuren aus dem ersten Band, auch wenn sie als Prinzessin deutlich weiter weg von meiner Lebensrealität ist, als das objektiv betrachtet bei anderen Charakteren der Fall wäre.Rhys hat es meiner Meinung nach mitunter wirklich etwas übertrieben, was mich bei der ein oder anderen intimen Szene dann doch ganz leicht hat cringen lassen. Besitzansprüche zu stellen kann durchaus nett zu lesen sein, wenn diese Szenen richtig angegangen werden, was hier in meinen Augen aber leider nicht immer der Fall war. Als Charakter habe ich ihn trotzdem recht gerne gelesen, was mich persönlich auch ein wenig überrascht hat, seine Art und sein Verhalten Bridget gegenüber haben mich schlussendlich aber doch insgesamt von ihm überzeugt.FazitWer eine royale Liebesgeschichte ohne übermäßig viel Drama und mit liebenswürdigen Figuren sucht, der ist hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Die Nebenfiguren, die bereits aus Band eins bekannt sind, haben auch hier einen durchaus sympathischen Auftritt, was mir als reihenverbindendes Element durchaus gut gefallen hat und mich definitiv dazu motiviert, mit Band drei weiterzumachen.Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.