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Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen

Roman über Mütter und Töchter | Über die Erwartungen der Mütter, ihr toxisches Erbe und die Schönheit des Erwachsenwerdens

(179 Bewertungen)15
230 Lesepunkte
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22,99 €inkl. Mwst.
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Warum darf eine Tochter nicht glücklicher sein als ihre Mutter?

Regina ist eine typische Vertreterin der Nachkriegsgeneration, sie hatte bereits viele Möglichkeiten, sie konnte Psychologie studieren und von einer akademischen Laufbahn träumen, um dann doch der Familie zuliebe Abstriche zu machen. In ihre Töchter Antonia und Wanda setzt sie nun alle Hoffnungen. Antonia unterläuft diese konsequent, bricht ihr Studium ab und wird alleinerziehende Mutter. Wanda erfüllt alle in sie gesetzten Wünsche und manövriert sich in eine Essstörung, die von allen ignoriert wird. Ein Leben lang schwanken die Schwestern zwischen gegenseitiger Konkurrenz, Autonomie und dem Wunsch, noch über deren Tod hinaus von der Mutter anerkannt zu werden.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
31. Oktober 2024
Sprache
deutsch
Untertitel
Roman über Mütter und Töchter | Über die Erwartungen der Mütter, ihr toxisches Erbe und die Schönheit des Erwachsenwerdens. 2. Auflage.
Auflage
2. Auflage
Seitenanzahl
382
Autor/Autorin
Anna Brüggemann
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Gewicht
446 g
Größe (L/B/H)
204/127/39 mm
ISBN
9783550202216

Portrait

Anna Brüggemann

Anna Brüggemann, 1981 geboren, wuchs in Südafrika, Stuttgart und Regensburg auf. 1996 stand sie erstmals vor der Kamera, seit 2004 schreibt sie Drehbücher. 2014 gewann sie zusammen mit ihrem Bruder den silbernen Bären, ihr literarisches Debüt Trennungsroman wurde 2021 mit dem Debütpreis der lit. cologne ausgezeichnet.


Pressestimmen

»Drehbuchautorin und Schauspielerin Anna Brüggemann schriebt in ihrem zweiten Roman Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen mit großem Einfühlungsvermögen und genauem Blick. « Christina Mohr, Missy Magazine

»Anna Brüggemann beobachtet genau in diesem kammerspielartigen Figurendreieck. « Berliner Zeitung

»Es geht um Frauen, um Traumata, um all die Dinge, die nicht gesagt werden und die Dinge, die Töchter tun, um von ihrer Mutter endlich anerkannt zu werden. « Edition F

»Eine stille Geschichte, so gut beobachtet, dass sie mich packt. « Nadine Kaminski, emotion

»Oft meintman, eine Lebensernüchterung zu spüren. Auch ihre Mutter-Tochter-Geschichtehandelt subtil von Erwartungen und Enttäuschungen. « Donna

»Anna Brüggemann erzählt so feinfühlig, kitschfreiund inspiriert, dass man gar nicht anderskann, als sich nach der Lektüre Gedanken über die eigene Beziehungs- und Familiengeschichte zu machen. « rnz. de

Bewertungen

Durchschnitt
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Von Christiane Fi am 30.07.2025

