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Wie Inseln im Licht

Nach 'Ewig Sommer' ein neues Meisterwerk der atmosphärischen Spannung

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Nach »Ewig Sommer« ein neues Meisterwerk der atmosphärischen Spannung Als ihre kleine Schwester verschwindet, ist Zoey selbst noch ein Kind. Jetzt, zwanzig Jahre später, sind ihre Erinnerungen daran bruchstückhaft und widersprüchlich. Warum wurde nie nach der Schwester gesucht? Nach dem Tod der Mutter reist Zoey an die französische Atlantikküste, wo sie zu dritt gelebt haben, bevor diese eine Nacht alles veränderte. Zoey ahnt: Sie muss ihre Erinnerungen neu sortieren, die wie Inseln im Licht aus dem Meer ragen und die tief unter der Oberfläche miteinander verbunden sind.»Franziska Gänsler ist eine behutsame und äußerst gekonnte Erzählerin, in deren Händen diese Geschichte über Wahrnehmung und Wahrheit sich nach und nach mit einem großen Sog entfaltet.« Theresia Enzensberger »Ein Buch wie das große Kino von Ozon und Sorrentino: flirrend, elegant und im besten Sinne skurril.« Yael Inokai »Franziska Gänslers Prosa bläst eine Seifenblase in einem auf. Darin ein wabernder Sommer an der Côte D'Argent. Da steht ein Fernseher. Ist alles anders, als es scheint?« Julia Friese

Produktdetails

Erscheinungsdatum
15. März 2024
Sprache
deutsch
Auflage
1. Auflage
Seitenanzahl
205
Autor/Autorin
Franziska Gänsler
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Gewicht
278 g
Größe (L/B/H)
188/123/24 mm
ISBN
9783036950341

Portrait

Franziska Gänsler

Franziska Gänsler hat in Berlin, Wien und Augsburg Kunst und Anglistik studiert. 2020 war sie Finalistin des 28. open mike. Ihr Debütroman »Ewig Sommer« erschien 2022, er wurde ins Französische übersetzt, für diverse Preise nominiert und 2023 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur sowie mit dem Literaturförderpreis der Stadt Augsburg ausgezeichnet. Sie lebt in Augsburg und Berlin.


Pressestimmen

»Franziska Gänsler zieht uns hinein in eine atmosphärische Spannung, die erst nachlässt, wenn auch die letzte Seite gelesen ist. Dabei bewegt sich ihre eindringliche, sehr bildliche und stellenweise poetische Sprache immer wieder an der Grenze zum Phantastischen.« Amanda Andreas, WDR 5, 04.05.2024 Amanda Andreas, WDR 5

»Vielmehr als nur eine Geschichte zu erzählen, vermittelt der Roman ein detailliertes Bild vor Augen, fast so, als könnte man durch die Seiten hindurch selbst an der französischen Côte D`Argent dem Meeresrauschen lauschen. Nach kurzweiligen 200 Seiten ist eines klar: Was auch immer Franziska Gänsler als nächstes schreibt, wir werden es lesen!« Cosmopolitan, 04.07.2024 Yannick Werani, Cosmopolitan

»Vor einer ebenso beeindruckenden wie bedrohlichen Naturkulisse begibt sich die junge Protagonistin in Franziska Gänslers fesselndem zweiten Roman auf die Suche nach ihrer verschwundenen Schwester und der eigenen Identität.« Renzo Wellinger, Kulturtipp, 03.07.2024 kulturtipp

»Mit ihrer ganz eigenen, wundervoll dichten und poetischen Sprache zieht uns Franziska Gänsler in die Gedanken der Protagonistin und die Geschehnisse am Atlantik hinein, das Szenario dabei fremd anmutend und realitätsnah zugleich.« Frauke Ahlers, Senioren Journal, 21.06.2024 Senioren Journal

»Eine bewegende Spurensuche. Spannend wie ein Krimi.« Christine Hohwieler, Brigitte, 19.06.2024 Christine Hohwieler, Brigitte

