Der Wind in den Weiden als Buch (gebunden)
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Der Wind in den Weiden

Oder Der Dachs lässt schön grüßen, möchte aber auf keinen Fall gestört werden. Nachw. v. Brian Sible.…
Buch (gebunden)
Auf der Flucht vor dem Frühjahrsputz lernt der Maulwurf den Frühling, die Welt und die Freundschaft kennen. Die Geschichten von Dachs, Maulwurf, Kröterich und der Ratte machten Kenneth Grahame weltberühmt.
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Der Wind in den Weiden als Buch (gebunden)

Produktdetails

Titel: Der Wind in den Weiden
Autor/en: Kenneth Grahame

ISBN: 3036951237
EAN: 9783036951232
Oder Der Dachs lässt schön grüßen, möchte aber auf keinen Fall gestört werden. Nachw. v. Brian Sible.
Originaltitel: The Wind in the Willows.
Empfohlen von 9 bis 11 Jahren.
5. Auflage, neue Ausgabe.
23, 1 cm / 27, 8 cm / 2, 6 cm ( B/H/T ).
Illustriert von E. H. Shepard
Übersetzt von Harry Rowohlt
Kein & Aber

1. Oktober 2004 - gebunden - 240 Seiten

Beschreibung

Kenneth Grahame erzählte seinem kleinen Sohn Alastair allabendlich vor dem Einschlafen von den phantastischen Abenteuern der Tiere, denen sie während ihrer gemeinsamen Ausflüge in die Natur begegneten - Tiere, die für gewöhnlich wenig Beachtung finden: Maulwurf, Wasserratte, Kröte und Dachs. Grahames Gutenachtgeschichten liegen diesem internationalen Klassiker der Kinderliteratur zu Grunde, der erstmals 1908 erschien und auf Anhieb ein Bestseller wurde. Gut zwanzig Jahre später kamen die wunderbaren Illustrationen von E. H. Shepard hinzu, der bereits A. A. Milnes Winnie-the-Pooh illustriert hatte.
Die Geschichte vom Maulwurf und seinen Freunden ging um die Welt. Kein & Aber legt Der Wind in den Weiden nun zum ersten Mal in der Übersetzung von Harry Rowohlt und mit den Originalillustrationen von E. H. Shepard im schönen Großformat vor - eine prächtige Neuausgabe für die ganze Familie.

Portrait

Kenneth Grahame wurde 1859 in Edinburgh geboren. Nach dem Tod seiner Mutter verbrachte er seine Kindheit bei seiner Großmutter in Berkshire und wurde nach seiner Schulzeit in Oxford Schriftführer bei der Bank von England. »Der Wind in den Weiden« war ursprünglich für seinen Sohn Alastair gedacht, bevor sie 1908 zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Von Kenneth Grahame sind außerdem mehrere Sammelbände und Essays erschienen. 1936 starb Grahame zurückgezogen in Berkshire.

Pressestimmen

Es gibt vermutlich wenige Kinder in England, die die Geschichten vom Maulwurf, dem Ratz, dem Knöterich und dem Dachs nicht kennen. Völkerverbindung heißt, dass wir die schönsten Kinderbücher anderer Kulturen kennen. Denn nichts offenbart die "Volksseele" so treffend wie die symbolischen Bilder, die im Unbewussten der Menschen verwurzelt sind. Um das "Unbewusste" geht es übrigens in diesem fabelhaften Text. In der Zeit, als Sigmund Freud in Wien seine Theorie zur Psychoanalyse veröffentlichte, entstanden diese Geschichten. Wer übrigens die Freud'sche Theorie erklären will, könnte durchaus dieses Buch zu Hilfe nehmen, denn der Knöterich könnte gut als das "Es", der Dachs als "Über-Ich" und Maulwurf und Ratz als zwei Figuren des "Ich" verstanden werden. Aber halt, natürlich ist es vor allem ein Kinderbuch, und was für eins! Wirklich erfolgreiche Kinderbücher müssen sowohl die Erwachsenen, die vorlesen, als auch die Kinder, die dadurch die Welt kennen lernen wollen, fesseln. Nur wenn also die Ansprüche aller bestens bedient werden, finden sich genug Vorleser, die dann dafür sorgen, dass ein Text zum "Volksgut" wird. Die Abenteuer dieser reizenden Freunde sind so zauberhaft schwatzhaft, so klug und raffiniert erzählt und zusätzlich noch mit Bildern geschmückt, die Stimmungen beschreiben, ohne zu viel zu verraten, dass man sofort begreift, dass dieses Buch ein unverzichtbarer Schatz ist. Kinder sollten aber, um in den vollen Genuss zu kommen, schon mal gehört und gesehen haben, wie ein Fluss "kollernd und kichernd, ...Sachen gurgelnd ergreift und lachend wieder fahren lässt, um sich auf neue Spielgefährten zu stürzen, die sich von ihm losreißen, um sich noch einmal fangen zu lassen"...,wie er "bebt und bibbert, glänzt und glibbert und Funken sprüht, rauscht und strudelt, schwatzt und blubbert". Kurz, Kinder sollten schon mal Natur erlebt haben. Deshalb ist dieses Buch vielleicht die ideale Lektüre nach einem Spaziergang am Wasser, oder im Wald. Aber es würde zu weit führen, wenn ich jetzt auch noch zitieren würde, wie Graham Bäume beschreibt, oder Wurzeln. Ach, wie glücklich muss jemand sein, der diesen Text zum ersten Mal liest, wenngleich auch beim zwanzigsten Mal noch immer jeder Menge Überraschungen darin stecken ...und das liegt übrigens nicht nur am "Unbewussten". (Rezension von Gabriele Hoffmann aus dem Libri-Fachkatalog Harry & Pooh 2008/2009)

