ein Familienfest mit Schwierigkeiten, dass sich leider irgendwann verliert und viel zu viel hinein packt. zum Teil ermüdend
Mit 74 Jahren möchte Ada ihre Familie, Freunde und Weggefährten nochmal um sich versammeln und ein großes Fest feiern. Am Meer, in dem schönen Haus, dass sie verkaufen möchte, denn sie denkt an die Zukunft und vor allem auch an die Umwelt. Ihre drei Töchter sind sehr unterschiedlich und jede hat mit ihrem Leben und ihren Problemen zu kämpfen. Auch Weggefährten sind eingeladen und machen sich ihre Gedanken und immer ist Adas verstorbener Mann Leo gegenwärtig. Der bekannte Maler hinterlässt ein Vermächtnis, aber auch Geschichten, die man vertuschen wollte, oder doch nicht? Eine Suche beginnt, nach Familiengeheimnissen, eigenem Glück und Zukunft.Der Beginn von Katrin Bursegs Roman ist echt toll und man wird eingeführt in die Geschichte und die einzelnen Figuren werden vorgestellt. Aber dann wird es irgendwann so viel und so überfrachtet, dass es keinen Sinn, keinen Spaß und auch keine Spannung mehr macht. Zum Ende hin schwingt sich Burseg nochmal auf, aber Adas Fest konnte mich nicht ganz überzeugen und es gibt auch Figuren, die einem tierisch auf den Wecker gehen und die man nicht leiden mag.