»Eine stimmungsvolle Schilderung einer tristen Côte d Argent, ein tiefes Eintauchen in die Psyche ihrer Figur und nicht zuletzt einfach ein gut gemachtes Stück deutsche Gegenwartsliteratur.« Marius Müller, Buch-Haltung Blog, 13.06.2024 BLOG

»Man fühlt sich wie an der Atlantikküste. (...) Franziska Gänsler kann leicht aber mit Tiefgang schreiben.« Katja Schönherr, SRF1, 28.05.2024 SRF 1

»Eine behutsame Spurensuche in die Vergangenheit (...) Ein Buch, das mit seiner subtilen Unheimlichkeit tief unter die Haut geht.« Linda Stift, Die Presse, 12.05.2024 Die Presse

»Erzählt von Abschied und Leere, ebenso von einer Hoffnung auf Versöhnung... von einem großen existentiellen Thema.« Niels Beintker, BR2 Kultur, 10.05.2024 Bayern 2

»Die Bilder, die Franziska Gänsler aufruft, sind so einprägsam, dass man es fast wie einen Film vor sich ablaufen sieht (...) Die Trauer um die Mutter und die Schwester schwingt in jedem Satz mit, und trotzdem ist es ein ganz flirrend leichter Roman. Ich musste die 208 Seiten in einem Zug durchschwimmen und würde das Buch jedem ans Herz legen, der emotionale Wärme sucht. Am Schluss lässt Franziska Gänsler alles ganz elegant ausklingen: das ist dramatisch und sanft und tröstlich zugleich - wirklich reine Poesie.« Sarah Elsing, Deutschlandfunk Kultur, 18.04.2024 Deutschlandfunk Kultur

»Elegant, skurril und berührend ein Buch, das im Gedächtnis bleibt.« ELLE, 18.04.2024 ELLE

»Ein Meisterwerk der atmosphärischen Spannung.« Schwabmünchner Allgemeine & Königsbrunner Zeitung, 17.04.2024 Schwabmünchner Allgemeine

»Ein ganz leises, zartes, vorsichtiges Buch, in dem es aber um ziemlich große Themen geht (...) Jede Seite beinhaltet ganz viel, was einen zum Nachdenken anregt und wo Seiten im eigenen Leben angestoßen werden (...) es heilt und empowert.« Marietta Bernasconi, mondo Bielefeld im WDR 2, 10.04.2024 WDR 2

»Franziska Gänsler ist eine sehr behutsame Erzählerin, sie entfaltet ihre Geschichten Schritt für Schritt.« Marianne Natalis, Wochenanzeiger, 04.04.2024 Verlag Nürnberger Presse (VNP)

»Dieses Buch hat mich sofort in den Bann gezogen... eine Geschichte voller Emotionen... sehr empfehlenswert.« orellfuessli.ch, weltbild.ch, buchhaus.ch, März 2024 Orell Füssli

»Brillant erzählte Spurensuche, psychologisch dicht und spannend wie ein Krimi.« Hörzu & Gong_22.03.2024 Hörzu

»Franziska Gänsler beweist auch in ihrem zweiten Roman, was für eine versierte Erzählerin ist. Mit ihrem leisen, eleganten Stil folgt man ihr gern dabei, Zoeys Vergangenheit zu enträtseln.« Katja Schönherr, SRF2, 20.03.2024 SRF2

»Obwohl Zoeys Suche von einem Gefühl nicht nachlassender Spannung begleitet wird, liegt doch eine Atmosphäre von flirrender Leichtigkeit und emotionaler Wärme über dem Ganzen.« BÜCHERmagazin, 18.03.2024 BÜCHERmagazin

»Ein sprachmächtiger Roman über Sprachlosigkeit (...) Franziska Gänsler kann das: Mit feinen Andeutungen angstvolle Erwartungen wecken, mit kurzen Sätzen in die Tiefe gehen.« Lilo Solcher, Augsburger Allgemeine, 16.03.2024 Augsburger Allgemeine