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 27.07.1996

Vier Junggesellen in Arkadien
"Der Wind in den Weiden" wurde neu übersetzt

"Als Beitrag zur Naturgeschichte taugt das Werk wenig", urteilte 1908 die "Times" anläßlich des Erscheinens von "Wind in the Willows", jener Geschichte vom Flußufer und den vier Tieren, die dort leben: dem treuen, ehrlichen Maulwurf, dem schnell begeisterten, etwas verträumten Wasserratterich, dem weisen Dachs und dem eitlen Kröterich. Ein Klassiker ist es geworden, in England ein Kultbuch, dessen Bühnenadaption zuerst im Royal National Theatre und nun schon seit über einem halben Jahr täglich im ausverkauften Old Vic Theatre spielt.

Die Bandbreite dieser Freundschaftsgeschichte ist groß: zwischen Abenteuerlust, Fernweh und Idylle des trauten Heims bewegt sie sich, zwischen Individualismus und Egozentrik, wie sie der Kröterich repräsentiert, und dem Ideal einer sich durch Loyalität, Respekt und Zuneigung auszeichnenden Verbindung, wie sie zwischen Maulwurf und Ratterich entsteht. Das Verhalten der Tiere ist klaren, allseits bekannten Regeln unterworfen. Unschwer lassen sich die Verhaltensweisen und der Ehrenkodex des gehobenen Bürgertums des edwardianischen England erkennen, etwa in der Abgrenzung gegen die revolutionäre Auflehnung der niedriger gestellten und angsteinflößenden Tiere des Wilden Waldes. Wir sehen den Mikrokosmos einer idealen (Männer-)Gemeinschaft: vier Junggesellen in Arkadien.

Die im edwardianischen England gepflegte Sehnsucht nach der unverdorbenen, aber dennoch zivilisierten Natur geht einher mit einer Idealisierung der Kindheit, wie sie auch bei einem anderen englischen Kinderbuchklassiker dieser Zeit, bei "Peter Pan", und etwas später bei "Winnie the Pooh" zutage tritt. "Der Wind in den Weiden" ist überdies ähnlich wie "Winnie the Pooh" entstanden: Ein Vater erzählt seinem Sohn eine Geschichte. Nach mündlichem Beginn setzte Kenneth Grahame seine Erzählung aus der Ferne in Briefen an seinen Sohn Alastair fort, die dem sehbehinderten Jungen vorgelesen wurden. Die sprachliche Qualität des Romans, eine fast lyrische Prosa voller rhetorischer Finessen, offenbart sich besonders im lauten Vorlesen. Grahame setzt Wiederholungsformeln ein, verwendet Stabreime und Alliteration. Tempowechsel steigern an bestimmten Stellen die Dynamik, an anderen führen Ausschmückungen dazu, daß die Beschreibung, ja das Zelebrieren des Naturphänomens Fluß sich gemächlich dahinschlängelt. All dies in einer Übersetzung wiederzugeben, ist keine leichte Aufgabe.

Fast neunzig Jahre nach seinem Erscheinen in England liegt nun mit dieser sechsten Ausgabe endlich die erste vollständige deutsche Übersetzung vor. Verantwortlich zeichnet das Trio, das im letzten Jahr mit dem Fortsetzungsband "Winter in den Weiden" hervorgetreten ist: William Horwood liefert ein einordnendes Nachwort (in dem er es nicht versäumt, ein paar nette Worte über die beiden von ihm verfaßten Fortsetzungsbände zu sagen); Patrick Benson illustriert passend mit gutmütigem Humor; und Anne Löhr-Gössling nimmt sich der Übersetzung an.

Beinahe ehrfürchtig nähert sie sich dem Original, wählt anachronistische Wiedergaben wie etwa "Automobil" und bevorzugt eher gehobene Ausdrucksformen. Die äußerst sorgfältige, um den Rhythmus des Originals bemühte Übersetzung wirkt allerdings manchmal etwas angestrengt. Darunter leiden vor allem die Gedichte: Sie holpern allzu dicht am Ausgangstext entlang, es fehlt die nötige Distanz zur eigenständigen Wiedergabe des Sprachzaubers, den das Original entfaltet.

Dies ist keine Übersetzung, die sich unserer Zeit anpassen will - im Gegensatz etwa zu Harry Rowohlts respektloser Fassung aus dem Jahr 1973, die sprachlich kreativer und flüssiger daherkommt, sich aber durch Kürzungen und den gelegentlich allzu flotten und lakonischen Ton recht weit vom Charakter des Originals entfernt. Löhr-Gössling gibt die Patina des ehrwürdigen Klassikers bewußt wieder und begünstigt damit eine nostalgische Lesart, wie sie vor allem die erwachsenen Leser zu schätzen wissen werden.

EMER O'SULLIVAN Kenneth Grahame: "Der Wind in den Weiden". Aus dem Engl. von Anne Löhr-Gössling. Ill. von Patrick Benson. Ungekürzte Ausgabe. Thienemann Verlag, Stuttgart und Wien 1996. 285 S., geb.

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