Hans Wecks zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten des deutschen Karate. Seit seinem Einstieg in den Karate-Sport im Jahr 1968 widmete er sein Leben konsequent der Kampfkunst, der Ausbildung von Schülern und dem Aufbau nachhaltiger Strukturen im deutschen Karate.
Als aktiver Wettkämpfer machte sich Hans Wecks bereits in den frühen Jahren des deutschen Karate einen Namen. Zahlreiche Turniere, Landes- und Deutsche Meisterschaften sowie der Aufbau erfolgreicher Wettkampfmannschaften prägten seinen sportlichen Weg. Schon früh entwickelte er sich jedoch nicht nur als Kämpfer, sondern auch als engagierter Trainer und Organisator.
1976 gründete er den BSC Oberhausen e.V., aus dem sich über Jahrzehnte eine der bekanntesten Karate-Adressen Nordrhein-Westfalens entwickelte. Mit außergewöhnlichem Einsatz bildete Hans Wecks Generationen von Karateka aus und begleitete zahlreiche Schüler auf ihrem Weg bis in hohe Dan-Grade und den Wettkampfsport.
Besondere Bedeutung erlangte Hans Wecks als Gründer der Stilrichtung Koshinkan im Deutschen Karate Verband (DKV). Seit der offiziellen Gründung im Jahr 1999 steht Koshinkan für ein Karate, das traditionelle Werte, effektive Techniken, Dynamik, Selbstverteidigung und moderne Trainingsmethoden miteinander verbindet.
Hans Wecks trägt den 9. Dan DKV/WKF und ist A-Trainer sowie A-Prüfer. Über Jahrzehnte engagierte er sich als Trainer, Referent, Funktionär und Mentor weit über die Grenzen seines eigenen Dojos hinaus. Besonders geschätzt wird er für seine Bodenständigkeit, seine direkte Art und seine Fähigkeit, Menschen zu motivieren und für Karate zu begeistern.