Ein kraftvoller Roman

WENN NACHTS DIE KAMPFHUNDE SPAZIEREN GEHEN Anna Brüggemann ET: 31.10.2024 Ich habe das Gefühl, ich hab mein ganzes Leben darauf ausgerichtet, dass sie nicht ausflippt. Ich mache alles, damit sie lieb zu mir ist. (S. 295) Die 50-jährige Regina hat zu allem eine Meinung und die ist selten freundlich. Sie wertet Menschen und Situationen ab, hört nicht zu, reißt jedes Thema an sich und steht dabei immer selbst im Mittelpunkt. Sie lechzt nach Aufmerksamkeit, lästert über Abwesende und betont bei jeder Gelegenheit, dass sie Akademikerin ist als sei das der alleinige Maßstab für Intelligenz. Selbstkritik kennt sie nicht und gesteht sich eigene Fehler nicht ein. Am meisten leiden darunter ihre beiden Töchter: Antonia, die Ältere, versucht sich an ihrer Mutter abzuarbeiten vergeblich. Nie ist sie gut genug: weder in der Schule noch im Sport und vor allem nicht schlank genug. Später bringt sie zum Unmut der Mutter ein Kind ohne Vater zur Welt. Wanda hingegen verbiegt sich mit Erfolg. Sie ist gertenschlank, sportlich, Klassenbeste und immer in den richtigen Mann verliebt. Doch sie trägt diese Prägung wie eine Last durchs Leben. Vater Edgar hat sich längst mit der Rolle als schweigendes Anhängsel abgefunden. Die Geschichte beginnt 1995, und über fast 30 Jahre begleiten wir diese zerrüttete Familienkonstellation. Ein Wohlfühlroman ist das nicht, aber intensiv, schonungslos und ehrlich. Immer wieder wünschte ich mir, Antonia würde ihrer Mutter endlich die Meinung sagen. Doch in einer Zeit, in der es kaum Kinderbetreuung gab, war es für eine alleinerziehende Mutter mit schlecht bezahltem Job nahezu unmöglich, ohne Hilfe eines Elternteils ein Kind großzuziehen. Ein kraftvoller, emotionaler Roman, der mich sehr bewegt hat und den ich euch sehr gerne empfehle. 4/5
LovelyBooks-BewertungVon hamburgerlesemaus am 30.07.2025
¿WENN NACHTS DIE KAMPFHUNDE SPAZIEREN GEHENAnna BrüggemannET: 31.10.2024"Ich habe das Gefühl, ich hab mein ganzes Leben darauf ausgerichtet, dass sie nicht ausflippt. Ich mache alles, damit sie lieb zu mir ist." (S. 295)<p data-end="1411" data-start="397">Die 50-jährige Regina hat zu allem eine Meinung - und die ist selten freundlich. Sie wertet Menschen und Situationen ab, hört nicht zu, reißt jedes Thema an sich und steht dabei immer selbst im Mittelpunkt. Sie lechzt nach Aufmerksamkeit, lästert über Abwesende und betont bei jeder Gelegenheit, dass sie Akademikerin ist - als sei das der alleinige Maßstab für Intelligenz. Selbstkritik kennt sie nicht und gesteht sich eigene Fehler nicht ein.<br data-start="842" data-end="845">Am meisten leiden darunter ihre beiden Töchter:<br data-start="892" data-end="895">Antonia, die Ältere, versucht sich an ihrer Mutter abzuarbeiten - vergeblich. Nie ist sie gut genug: weder in der Schule noch im Sport und vor allem nicht schlank genug. Später bringt sie - zum Unmut der Mutter - ein Kind ohne Vater zur Welt.<br data-start="1137" data-end="1140">Wanda hingegen verbiegt sich mit Erfolg. Sie ist gertenschlank, sportlich, Klassenbeste und immer in den "richtigen" Mann verliebt. Doch sie trägt diese Prägung wie eine Last durchs Leben.<br data-start="1328" data-end="1331">Vater Edgar hat sich längst mit der Rolle als schweigendes Anhängsel abgefunden.<p data-end="1874" data-start="1413">Die Geschichte beginnt 1995, und über fast 30 Jahre begleiten wir diese zerrüttete Familienkonstellation.<br data-start="1518" data-end="1521">Ein Wohlfühlroman ist das nicht, aber intensiv, schonungslos und ehrlich.<br data-start="1594" data-end="1597">Immer wieder wünschte ich mir, Antonia würde ihrer Mutter endlich die Meinung sagen. Doch in einer Zeit, in der es kaum Kinderbetreuung gab, war es für eine alleinerziehende Mutter mit schlecht bezahltem Job nahezu unmöglich, ohne Hilfe eines Elternteils ein Kind großzuziehen.Ein kraftvoller, emotionaler Roman, der mich sehr bewegt hat und den ich euch sehr gerne empfehle.4¿/5
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