Das war mir leider zu weird und chaotisch.
Coverkäufer hebt die Hände. Ich liebe ja den Leolook und hab gefühlt den halben Hausstand damit voll. Deshalb musste natürlich dieses Buch einziehen. Auch der Klappentext klang richtig gut und somit war ich sehr gespannt drauf. Es geht um Maggie, Harley und Roise, die nach dem Tod ihrer Freundin Lydia versuchen weiter zu machen. Doch nichts ist mehr wie es scheint und so versinken sie zwischen Partys, Drogen, Beziehungen und ganz viel Chaos. Eine Geschichte über die Freundschaft, Trauer und Verlust aber auch den Weg zum Erwachsen werden. Dieses Buch ist richtig weird, wie der Name schon sagt. Wir begleiten die drei Frauen auf ihren Wegen und haben immer wieder wechselnde Kapitel, jedoch waren die teilweise so chaotisch, dass ich nicht mehr mitgekommen bin und teilweise gar nichts mehr hängen geblieben ist. Man merkt, dass die Autorin hier schon versucht die harten Themen etwas aufzulockern aber es ist ihr leider nicht ganz so gut gelungen, vielleicht verstehe ich den Humor aber auch einfach nicht. Gefühlt geht es nur um die nächste Tüte und wer schläft mit wem, was mir so ein bisschen die Authentizität genommen hat. Ich verstehe die Message dahinter, dass es nicht immer leicht ist Erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen auch dass man manchmal tief fallen muss bevor es bergauf geht aber es war mir hier einfach zu viel. Was mir leider komplett gefehlt hat war die emotionale Tiefe. Wenn ich schon ein Buch schreibe, dass über den Tod und Verlust einer geliebten Person schreibt, dann erwarte ich hier einfach mehr. Es war lediglich an der Oberfläche gekratzt aber so richtig die Gefühle der einzelnen Frauen konnte man nicht fühlen. Das Ende ist son bisschen aprupt und findet keine Heilung, man steht so ein bisschen im Raum, wie bestellt und nicht abgeholt. Sodass man denkt was war das jetzt oder wofür habe ich die Geschichte nun gebraucht. Schade, das war mir dann doch zu weird und chaotisch und hat mich leider nicht mitgenommen.