Emotionaler, intensiver Band mit starken Charakterentwicklungen und Momenten, die richtig unter die Haut gehen. 4,5 ¿
¿Rezension:Meine Rezension bezieht sich auf die beiden deutschen Bände "Der Ruf der Klingen" und "Die Splitter der Macht", die zusammen "Oathbringer" bilden. Vorsicht,Spoiler: Dieser Teil hat sich für mich wie eine riesige Trauerbewältigung angefühlt. Auf so vielen Ebenen. Für einzelne Charaktere, für ihre Vergangenheit und für das, was sie verloren haben.Shallan hat mich in diesem Band komplett mitgenommen. Zu sehen, wie ihre verschiedenen Rollen immer mehr verschwimmen und sich fast schon verselbstständigen, war gleichzeitig faszinierend und erschreckend. Man merkt, wie sehr sie mit sich selbst kämpft. Besonders ihre Szenen mit Hoid haben mich getroffen. Ich bin so gespannt, wie sich das alles weiterentwickelt und wie ihre mentalen Konflikte vielleicht noch mit ihrem Orden zusammenhängen werden.Dalinar war für mich das Herzstück dieses Bandes. Seine Vergangenheit mitzuerleben, vom von der Mitreißung getriebenen Krieger über seinen Absturz bis hin zu dem Mann, der er jetzt ist, war intensiv. Und dieser Moment am Ende, als er die drei Reiche verbindet... ich saß einfach nur da und dachte mir: was passiert hier gerade. Ich habe komplett mitgefiebert.Am meisten berührt hat mich aber Teft. Seine Geschichte und vor allem sein dritter Eid haben mich wirklich getroffen. Das war einer dieser Momente, bei denen mir kurz die Tränen in die Augen gestiegen sind.Auch die Entwicklungen der anderen Charaktere, wie zum Beispiel Szeth, fand ich richtig stark. Und der große Plot overall schafft es immer noch, mich komplett zu überraschen. Egal wie viel ich glaube verstanden zu haben, es kommt immer wieder etwas, womit ich nicht gerechnet habe.Ich bin unglaublich gespannt, wie es weitergeht.¿ Bewertung: ¿¿¿¿¿ (4,5 von 5 Sternen)