Als junger Mann schließt sich Emil Huk (1911 1989) den Kommunisten an und widmet sein Leben dem Kampf gegen Austrofaschismus und Nationalsozialismus. Er u berlebt Verhaftung, Internierungslager, das Exil in Frankreich und die papierlose Existenz in der Schweiz. Nach seiner Ru ckkehr bleibt er der Gedankenwelt Lenins verbunden, bis er sich nach der Niederschlagung des Prager Fru hlings 1968 von der Idee der Diktatur des Proletariats lossagt
Mit seinem Buch wendet sich Ernst Strouhal erneut seiner außergewöhnlichen Familiengeschichte zu. Entstanden ist dabei nicht nur das Porträt eines bemerkenswerten Vaters, sondern auch eine eindringliche Erzählung u ber das »kurze 20. Jahrhundert« und den beschwerlichen Weg zur Demokratie.