»Franziska Gänsler verhandelt subtil die ganz großen Themen wie familiäre Abhängigkeiten und Traumata, die Unversehrtheit von Kindern und ja, auch die Liebe. Gänsler schafft es vor allem auch, Zoeys Trauer in einer Rohheit zu vermitteln, die nie ins Kitschige oder Effekthascherische kippt.« Annik Hosmann, Basler Zeitung & Tages-Anzeiger, 13.03.2024 Basler Zeitung

»Franziska Gänsler sorgt in ihren Romanen mit poetischen Worten für rätselhafte Spannung.« Renzo Wellinger, kulturtipp, 13.03.2024 kulturtipp

»Gänsler produziert so ein bilderreiches Kopfkino, bei dem man mitfiebert und vergisst, dass man eigentlich gerade liest. Eine kleine Reise raus aus dem grauen Berlin, hinein in den französischen Sommer an derAtlantikküste.« Felix Müller, Berliner Morgenpost, 13.03.2024 Berliner Morgenpost

»Eine feine und zugleich kraftvolle Erzählung, die man so schnell nicht mehr aus der Hand legen will.« Tages-Anzeiger, 12.03.2024 Tages-Anzeiger

»Erneut ist Franziska Gänsler ein tiefgründiger, vielschichtiger Roman gelungen.« Antje Weber, SZ in Bayern, 12.03.2024 Süddeutsche Zeitung

»Die tastende Feinzeichnerin Franziska Gänsler weiß genau, wie sie den Pinsel setzt, hat ein bildhaftes Gespür für Stimmungen, Farben (...) Wie schon ihr gefeiertes Debüt entwickelt 'Wie Inseln im Licht' eine soghafte Wirkung.« Jutta Czeguhn, Süddeutsche Zeitung, 08.03.2024 Süddeutsche Zeitung

»Mein Geheimtipp ein kleines Buch mit großer Wucht.« Katia Schwingshandl, Buchkultur, 15.02.2024 Buchkultur

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LovelyBooks-BewertungVon GAIA am 24.06.2024
Beeindruckend geschriebener Roman über eine unerwartete Familiendynamik. Lesenswert!
Von Aischa am 12.06.2024

Ein Buch, das unter die Haut geht

Dieser Roman ist bemerkenswert, eindringlich, traurig, beeindruckend gut konstruiert und wird noch lange in mir nachhallen. Ich-Erzählerin Zoey reist nach dem Tod ihrer Mutter an die französische Atlantikküste und begibt sich zugleich auf Spurensuche in die Vergangenheit. Denn sie ist dort mit ihrer Halbschwester Oda und der gemeinsamen Mutter auf einem Dauercampingplatz aufgewachsen. Bis Oda spurlos verschwindet und die Mutter Hals über Kopf mit Zoey in eine kleine Wohnung nach Berlin zieht. Die Mutter rutscht in eine tiefe Depression; Zoey gerät in eine Co-Abhängigkeit, in der sie kaum Raum für sich findet und ihre Versuche übermächtig werden, das Leid der Mutter zu lindern. Was ist in Frankreich passiert? Die Mutter verstummt zusehends, Zoey erhält keine Antworten. Franziska Gänsler erzählt eine fesselnde Familiengeschichte in all ihrer Vielschichtigkeit. Wie geht unsere Gesellschaft mit Außenseitern um, wie kann eine Familie Fürsorge tragen, wann soll, wann darf man eingreifen, wenn jemand nicht der Norm entspricht? Wie erleben es Kinder, wenn ihre Eltern "anders" sind und auch sie selbst dadurch von der Mehrheitsgesellschaft ausgegrenzt werden? Zwischen den Buchdeckeln liegt viel Stoff für Diskussionen und Reflexion, es ist ein guter und wichtiger Roman. Letzte Anmerkung: Die Autorin hat Kunst studiert und zitiert einige Male Werke von Gegenwartskünstlerinnen, vor allem von Tracey Emin. Sich mit deren Leben und Schaffen ein wenig vertraut zu machen hilft für das Verständnis.