Die Willküren, unter dem Namen konnte ich mir lange nichts vorstellen. Ähnlich ging es mit auch mit dem Cover, aber genauso wie der Klapptext hat mich beides sehr angesprochen. Am Anfang bin ich sehr schwer in das Buch rein gekommen, ich hatte Schwierigkeiten mich zurecht zu finden und herauszufinden, worum es genau hier geht. Und so wie es auch mir ergeht, flirrende Zwischenräume ohne Grenzen, so geht es auch den Figuren im Roman: der Schriftsteller Sommer hängt an einem Roman fest. Eine Kollegin Abgottspon hilft ihm, indem sie per Anzeige die Hauptfigur des Romans sucht und so meldet sich Vera, die sich davon neuen Lebensmut erhofft. Sieben Geschichten schreibt die Autorin für sie. Dabei verschwimmen Realität und Fiktion immer weiter miteinander. Der Autor hat einen ganz eigenen Stil, der leider nicht mein Fall ist, aber für andere Menschen eventuell genau den Unterschied zu einem außergewöhnlichen Roman macht. Inhaltlich fand ich das Buch sehr spannend und auch die Idee unglaublich innovativ, vom Schreibstil her war es leider nicht mein Buch. Daher 4 Sterne von mir und eine Empfehlung für alle, die einmal außerhalb ihrer Komfortgrenzen lesen wollen.