PIEKS
Helme Heine
ET: 19.08.26
Das kleine Igelmädchen Pieks ist furchtlos. Sie kann sich wehren, und da macht es gar nichts aus, dass sie klein ist. Wer ihr zu nahe kommt, wird einfach mit einem Stachel gepiekst. Tja, selbst schuld!
Leider passiert es auch mal, dass Pieks aufgrund ihrer Größe oder besser gesagt: wegen ihrer nicht vorhandenen Größe übersehen wird. Und dann kann es schon einmal vorkommen, dass ein Elefant auf ihr sitzt. Da kann der eine oder andere Stachel schon mal im Po des unaufmerksamen Tieres stecken bleiben. Macht ja nichts, Pieks hat schließlich genug davon und kann weiterhin selbstbewusst durchs Leben gehen.
Doch irgendwann sind alle ihre Stacheln weg. Alle? Nein, einer ist noch übrig. Aber Pieks ist nun kahl und kann sich nicht mehr wehren. Die anderen Tiere versuchen ihr zu zeigen, wie sie sich vor Feinden wie dem Fuchs schützen kann. Doch Pieks hat weder ein Schneckenhaus auf dem Rücken noch Flügel
Wie die Geschichte von Pieks ausgeht und ob sie am Ende vielleicht doch noch lernt, sich vor ihren Feinden zu schützen, das lasst ihr euch lieber selbst von euren Eltern oder Großeltern vorlesen.
Ich verspreche euch: Es ist eines der schönsten Kinderbücher, die ich je in der Hand hatte. Wundervoll erzählt und mit ganz viel Liebe von Helme Heine selbst illustriert. Ein kleines Buch über Mut, Selbstvertrauen und die Erkenntnis, dass man manchmal gar nicht so sein muss wie die anderen, um seinen eigenen Weg zu finden. Eine wunderschöne Geschichte für Kinder ab 4 Jahren.
5+/5