Digitalisierung ist Chance und Risiko zugleich und gerade deshalb auch das Thema in der heutigen Zeit, das viele beschäftigt, sei es weil man abhängig von der Technik ist, weil man Angst hat abgehängt zu werden oder weil man die Technik als solche liebt. "Der unterlegene Mensch" wirft einen ausgezeichnet differenzierten, unterhaltsamen und gut verständlichen Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit.
Im ersten Teil geht es dabei zunächst um eine sehr skeptische Bewertung der Digitalisierung mit Blick auf eine mögliche finstere Zukunft, um im zweiten Teil die moderne Arbeits- und Lebenswelt zu betrachten, wodurch auch klar wird, in welchen Bereichen die Digitalisierung heute nicht Zukunft ist, sondern bereits real erlebbare Gegenwart. Während es im dritten Teil um die Auswirkungen und Gefahren der Digitalisierung geht, so schließt der letzte mit den Chancen ab, die es in der Zukunft und Gegenwart gilt aktiv zu gestalten, damit das Leben so positiv verlaufen kann, wie es durch technische Unterstützung möglich erscheint.
Insgesamt bietet das Buch einen umfassenden Blick auf das Thema Digitalisierung, räumt mit Vorurteilen und Illusionen auf und zeigt auf, dass es schlussendlich unsere Aufgabe ist, die neuen Technologien so zu entwickeln, aktiv mit zu gestalten und uns mit ihnen auseinander zu setzen, dass wir, aber auch unsere Nachkommen, damit ein gutes Leben führen können.